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Abenteuer Norden – jetzt bewerben!

18. Dezember 2024 in Jugend, 2 Lesermeinungen
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Mit Freiwilligendienst des Bonifatiuswerkes nach Island, Schweden, Finnland oder ins Baltikum. Bewerbungsfrist: 15.1.2025 - Msgr. Austen: Ehemalige Praktikantinnen und Praktikanten erzählen uns immer wieder, wie prägend dies für ihr Leben war.


Paderborn (kath.net/Bonifatiuswerk) Fjorde in Norwegen, Vulkane in Island, Seen in Schweden oder dichte Wälder in Finnland – die Natur der nordischen Länder begeistert! Mit dem Freiwilligendienst "Praktikum im Norden" des Bonifatiuswerkes erleben junge Menschen diese eindrucksvolle Natur hautnah. Sie engagieren sich in einer Gemeinde, Schule oder in einer sozialen Einrichtung. Für das Praktikumsjahr 2025/2026 läuft die Bewerbungsphase noch bis zum 15. Januar 2025.  

16 Einsatzstellen in Schweden, Norwegen, Finnland, Island, Dänemark, Estland und Lettland bieten vielfältige Möglichkeiten, ein "Praktikum im Norden" zu absolvieren. Mehr als 20 Freiwillige können sechs bis maximal zwölf Monate in den nordischen und baltischen Ländern verbringen. Sie unterstützen beispielsweise in einer katholischen Schule im norwegischen Bergen, helfen bei der Caritas in Stockholm und übernehmen Aufgaben im Birgitten-Gästehaus im finnischen Turku. "Da ich die skandinavischen Länder, vor allem mit ihrer wunderschönen Natur und deren Seenlandschaften beeindruckend finde, fiel mir die Entscheidung, in den Norden zu gehen, leicht. Natürlich reizt mich auch die kulturelle Vielfalt und das Leben bei den Birgittenschwestern", sagt Pauline Hunold aus Erfurt, die bis Juni 2025 in der westfinnischen Stadt Turku leben wird.


In Kopenhagen lebt aktuell Elias Fretsch aus Zwickau. Er ist dort bei der Caritas tätig. "Ich arbeite im Sekretariat und im Haus für Migrantinnen und Migranten. Die Arbeit macht mir viel Spaß, da sie sehr abwechslungsreich ist und man nebenbei auch das Gemeindeleben der Diaspora-Kirche in Dänemark kennenlernt. Von dem Freiwilligendienst erhoffe ich mir, dass er mich mit den wertvollen Erlebnissen und Erfahrungen in meinem Leben weiterbringen wird – als Mensch, aber auch in meiner beruflichen Zukunft."

Das Förderprogramm "Praktikum im Norden" ist eine Kooperation zwischen dem Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken mit Sitz in Paderborn und dem Newman-Institut in Uppsala. Das Programm wird offiziell als "Internationaler Jugendfreiwilligendienst" anerkannt und hat seit Gründung im Jahr 2011 mehr als 240 Absolventinnen und Absolventen. Dir Praktikantinnen und Praktikanten erhalten vor Ort eine kostenfreie Unterkunft, werden mit einem monatlichen Taschengeld unterstützt und von Mentoren begleitet. "Das Praktikum im Norden ist ein Freiwilligendienst mit Tiefgang. Ehemalige Praktikantinnen und Praktikanten erzählen uns immer wieder, wie prägend diese Zeit für ihr Leben war. Sie haben inspirierende Menschen getroffen, eine neue Sprache gelernt, spannende Orte entdeckt und die Diaspora-Kirche in ihren vielfältigen Facetten erlebt. Einige Beziehungen werden über das Praktikum geknüpft und begleiten die jungen Menschen auf vielen weiteren Wegen ihres Lebens", sagt Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, über das Förderprogramm des Hilfswerkes.

Mehr Informationen über das "Praktikum im Norden" und zur Bewerbung finden Sie unter www.praktikum-im-norden.de.  

Foto:Die Praktikanten Felix Hasche und Jule Maletz bei einer Kanu-Tour auf dem Emajogi in Estland (c) Indrek Haas/Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken


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Lesermeinungen

 GlaubeHoffnungLiebe 19. Dezember 2024 
 

SalvatoreMio

Bitte wo ist das Problem wenn die Anrede auch die weibliche Person benennt? Ich als Frau bin seit Jahren stets zu meinem weiblichen HausArzt gegangen. Nun gehe ich endlich zu meiner HausÄrztin. Ich bin eine Frau und möchte auch so angesprochen werden. Und ein weiblicher Praktikant ist halt eine Praktikantin. Ich denke die Welt und unsere Kirche haben größere Probleme als eine weibliche Schreibweise. Meine angeheiratete Nichte ist Pastorin in Bayern und zu Beginn hieß es immer Frau Pastor bis sie einmal deutlich hinwies dass es Frau Pastorin heißt. Lange gedauert aber auch diese Gemeinde hat es akzeptiert.


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 SalvatoreMio 18. Dezember 2024 
 

Ach ja, die schöne deutsche Sprache ...

Überall haben die Verbesserungen unserer Sprache um sich gegriffen, natürlich auch im Bonifatiuswerk: "Absolventinnen und Absolventen, Praktikantinnen und Praktikanten, und nochmals: die Praktikantinnen und Praktikanten ... Wenn solche Texte dann auch gedruckt und verschickt werden, verschleudert man Papier und Druckerschwärze. Das wiederum schadet der Umwelt!


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