Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. MAGNIFICA HUMANITAS
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  9. Adios Toni!
  10. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  13. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  14. Ebola-Ausbruch in Ostafrika: Groß-Wallfahrt in Uganda abgesagt
  15. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam

Auch 2024 war die mit Abstand häufigste Todesursache: Abtreibung

3. Jänner 2025 in Prolife, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Über 45 Millionen ungeborene Menschen weltweit starben durch Abtreibung – An Krebs starben 8,2 Millionen, dann folgen Todesursachen wie Rauchen, AIDS, Verkehrsunfälle, Selbstmord


Washington DC (kath.net/pl) Weltweit starben über 45 Millionen ungeborene Menschen im vergangenen Jahr durch gezielte Abtreibung. Das schätzt die US-amerikanische Statistikseite „Worldometer“. Die Statistikseite listet weitere Todesursachen auf: weltweit starben 8,1 Millionen Menschen an Krebs, 5 Millionen an den Folgen des Rauchens, 1,7 Millionen an JIV/AIDS, 135 Millionen durch Verkehrsunfälle und 1,1 Millionen durch Selbstmord. Insgesamt starben weltweit im vergangenen Jahr etwa 62,2 Millionen Menschen – aber hier ist die Zahl der abgetriebenen Kinder nicht eingepflegt. Zählt man die Todesfälle der geborenen und der vorgeburtlich abgetriebenen Menschen zusammen, kommt man zu dem Ergebnis, dass die Abtreibung Ursache für über 40 Prozent der Todesfälle weltweit ist. [Es fehlt hierbei das Zahlenmaterial der vorgeburtlich durch natürliche Ursachen verstorbenen Kinder, da es dazu keine statistischen Schätzungen gibt].


Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt die Zahl der Todesfälle ungeborener Kinder sogar noch deutlich höher. Auf der aktuellen Infoseite schreibt die WHO: „Jedes Jahr finden weltweit etwa 73 Millionen induzierte Abtreibungen statt. Sechs von zehn (61 %) aller ungewollten Schwangerschaften und drei von zehn (29 %) aller Schwangerschaften enden mit einem Schwangerschaftsabbruch.“ Der Beitrag (siehe Link zur WHO-Website) fordert allerdings freien Zugang zur „sicheren“ Abtreibung (gemeint ist „sicher“ im Sinn der medizinischen Sicherheit für die abtreibende Mutter – denn das Kind soll ja geplant sterben). Bei diesem WHO-Beitrag fällt erneut auf, dass das Wort „Kind“ komplett vermieden wird. Nach typischer ProChoice-Terminologie wird vielmehr eine Schwangerschaft beendet. Der Begriff „Menschenrecht“ wird ausschließlich auf die Schwangere angewendet, Zitat: „Die Unzugänglichkeit einer qualitativ hochwertigen Abtreibungsversorgung birgt das Risiko einer Verletzung einer Reihe von Menschenrechten von Frauen und Mädchen, darunter das Recht auf Leben, das Recht auf den höchstmöglichen Standard an körperlicher und geistiger Gesundheit und das Recht, vom wissenschaftlichen Fortschritt und seiner Umsetzung zu profitieren; das Recht, frei und verantwortungsbewusst über die Anzahl, den Abstand und den Zeitpunkt der Geburt von Kindern zu entscheiden; und das Recht, frei von Folter, grausamer, unmenschlicher und erniedrigender Behandlung und Bestrafung zu sein.“ Ein vorgeburtliches Menschenrecht auf Leben wird nicht erwähnt. Auch gibt es mit keinem einzigen Wort eine Ermutigung zur Unterstützung von Frauen in ungeplanten oder schwierigen Schwangerschaften.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  9. Adios Toni!
  10. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  11. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  12. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  13. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  14. „Ohne Jesus wären wir nicht mehr zusammen“
  15. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz