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Studie: Mehr als 41 Prozent der deutschen Journalisten steht den Grünen nahe

31. Oktober 2024 in Deutschland, 6 Lesermeinungen
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Damit klafft eine gewaltige Lücke zwischen den Journalisten und der Wahlpräferenz der Gesamtbevölkerung.


Berlin (kath.net)
Mehr als 41 Prozent der deutschen Journalisten steht den Grünen nahe. Dies sind die aktuellen Ergebnisse der Langzeitstudie "Journalismus und Demokratie" der TU Dortmund. Auf Platz 2 nach den Grünen folgt "keine Partei" (23 Prozent) und dann die SPD (16 Prozent). Der CDU stehen nur 8 Prozent nahe, der FDP nur 3 Prozent. Der Linken stehen 6 % nahe, dem BSW 1 %, die AfD wird gar nicht gesondert angeführt. Damit klafft eine gewaltige Lücke zwischen den Journalisten und der Wahlpräferenz der Gesamtbevölkerung.



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Lesermeinungen

 Ludwig Windthorst 2. November 2024 
 

Dass Journalisten mehrheitlich eher links verortet sind, war vermutlich immer so. Solange die Medien auf einem offenen und fairen Markt operierten, stellte das auch kein Problem dar. Das eigentliche Thema ist ja die Reichweite. So hatten wenige brilliante, konservative Leute wie Johannes Groß, Joachim Fest oder Andrew Neill eine enorme Reichweite und bestimmten die nationale Debatte mit, nicht nur durch ihre Artikel in Printmedien, sondern zusätzlich noch durch Fernsehsendungen und Bücher. Das Publikum wollte sie lesen und sehen, während linke "Schriftsetzer" häufig ein Kümmerdasein führten, da sich eben nur die zahlenmäßig kleinere Rauschebart- und Birkenstockfraktion der Spiegel-, TAZ- und Guardianleser für ihre Hervorbringungen erwärmen konnte. Heute ist die Hegemonie der Linken im Fernsehen so total, dass Konservative kaum vorkommen. Bei den Printmedien sorgt die staatliche Querfinanzierung ebenfalls für die ansonsten nicht vermittelbaren Gesinnungsgenossen.


0
 
 Versusdeum 1. November 2024 
 

Also stehen nicht nur 41%, sondern über 50% den "Grünen" nahe,

Wenn man die "Nichtwähler herausrechnet. Schon vor knapp 15 Jahren waren es lt. Idealo bei den Politikjournalisten etwa 27 bzw. 36% und damit 3x bzw. 4x so viele wie in den allgemeinen Umfragen (damals knapp 9x). Der Marsch durch die Institutionen der 68er nach dem Scheitern des gewaltsamen Umdturzes war offensichtlich ein sehr erfolgreiches Generationenprojekt.


1
 
 Tante Ottilie 31. Oktober 2024 
 

Der unvergessene Journalist Jürgen Liminski

machte vor vielen Jahren nach meiner Erinnerung eine ähnliche Aussage über seinen Berufsstand hierzulande:

Danach seien seinerzeit rd 70% der Journalisten dem linksgrünen Spektrum nahestehend gewesen...

Passt ganz gut zu den jetzigen aktuellen Zahlen.

Es ist jedenfalls äußerst sinnvoll, kritisch auf die Meldunfen und Veröffentlichungen in den hiesigen Medien zu schauen - und sich auch nicht einfach alles und jedes unwidersprochen bieten zu lassen.


2
 
 kleingläubiger 31. Oktober 2024 
 

Rechnet man Präferenzen für die linken Partien zusammen, dann ergeben sich sogar mehr als 60%, wie es gestern bei NIUS zu lesen war. Das ist keine Schlagseite mehr, das ist die Mehrheit! Daraus erklärt sich auch dieses Fest in sich geschlossene System aus linken Betonideologen.


2
 
 jabberwocky 31. Oktober 2024 

Mehr als 41 Prozent der deutschen Journalisten steht den Grünen nahe,

sagt die Studie und liefert damit wohl die Antwort auf die Frage, warum die meisten Tageszeitungen massiv an Lesern verloren haben. Die Leute haben genug von Propaganda.
Aus dem gleichen Grund bin ich auch für die Abschaffung der GEZ-Steuer. Qualität setzt sich auf dem Markt durch, der Rest bietet halt keine Qualität und die Leute wollen nicht dafür bezahlen.


5
 
 Uwe Lay 31. Oktober 2024 
 

Wie die Alten?

Wichtig wäre nun darauf aufbauend eine Untersuchung der Parteienpräferenz der Ausbilder der Journalisten. Aller Wahrscheinlichkeit nach singen hier die Jungen, wie es ihnen die Alten vorgesungen haben!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


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