Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  3. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  6. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  7. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  8. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  11. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  12. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  13. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  14. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  15. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò

Auch 2024 war die mit Abstand häufigste Todesursache: Abtreibung

3. Jänner 2025 in Prolife, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Über 45 Millionen ungeborene Menschen weltweit starben durch Abtreibung – An Krebs starben 8,2 Millionen, dann folgen Todesursachen wie Rauchen, AIDS, Verkehrsunfälle, Selbstmord


Washington DC (kath.net/pl) Weltweit starben über 45 Millionen ungeborene Menschen im vergangenen Jahr durch gezielte Abtreibung. Das schätzt die US-amerikanische Statistikseite „Worldometer“. Die Statistikseite listet weitere Todesursachen auf: weltweit starben 8,1 Millionen Menschen an Krebs, 5 Millionen an den Folgen des Rauchens, 1,7 Millionen an JIV/AIDS, 135 Millionen durch Verkehrsunfälle und 1,1 Millionen durch Selbstmord. Insgesamt starben weltweit im vergangenen Jahr etwa 62,2 Millionen Menschen – aber hier ist die Zahl der abgetriebenen Kinder nicht eingepflegt. Zählt man die Todesfälle der geborenen und der vorgeburtlich abgetriebenen Menschen zusammen, kommt man zu dem Ergebnis, dass die Abtreibung Ursache für über 40 Prozent der Todesfälle weltweit ist. [Es fehlt hierbei das Zahlenmaterial der vorgeburtlich durch natürliche Ursachen verstorbenen Kinder, da es dazu keine statistischen Schätzungen gibt].


Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt die Zahl der Todesfälle ungeborener Kinder sogar noch deutlich höher. Auf der aktuellen Infoseite schreibt die WHO: „Jedes Jahr finden weltweit etwa 73 Millionen induzierte Abtreibungen statt. Sechs von zehn (61 %) aller ungewollten Schwangerschaften und drei von zehn (29 %) aller Schwangerschaften enden mit einem Schwangerschaftsabbruch.“ Der Beitrag (siehe Link zur WHO-Website) fordert allerdings freien Zugang zur „sicheren“ Abtreibung (gemeint ist „sicher“ im Sinn der medizinischen Sicherheit für die abtreibende Mutter – denn das Kind soll ja geplant sterben). Bei diesem WHO-Beitrag fällt erneut auf, dass das Wort „Kind“ komplett vermieden wird. Nach typischer ProChoice-Terminologie wird vielmehr eine Schwangerschaft beendet. Der Begriff „Menschenrecht“ wird ausschließlich auf die Schwangere angewendet, Zitat: „Die Unzugänglichkeit einer qualitativ hochwertigen Abtreibungsversorgung birgt das Risiko einer Verletzung einer Reihe von Menschenrechten von Frauen und Mädchen, darunter das Recht auf Leben, das Recht auf den höchstmöglichen Standard an körperlicher und geistiger Gesundheit und das Recht, vom wissenschaftlichen Fortschritt und seiner Umsetzung zu profitieren; das Recht, frei und verantwortungsbewusst über die Anzahl, den Abstand und den Zeitpunkt der Geburt von Kindern zu entscheiden; und das Recht, frei von Folter, grausamer, unmenschlicher und erniedrigender Behandlung und Bestrafung zu sein.“ Ein vorgeburtliches Menschenrecht auf Leben wird nicht erwähnt. Auch gibt es mit keinem einzigen Wort eine Ermutigung zur Unterstützung von Frauen in ungeplanten oder schwierigen Schwangerschaften.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  7. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  8. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  9. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  10. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  11. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  12. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  13. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz