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„Ein bisschen überwältigend, ein bisschen einschüchternd“

20. November 2024 in Jugend, 3 Lesermeinungen
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„Für eine Stunde hat man das Gefühl, dass man mit etwas außerhalb der normalen Welt in Verbindung steht.“ Eine junge Amerikanerin erzählt, wie sie zum ersten Mal eine katholische Messfeier erlebte.


New York (kath.net / pk) Zum ersten Mal in einer katholischen Eucharistiefeier: Von dieser Erfahrung berichtet eine junge Amerikanerin auf ihrem You-Tube-Kanal „Skeptical Sunday“. Sie plant, sonntags unterschiedliche Gottesdienste zu besuchen und jeweils ein Video darüber zu drehen.

„Ich kratze an der Oberfläche des Skeptizismus in Bezug auf die Idee eines persönlichen Gottes oder persönlicher Götter“, beschreibt sie die Intention ihres Kanals. „Mein Hauptziel ist es, das Gespräch mit einer neuen Perspektive zu bereichern und einen sicheren Raum für weitere Diskussionen zu schaffen.“


„Ich habe den Gottesdienst genossen, ich habe es wirklich geschätzt, wie intim er sich angefühlt hat“, beschreibt sie ihre Erfahrungen mit der Messfeier. Es habe weder eine riesige Inszenierung mit einer Live-Band, blinkenden Lichtern und Bildschirmen gegeben, sondern „es war sehr einfach und unkompliziert“.

Gleichzeitig habe sie gespürt, dass das Fehlen jeglicher Ablenkungen und Auflockerungen ihr eine tiefere spirituellere Erfahrung ermöglichten. „Für eine Stunde hat man das Gefühl, dass man wirklich mit etwas außerhalb der normalen Welt in Verbindung steht.“

Natürlich sei das Problem, dass man als Außenstehender erst einmal nicht begreife, was hier eigentlich passiere, und man könne sich deswegen isoliert fühlen. „Ich weiß nicht, was wir hier machen, also ist es ein bisschen überwältigend und ein bisschen einschüchternd.“

Andererseits nehme sie wahr, dass Katholiken in ein Muster der Gewohnheit verfallen können, „dass es ihnen zur zweiten Natur wird“, es gebe dann „keine Ausreden wegen der Struktur und des rituellen Charakters“. Ihr Fazit: „Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, ich würde gerne in noch eine (Messe, Anm. d. Red.) gehen, um die Unterschiede zu sehen. Ich möchte auch gerne in eine Kathedrale gehen!“


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