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Klinikgruppe Elisabethenstift Darmstadt: ‚Wer sich für die AfD einsetzt, muss gehen‘

19. Februar 2025 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
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Die Mitarbeiter der Klinikgruppe erhielten eine deutliche Warnung vom Chef der Mitarbeitervertretung.


Darmstadt (kath.net/jg)
Das Elisabethenstift in Darmstadt ist eine große Klinikgruppe in evangelischer Trägerschaft. Die Beschäftigten erhielten nun eine E-Mail des Chefs der Mitarbeitervertretung mit einer deutlichen Warnung. Kurz zusammengefasst lautet der Inhalt: Wer mit der AfD sympathisiert, muss die Klinik verlassen. Dies berichtet NiUS.de.

Die E-Mail liegt NiUS vor. Die Nachrichtenplattform hat sie von einer Mitarbeiterin des Elisabethenstifts erhalten, die um Anonymität bittet, da sie um ihren Arbeitsplatz fürchtet.


Wörtlich heißt es in der E-Mail: „Wir sind stolz darauf, dass in unserem Haus Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander arbeiten, aufeinander vertrauen und voneinander lernen. Wir sind eine bunte Belegschaft und wir nehmen die Bedenken und Ängste unserer Kolleginnen und Kollegen aus den eigenen Reihen sehr ernst, die sich vor dem Hintergrund der politischen Stimmung bedroht fühlen.“

Dann kommt Pfarrer Rüdiger Schuch, seit 2024 Präsident der evangelischen Diakonie, ins Spiel: „Auch der Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch hat ein hartes Vorgehen gegen rechte Mitarbeiter in den eigenen Reihen angekündigt. Er sagte: Wer die AfD aus Überzeugung wählt, kann nicht in der Diakonie arbeiten. Diese Leute können sich im Grunde auch nicht mehr zur Kirche zählen, denn das menschenfeindliche Menschenbild der AfD widerspricht dem christlichen Menschenbild.“ (Siehe Link)

Am Ende der E-Mail heißt es klar und deutlich: „Wer sich für die AfD einsetzt, muss gehen.“

Das Elisabethenstift ist mit über 400 Betten das zweitgrößte Krankenhaus in Darmstadt. Dazu gehört ein akademisches Lehrkrankenhaus, Kliniken für Allgemeinchirurgie, innere Medizin, Geriatrische Medizin und eine Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.

 


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