Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  6. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  12. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  15. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund

Die Entscheidung Gottes. Das Jesuskind, der neugeborene Messias, und das Herz Marias

1. Jänner 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Jesus ist die Offenbarung Gottes ewiger und unendlicher Liebe, die Frieden in die Welt bringt. Im Herzen Marias schlägt die Hoffnung auf Erlösung für jede Kreatur. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Erster Angelus des Jahres 2025 mit Papst Franziskus am Oktavtag von Weihnachten, Hochfest der Gottesmutter Maria.

Die Überraschung und Freude von Weihnachten setzten sich im Evangelium der heutigen Liturgie (Lk 2,16-21) fort. Es berichte von der Ankunft der Hirten in der Grotte von Bethlehem. Nach der Verkündigung der Engel „eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag“ (V. 16). Diese Begegnung erfülle alle mit Staunen, denn die Hirten „erzählten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war“ (V. 17): Der Neugeborene sei der „Retter“, der „Christus, der Herr“ (V. 11).

Der Papst lud dazu sein, darüber nachzudenken, „was die Hirten in Bethlehem gesehen haben, nämlich das Kind Jesus, und auch über das, was sie nicht gesehen haben: das Herz Marias, die all diese Ereignisse bewahrte und darüber nachdachte“.


Zunächst das Kind Jesus: Dieser hebräische Name bedeute „Gott rettet“, und genau das werde er tun. Der Herr „ist nämlich in die Welt gekommen, um uns sein eigenes Leben zu schenken. Denken wir daran: Alle Menschen sind Kinder, aber keiner von uns hat es sich ausgesucht, geboren zu werden. Gott hingegen hat beschlossen, für uns geboren zu werden: Jesus ist die Offenbarung seiner ewigen und unendlichen Liebe, die den Frieden in die Welt bringt“.

Dem neugeborenen Messias, der die Barmherzigkeit des Vaters offenbare, entspreche das Herz Marias, der jungfräulichen Mutter: „Dieses Herz ist das Ohr, das die Verkündigung des Erzengels Gabriel vernommen hat. Dieses Herz ist die Hand der Braut, die Josef gegeben wurde. Dieses Herz ist die Umarmung, die Elisabet in ihrem Alter umhüllte. Im Herzen Marias schlägt die Hoffnung auf Erlösung für jede Kreatur“.

Die Mütter trügen immer ihre Kinder im Herzen. Heute, am ersten Tag des Jahres, der dem Frieden gewidmet sei, „denken wir an alle Mütter, die sich im Herzen freuen, und an alle Mütter, deren Herzen voller Schmerz sind, weil ihre Kinder durch Gewalt, Hochmut oder Hass entrissen wurden. Wie schön ist der Frieden, der das Leben der Völker erfreut! Wie unmenschlich ist der Krieg, der die Herzen der Mütter zerreißt!“.

Im Licht dieser Überlegungen könne sich jeder fragen, so der Papst abschließend: „Kann ich in der Stille verweilen, um die Geburt Jesu zu betrachten? Bemühe ich mich, dieses Ereignis und seine Botschaft von Güte und Erlösung im Herzen zu bewahren? Und wie kann ich auf ein solch großes Geschenk mit einer unentgeltlichen Geste des Friedens, der Vergebung, der Versöhnung antworten? - Maria, die heilige Mutter Gottes, lehre uns, die Freude des Evangeliums im Herzen zu bewahren und sie in der Welt zu bezeugen“.

Foto (c) Vatican Media


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  2. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  3. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  4. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  5. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  6. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  7. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
  8. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  10. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  11. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  12. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  13. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  14. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz