Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  13. „Das Ende von Maria 2.0“
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Was für ein Tohuwabohu um das Lebensrecht für kleine Kinder in Deutschland!

2. Dezember 2024 in Prolife, 24 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Was beschließt die AfD am Parteitag im Januar beim Thema "Abtreibung" und welcher Teufel reitet Friedrich Merz bei diesem Thema? - Ein Kommentar von Roland Noé


Berlin (kath.net/rn)

Was für ein Tohuwabohu in der deutschen Politik rund um das Lebensrecht für kleine Kinder im Mutterleib. Zuerst gibt es Medienberichte und Meldungen, dass auch die AfD das Recht auf Leben von Anfang an in ihrem Programm relativieren möchte, wenige Stunden später gibt es Zeitungs-Meldungen, dass die AfD eher das Gegenteil vorhat. Was wirklich genau beschlossen wird, werden wir erst nach dem Parteitag am 11. und 12. Jänner wissen.

Gleichzeitig lässt Friedrich Merz auf einmal medial mitteilen, dass er nach der Wahl über das Abtreibungsverbot diskutieren möchte und er offen dafür ist, den Abtreibungspagrafen 218 aus dem Strafgesetzbuch zu streichen. "Große Teile der Welt beneiden uns um den mühsamen Kompromiss, den wir vor über dreißig Jahren gefunden haben," meint Merz und behauptet, dass es einen "gesellschaftlichen Wandel" in der Frage gebe. Aha, keine Ahnung, wen der CDU-Chef meint. Vermutlich weiß der Großteil der Welt nicht einmal, um was es hier konkret geht. De facto werden in Deutschland wie in vielen EU-Ländern die Kinder im Mutterleib einfach hingeschlachtet. Es sollen in Deutschland mehr als 100.000 in jedem Jahr sein. Für Merz ist das eine "kluge Regelung".

Aber warum sollte man dem CDU-Chef das eigentlich wirklich vorwerfen, wenn das Thema sogar den meisten deutschen Bischöfe völlig egal ist.

Aber eine Frage hätte ich da noch an Herrn Merz: Möchte er, der Mann ohne (konservative) Eigenschaften, sich damit bei den "Grünen" und den "Sozialisten" anbiedern oder welche Wähler will er mit solche linken Aussagen erreichen und welche Wähler möchte er damit wirklich für die CDU gewinnen?


P.S. Fast egal, was Merz , AfD & Co. im Endeffekt beschließen werden. Die Verlierer in Deutschland werden weiterhin die ungeborenen Kinder sein! Leider!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  3. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  4. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  5. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  8. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  9. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  10. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  11. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  12. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  13. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  14. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  15. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz