Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  6. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  7. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  10. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  11. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. Leere der kirchlichen Lehre
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

USA: Lebensschützer wurden bei friedlicher Kundgebung verhaftet

17. Jänner 2025 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Lebensschützer sind immer wieder mit verfassungswidrigen Verordnungen und diskriminierendem Vorgehen der Behörden konfrontiert.


Cuyahoga Falls (kath.net/LifeNews/jg)
Das American Center for Law and Justice (ACLJ) warnt vor einer zunehmenden Einschränkung der Redefreiheit für Lebensschützer. Diese seien immer wieder mit verfassungswidrigen Verordnungen und einseitigem Vorgehen der Behörden konfrontiert. Die Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Religionsfreiheit und die in der US-Verfassung festgelegten Freiheiten der Bürger zu schützen, führt den Fall des Lebensschützers Zack Knotts an, der bei einer friedlichen Kundgebung in Cuyahoga Falls (Ohio) verhaftet worden ist.

Knotts verwendete ein kleines, batteriebetriebenes Megaphon, damit seine Botschaften die Menschen erreichen, welche die Abtreibungsklinik betreten. Die von der Abtreibungsklinik angestellten Begleitpersonen für Patientinnen antworteten mit Trillerpfeifen und Kazoos (kleine Tröten). Knotts wollte mit den Begleitpersonen in Kontakt treten und sie über seine Erfahrung mit Abtreibungen in seiner Familie informieren. Dabei hielt er sich stets im öffentlichen Raum auf.


Die Polizei war während der Kundgebung präsent, hielt sich aber zurück. Als die Polizisten nach eigenen Angaben eine Beschwerde über Knotts Ansprache erhalten hatten, verhafteten sie ihn und warfen ihm Ruhestörung vor. Auf den Lärm, den die Begleitpersonen der Abtreibungsklinik gemacht hatten, gingen sie ebenso wenig ein wie auf deren Drohungen, die sie gegen Knotts ausgesprochen hatten.

Das ACLJ weist darauf hin, dass das Megaphon von Knotts kaum den Verkehrslärm übertönt habe. Die Polizisten hätten Knotts oder die anderen Lebensschützer auch nicht einvernommen, sondern ihn kurz festgenommen und ihm angedroht, ihn erneut zu verhaften, sollte er sich weitere Störungen zu Schulden kommen lassen. Gegen ihn läuft ein Verfahren wegen öffentlicher Ruhestörung. Das ACLJ hat die juristische Vertretung übernommen.

Die Organisation wirft der Polizei vor, diskriminierend gegen den Lebensschützer vorgegangen zu sein. Dieser habe nur sein verfassungsmäßig garantiertes Recht auf Redefreiheit ausgeübt.

Darüber hinaus sei die Verordnung von Cuyahoga Falls verfassungswidrig, weil sie die Verlautbarung bestimmter Ansichten in der Öffentlichkeit verbietet, für andere Ansichten, zum Beispiel kultureller oder religiöser Natur, aber Ausnahmen gestattet. Die Stadt habe nicht das Recht festzulegen, was öffentlich gesagt werden dürfe und was nicht, betont das ACLJ und verweist auf entsprechende Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes der USA.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Kaiser Otto der Große wurde im Magdeburger Dom erneut beigesetzt
  4. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  5. Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
  6. Zehn Jahre heilig: Feier für Mutter Teresa im Stephansdom
  7. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  8. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  9. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  10. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  11. Die Kirche mitten in der Welt
  12. Nicht mehr ernst zu nehmen
  13. Französischer Bischof Mica: Der Papst ist in der Rupnik-Frage „wirklich sehr entschlossen“
  14. Als Mutter Teresa im Wiener Stephansdom zu Gebet und Lebensschutz aufrief
  15. Kardinäle Müller und Burke empfehlen Mel Gibsons „Die Passion Christi“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz