Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  7. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  8. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  13. Der Realismus der Barmherzigkeit
  14. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  15. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan

„Ein bisschen überwältigend, ein bisschen einschüchternd“

20. November 2024 in Jugend, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Für eine Stunde hat man das Gefühl, dass man mit etwas außerhalb der normalen Welt in Verbindung steht.“ Eine junge Amerikanerin erzählt, wie sie zum ersten Mal eine katholische Messfeier erlebte.


New York (kath.net / pk) Zum ersten Mal in einer katholischen Eucharistiefeier: Von dieser Erfahrung berichtet eine junge Amerikanerin auf ihrem You-Tube-Kanal „Skeptical Sunday“. Sie plant, sonntags unterschiedliche Gottesdienste zu besuchen und jeweils ein Video darüber zu drehen.

„Ich kratze an der Oberfläche des Skeptizismus in Bezug auf die Idee eines persönlichen Gottes oder persönlicher Götter“, beschreibt sie die Intention ihres Kanals. „Mein Hauptziel ist es, das Gespräch mit einer neuen Perspektive zu bereichern und einen sicheren Raum für weitere Diskussionen zu schaffen.“


„Ich habe den Gottesdienst genossen, ich habe es wirklich geschätzt, wie intim er sich angefühlt hat“, beschreibt sie ihre Erfahrungen mit der Messfeier. Es habe weder eine riesige Inszenierung mit einer Live-Band, blinkenden Lichtern und Bildschirmen gegeben, sondern „es war sehr einfach und unkompliziert“.

Gleichzeitig habe sie gespürt, dass das Fehlen jeglicher Ablenkungen und Auflockerungen ihr eine tiefere spirituellere Erfahrung ermöglichten. „Für eine Stunde hat man das Gefühl, dass man wirklich mit etwas außerhalb der normalen Welt in Verbindung steht.“

Natürlich sei das Problem, dass man als Außenstehender erst einmal nicht begreife, was hier eigentlich passiere, und man könne sich deswegen isoliert fühlen. „Ich weiß nicht, was wir hier machen, also ist es ein bisschen überwältigend und ein bisschen einschüchternd.“

Andererseits nehme sie wahr, dass Katholiken in ein Muster der Gewohnheit verfallen können, „dass es ihnen zur zweiten Natur wird“, es gebe dann „keine Ausreden wegen der Struktur und des rituellen Charakters“. Ihr Fazit: „Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen, ich würde gerne in noch eine (Messe, Anm. d. Red.) gehen, um die Unterschiede zu sehen. Ich möchte auch gerne in eine Kathedrale gehen!“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 gebsy 21. November 2024 

Danke Herr Stefan Fleischer!

"DIENEN" ist in diesem Fall wirklich unglücklich gewählt.
Gott will (und muss) uns beistehen, damit wir das wahre Glück finden. Aber Gott muss nicht in dem Sinne, dass wir ihn "einteilen" können, sondern dass wir seine helfende Liebe brauchen, um ihm dienen zu können ...


0
 
 Stefan Fleischer 21. November 2024 

@ gebsy

"der uns in drei Personen dient und beglückt ..."
Persönlich finde ich diese Formulierung etwas unglücklich. Dass Gott uns zu dienen hat, das ist es, was die moderne Theologie - ich gehe einmal davon aus mehr unbewusst als bewusst - daran hindert zu denken, dass wir Menschen nicht zuletzt deshalb auf Erden sind, um Gott zu dienen. Dann werden wir das "Glück des Dieners" immer mehr erfahren, das Glück, das uns einst im Himmel vollkommen erwartet.


0
 
 gebsy 20. November 2024 

Von Herz zu Herz

will Gott jedem Geschöpf nahe sein.

Die Mitfeier der heiligen Messe bedarf des vertrauten und ehrfürchtigen Umgangs mit dem Schöpfer des Universums, der uns in drei Personen dient und beglückt ...


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  5. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  6. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  10. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  11. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  12. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  13. Polen: Bei Ford-Werbung fehlt ein markantes Gipfelkreuz – Absicht oder Versehen?
  14. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  15. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz