Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  6. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  7. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  8. Adios Toni!
  9. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  10. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  11. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  12. Medien spekulieren weiter über möglichen Beginn des Seligsprechungsprozesses für Benedikt XVI.
  13. Die offenen Türen des Glaubens, der Kirche und des Herzens
  14. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam
  15. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

Erzbischof Gänswein: "Joseph Ratzinger zu kennen, bedeutet, einen Schatz in den Händen zu halten!"

25. November 2024 in Chronik, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gänswein feierte Gedenkmesse am Grab von Benedikt XVI. - Interviewband "Joseph Ratzinger im Dialog mit seiner Zeit" in Rom vorgestellt - Papst Franziskus empfing Erzbischof Gänswein


Rom (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat Erzbischof Georg Gänswein am Freitag in Privataudienz empfangen. Das teilte der Vatikan ohne weitere Angaben mit. Der ehemalige Privatsekretär des verstorbenen Papstes Benedikt XVI. (2005-2013) ist derzeit anlässlich verschiedener Termine in Rom. Am Donnerstagabend stellte der aktuelle Vatikan-Botschafter im Baltikum ein Buch mit Interviews seines früheren Chefs vor. Freitagfrüh feierte Gänswein eine Gedenkmesse am Grab von Benedikt in den Vatikanischen Grotten des Petersdoms. Am Abend wird in Rom zudem der diesjährige Ratzinger-Preis verliehen. Ausgezeichnet werden der irische Theologe Cyril O'Regan und der japanische Bildhauer Etsuro Sotoo.


Bei der Vorstellung des Interviewbandes "Joseph Ratzinger im Dialog mit seiner Zeit", das ab Montag auf Italienisch im Buchhandel erhältlich sein wird, attestierte Erzbischof Gänswein seinem ehemaligen Chef eine "haarschneidende" Intelligenz. Er habe nie einen bescheideneren Menschen als Benedikt XVI. gekannt, mit einer Intelligenz, die "Haare schneidet" und einem Glauben von unglaublicher Tiefe, sagte der Erzbischof laut Joseph-Ratzinger-Stiftung bei der Veranstaltung am Donnerstagabend. "Meine innerste Überzeugung ist, dass Joseph Ratzinger zu kennen, bedeutet, einen Schatz in den Händen zu halten!", so Gänswein.

Benedikt XVI. habe sich selbst nie in den Mittelpunkt gestellt, sondern habe sein Herz und seine Augen für Gott öffnen wollen, so Gänswein weiter. "Er wollte sich nicht selbst einen Namen machen, sondern zum guten Ruf der Kirche und des Glaubens beitragen."

Joseph Ratzinger habe sein ganzes Leben lang die Wahrheit gesucht, gefunden und auf jede erdenkliche Weise verkündet - obwohl er sich damit nicht nur Freunde gemacht habe, so Gänswein. "Aber das ist die Stärke, die Joseph Ratzinger vom ersten Tag seines Lebens an, als sehr junger Professor, bis zu seinem letzten Tag, in allen Bereichen, ob akademisch, kirchlich oder sogar politisch, gezeigt hat." Er habe gesagt, was er zu sagen hatte, "aus Pflichtgefühl und ohne Furcht".

Der 68-jährige Gänswein ist seit seinen Jahren an der Seite Benedikts XVI. international eine der bekanntesten Kirchenpersönlichkeiten. Seit kurzem ist der gebürtige Deutsche Apostolischer Nuntius, also Papstgesandter in Estland, Lettland und Litauen.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  6. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  9. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  10. Adios Toni!
  11. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  12. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  13. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  14. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  15. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz