Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  4. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  5. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  11. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  12. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  13. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  14. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  15. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"

„Ein bisschen überwältigend, ein bisschen einschüchternd“

20. November 2024 in Jugend, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Für eine Stunde hat man das Gefühl, dass man mit etwas außerhalb der normalen Welt in Verbindung steht.“ Eine junge Amerikanerin erzählt, wie sie zum ersten Mal eine katholische Messfeier erlebte.


New York (kath.net / pk) Zum ersten Mal in einer katholischen Eucharistiefeier: Von dieser Erfahrung berichtet eine junge Amerikanerin auf ihrem You-Tube-Kanal „Skeptical Sunday“. Sie plant, sonntags unterschiedliche Gottesdienste zu besuchen und jeweils ein Video darüber zu drehen.

„Ich kratze an der Oberfläche des Skeptizismus in Bezug auf die Idee eines persönlichen Gottes oder persönlicher Götter“, beschreibt sie die Intention ihres Kanals. „Mein Hauptziel ist es, das Gespräch mit einer neuen Perspektive zu bereichern und einen sicheren Raum für weitere Diskussionen zu schaffen.“


„Ich habe den Gottesdienst genossen, ich habe es wirklich geschätzt, wie intim er sich angefühlt hat“, beschreibt sie ihre Erfahrungen mit der Messfeier. Es habe weder eine riesige Inszenierung mit einer Live-Band, blinkenden Lichtern und Bildschirmen gegeben, sondern „es war sehr einfach und unkompliziert“.

Gleichzeitig habe sie gespürt, dass das Fehlen jeglicher Ablenkungen und Auflockerungen ihr eine tiefere spirituellere Erfahrung ermöglichten. „Für eine Stunde hat man das Gefühl, dass man wirklich mit etwas außerhalb der normalen Welt in Verbindung steht.“

Natürlich sei das Problem, dass man als Außenstehender erst einmal nicht begreife, was hier eigentlich passiere, und man könne sich deswegen isoliert fühlen. „Ich weiß nicht, was wir hier machen, also ist es ein bisschen überwältigend und ein bisschen einschüchternd.“

Andererseits nehme sie wahr, dass Katholiken in ein Muster der Gewohnheit verfallen können, „dass es ihnen zur zweiten Natur wird“, es gebe dann „keine Ausreden wegen der Struktur und des rituellen Charakters“. Ihr Fazit: „Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, ich würde gerne in noch eine (Messe, Anm. d. Red.) gehen, um die Unterschiede zu sehen. Ich möchte auch gerne in eine Kathedrale gehen!“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 gebsy 21. November 2024 

Danke Herr Stefan Fleischer!

"DIENEN" ist in diesem Fall wirklich unglücklich gewählt.
Gott will (und muss) uns beistehen, damit wir das wahre Glück finden. Aber Gott muss nicht in dem Sinne, dass wir ihn "einteilen" können, sondern dass wir seine helfende Liebe brauchen, um ihm dienen zu können ...


0
 
 Stefan Fleischer 21. November 2024 

@ gebsy

"der uns in drei Personen dient und beglückt ..."
Persönlich finde ich diese Formulierung etwas unglücklich. Dass Gott uns zu dienen hat, das ist es, was die moderne Theologie - ich gehe einmal davon aus mehr unbewusst als bewusst - daran hindert zu denken, dass wir Menschen nicht zuletzt deshalb auf Erden sind, um Gott zu dienen. Dann werden wir das "Glück des Dieners" immer mehr erfahren, das Glück, das uns einst im Himmel vollkommen erwartet.


0
 
 gebsy 20. November 2024 

Von Herz zu Herz

will Gott jedem Geschöpf nahe sein.

Die Mitfeier der heiligen Messe bedarf des vertrauten und ehrfürchtigen Umgangs mit dem Schöpfer des Universums, der uns in drei Personen dient und beglückt ...


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  7. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  8. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  9. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  10. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  11. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  12. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  13. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  14. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  15. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz