Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  2. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  3. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  4. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  7. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  8. Die Stunde der Heuchler
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  11. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  14. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  15. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition

Shoa-Überlebende kritisiert Papst Franziskus für seine „Völkermord“-Äußerungen

21. November 2024 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Edith Bruck: Es geht Israel nicht darum die Palästinenser auszulöschen – Die einzige Konfliktpartei, die tatsächliche einen Völkermord beabsichtige, ist die Hamas, denn sie habe geschworen, das jüdische Volk zu vernichten


Vatikan (kath.net) Die Shoa-Überlebende Edith Bruck (93) forderte den Papst auf, sich deutlicher gegen die Welle des Antisemitismus zu stellen, die gerade über Europa hereinbreche. „Ich würde mir wünschen, dass der Papst seine Stimme zu diesem Thema erhebt, aber ich höre nicht, was ich hören möchte.“ Das berichtete die „Jüdische Allgemeine“ anhand von Berichten im englischsprachigen „Crux“ und italienischer Medien. Die 93-jährige Regisseurin und Autorin, die in Ungarn geboren war und jetzt in Italien lebt, ist seit Jahren mit dem Papst in Kontakt ist und war von ihm sogar 2021 in ihrem Zuhause besucht worden. Sie hatte die Todeslager Auschwitz und Bergen-Belsen überlebt, aber ihre Eltern und ein Bruder waren ermordet worden.

Bruck kritisiert, dass Papst Franziskus in einem neuen Buch fordere, die Vorgänge in Gaza „sorgfältig“ daraufhin zu überprüfen, ob es sich möglicherweise um einen Genozid handle.


Sie ordnete selbst das Blutvergießen im Gazastreifen als eine „Tragödie, die alle angeht“ ein. Mit dem Vorwurf gegen Israel werde aber „die Schwere echter Völkermorde verharmlost.“ Denn es handle sich dabei nicht um Völkermord. Israel gehe es nicht darum, die gesamte palästinensische Bevölkerung auszulöschen. Die einzige Konfliktpartei, die tatsächlich einen Völkermord beabsichtige, sei die Hamas, denn diese habe geschworen, das jüdische Volk zu vernichten, schildert die „Jüdische Allgemeine“ die Einschätzung Brucks weiter.

Bruck hatte wörtlich erläutert: „Völkermord ist etwas anderes. Wenn eine Million Kinder verbrannt werden, dann kann man von Völkermord sprechen.“ Ein Völkermord sei es auch gewesen, was den Armeniern im Ersten Weltkrieg widerfahren sei.

Sie werde zu jedem Geburtstag von Papst Franziskus angerufen, sagte Bruck, dieses Jahr werde sie ihm sagen, was sie denke. „Ich werde ihm sagen, dass ich mir wünsche, dass er entschlossen gegen diesen Hass vorgeht, der erneut gegen die Juden ausgebrochen ist.“
Archivfoto: Edith Bruck wurde von Papst Franziskus in seinem Zuhause in Santa Marta empfangen (c) Vatican Media

2021 besuchte Papst Franziskus Edith Bruck sogar in ihrem eigenen Zuhause


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  7. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  8. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  12. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  13. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  14. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  15. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz