Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  7. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  8. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  11. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  12. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  13. Norwegischer Bischof Hansen: „Die Evangelisierung ist der grundlegende Auftrag der Kirche“
  14. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  15. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'

„Ein bisschen überwältigend, ein bisschen einschüchternd“

20. November 2024 in Jugend, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Für eine Stunde hat man das Gefühl, dass man mit etwas außerhalb der normalen Welt in Verbindung steht.“ Eine junge Amerikanerin erzählt, wie sie zum ersten Mal eine katholische Messfeier erlebte.


New York (kath.net / pk) Zum ersten Mal in einer katholischen Eucharistiefeier: Von dieser Erfahrung berichtet eine junge Amerikanerin auf ihrem You-Tube-Kanal „Skeptical Sunday“. Sie plant, sonntags unterschiedliche Gottesdienste zu besuchen und jeweils ein Video darüber zu drehen.

„Ich kratze an der Oberfläche des Skeptizismus in Bezug auf die Idee eines persönlichen Gottes oder persönlicher Götter“, beschreibt sie die Intention ihres Kanals. „Mein Hauptziel ist es, das Gespräch mit einer neuen Perspektive zu bereichern und einen sicheren Raum für weitere Diskussionen zu schaffen.“


„Ich habe den Gottesdienst genossen, ich habe es wirklich geschätzt, wie intim er sich angefühlt hat“, beschreibt sie ihre Erfahrungen mit der Messfeier. Es habe weder eine riesige Inszenierung mit einer Live-Band, blinkenden Lichtern und Bildschirmen gegeben, sondern „es war sehr einfach und unkompliziert“.

Gleichzeitig habe sie gespürt, dass das Fehlen jeglicher Ablenkungen und Auflockerungen ihr eine tiefere spirituellere Erfahrung ermöglichten. „Für eine Stunde hat man das Gefühl, dass man wirklich mit etwas außerhalb der normalen Welt in Verbindung steht.“

Natürlich sei das Problem, dass man als Außenstehender erst einmal nicht begreife, was hier eigentlich passiere, und man könne sich deswegen isoliert fühlen. „Ich weiß nicht, was wir hier machen, also ist es ein bisschen überwältigend und ein bisschen einschüchternd.“

Andererseits nehme sie wahr, dass Katholiken in ein Muster der Gewohnheit verfallen können, „dass es ihnen zur zweiten Natur wird“, es gebe dann „keine Ausreden wegen der Struktur und des rituellen Charakters“. Ihr Fazit: „Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, ich würde gerne in noch eine (Messe, Anm. d. Red.) gehen, um die Unterschiede zu sehen. Ich möchte auch gerne in eine Kathedrale gehen!“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 gebsy 21. November 2024 

Danke Herr Stefan Fleischer!

"DIENEN" ist in diesem Fall wirklich unglücklich gewählt.
Gott will (und muss) uns beistehen, damit wir das wahre Glück finden. Aber Gott muss nicht in dem Sinne, dass wir ihn "einteilen" können, sondern dass wir seine helfende Liebe brauchen, um ihm dienen zu können ...


0
 
 Stefan Fleischer 21. November 2024 

@ gebsy

"der uns in drei Personen dient und beglückt ..."
Persönlich finde ich diese Formulierung etwas unglücklich. Dass Gott uns zu dienen hat, das ist es, was die moderne Theologie - ich gehe einmal davon aus mehr unbewusst als bewusst - daran hindert zu denken, dass wir Menschen nicht zuletzt deshalb auf Erden sind, um Gott zu dienen. Dann werden wir das "Glück des Dieners" immer mehr erfahren, das Glück, das uns einst im Himmel vollkommen erwartet.


0
 
 gebsy 20. November 2024 

Von Herz zu Herz

will Gott jedem Geschöpf nahe sein.

Die Mitfeier der heiligen Messe bedarf des vertrauten und ehrfürchtigen Umgangs mit dem Schöpfer des Universums, der uns in drei Personen dient und beglückt ...


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  4. Ein Signal des Himmels?
  5. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  6. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  7. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  8. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  9. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  10. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  11. USA: 98-jähriger Weltkriegsveteran empfängt die Taufe und wird katholisch
  12. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  13. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  14. Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen
  15. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz