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Papst führt Gedenktag für "Alltagsheilige" ein24. November 2024 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Franziskus: "Jeder kann in vielen Menschen, denen er auf seinem Weg begegnet ist, Zeugen der christlichen Tugenden von Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe erkennen"
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat dazu aufgerufen, künftig am 9. November an die "Alltagsheiligen" in der katholischen Kirche zu erinnern. Er wolle damit keinen neuen Tag im liturgischen Kalender einführen, heißt es in einem am Samstag vom Vatikan veröffentlichten Brief an die Kirchengemeinden weltweit. Es gehe um die "Alltags-" und "Nebenan"-Heiligen, an denen die Kirche auf der ganzen Welt immer reich gewesen sei. Erstmals am 9. November 2025, dem Fest der Einweihung der Lateranbasilika (324), solle an lokal bedeutsame Persönlichkeiten erinnert werden, die Vorbilder für Christen vor Ort seien. 
"Jeder kann in vielen Menschen, denen er auf seinem Weg begegnet ist, Zeugen der christlichen Tugenden von Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe erkennen", so Franziskus. Als Beispiel nennt er treue Eheleute, Männer und Frauen, die in verschiedenen Berufen ihre Familien unterstützen, junge Menschen, die Jesus mit Begeisterung folgen, Priester, Ordensfrauen und -männer, die durch ihr Leben im Glauben ein Vorbild seien. Auch dürfe man die Armen, Kranken und Leidenden nicht vergessen, die in ihrer Schwäche bei Gott Halt finden.
Die Christen sollten sich vom Beispiel der offiziell selig- und heiliggesprochenen Menschen inspirieren lassen, an die an festgelegten Tagen des Kirchenjahres erinnert wird, schreibt Papst Franziskus. Ihm erscheine es jedoch wichtig, dass alle Teilkirchen an einem bestimmten Tag auch der "Diener Gottes" ihrer eigenen Region gedenken.
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Lesermeinungen| | Versusdeum 24. November 2024 | | | | @Fatima 1713 Greta Thunberg, die heilige Jeanne d'Arc der Klima-Ersatzreligion, wird er nach deren antijüdischen Eskapaden sicherlich nicht (mehr) meinen. Im Ernst: Hoffentlich kennt jeder von uns heiligmäßig erscheinende Menschen, die auch authntisch wirken, doch niemand kann in deren Herz sehen. Und ebenso, wie man im letzten Moment noch umkehren kann (sich dann aber vielleicht lange im Fegefeuer zu reinigen hat), kann man auch im letzten Moment sein Seelenheil verspielen, wenn es schon vorher "auf Kante genäht" war oder man alles auf die Sterbestunde verschoben hat. |  0
| | | | | Fatima 1713 24. November 2024 | | | | @SalvatoreMio @Stefan Fleischer Ich kann mich Ihren beiden Kommentaren nur zu 100% anschließen. Was soll denn das für eine neue Kategorie sein, die der Papst hier einführen will?? |  4
| | | | | Stefan Fleischer 24. November 2024 | |  | Wenn ich mich richtig erinnere so war in meiner Jugend das Fest Allerheiligen das Fest all jener Heiligen, welche NICHT zu den Ehren der Altäre erhoben waren, dies aber genau so gut verdient hätten. Alle als Heiligen erklärte hatten ja schon ihre Gedenktage, diese aber nicht.
Anderseits wurden wir auch gewarnt, noch lebende Personen zu Heiligen zu erklären und/oder solche, welche sich zwar bei den Menschen als Heilige "verkauft" hatten, im Grunde aber nichts anderes als gute Schauspieler gewesen waren. Wir müssen ja nur beobachten, wie gerne auch wir uns als Heilige betrachten oder gar betrachet werden, obwohl wir noch sehr am Anfang dieses Weges stehen. |  4
| | | | | SalvatoreMio 24. November 2024 | | | | Wie bitte? Allerheiligen war bislang doch immer der Gedenktag der eher unbekannten Heiligen: der einfachen Großmutter, die in Liebe 4 Waisen der Familie aufgezogen hat; der Unbekannte, der auf der untergehenden Fähre im Ärmelkanal seinen Rettungsplatz anderen überließ und selbst ertrank... Auch die Heiligen der Ortskirchen haben ihren festen Platz und ihr Messformular, was allerdings mancherorts vom Priester nicht ernstgenommen wird. - Wieso brauchen wir noch einen Allerheiligentag? |  5
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