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Lebensschützerin: In der Slowakei „Druck der EU und UNO auf Prolife-Bewegung derselbe wie in Polen“

14. November 2024 in Prolife, 5 Lesermeinungen
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Am 5. November verabschiedete das slowakische Parlament eine Resolution gegen die Aufnahme des [angeblichen] „Rechts, ungeborene Kinder zu töten“ in die Charta der Grundrechte der Europäischen Union.


Warschau-Bratislava (kath.net/pl) Eine Nachricht, die es kaum in die deutschsprachigen Medien schaffte: Am 5. November verabschiedete das slowakische Parlament eine Resolution gegen die Aufnahme des [angeblichen] „Rechts, ungeborene Kinder zu töten“ in die Charta der Grundrechte der Europäischen Union. Zu der Parlamentsentscheidung sagte die polnische Vorsitzende von Human Life International Polska, Ewa Kowalewska: „Die slowakische Pro-Life-Bewegung ist stark. Allerdings gibt es Druck seitens des Europäischen Parlaments und der Vereinten Nationen, ebenso wie auf Polen, die dreist einen linken Standpunkt durchsetzen. Und dagegen müssen wir uns wehren.“ Sie äußerte sich in einem Interview mit der polnischen katholischen Zeitschrift „Naszym Dziennikiem”, wie das Nachrichtenportal der Polnischen Bischofskonferenz, „Opoka“ berichtet. „Die Slowakei ist ein kleines Land und je kleiner das Land, desto schneller stirbt es aus. Erinnern wir uns daran, dass die demografische Krise überall ist.“


In Bezug auf die Auswirkungen von Donald Trumps Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen betonte Ewa Kowalewska, dass er prolife-Ansichten vertritt und dass er bisher der einzige US-Präsident war, der zum Marsch für das Leben kam. „Es gibt immer mehr junge Leute, auch in Europa, die sagen, dass es reicht mit allen Manipulationen und Koalitionen verschiedener linker Fronten.“ Die Lebensschützerin ermutigte: „Wir sollten mit Hoffnung darauf schauen, wie Amerika den Neokommunismus ablehnt.“ Ihrer Einschätzung nach „wird dieser linke Druck jetzt nicht mehr so stark sein, wenn er nicht mit den USA und ihren Behörden in Verbindung gebracht wird.“

Das Nachrichtenportal „Opoka“ wird von einer Stiftung der Polnischen Bischofskonferenz (KEP) finanziert und geleitet und vertritt im Gegensatz zu manchen offiziellen Kirchenseiten im deutschsprachigen Raum tatsächlich lehramtstreue Positionen.


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