Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  2. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  6. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  7. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  8. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  9. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  10. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  13. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  14. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  15. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“

Höchststrafe für Islamist wegen Terror in Basilika von Nizza - Richter: "Unerträgliche Grausamkeit"

28. Februar 2025 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei Messerangriff waren im Oktober 2020 drei Gemeindemitglieder gestorben - Französische Bischofskonferenz (CEF) und die Diözese Nizza beteiligten sich als Nebenkläger an dem Prozess - Lebenslang ohne Chance auf Strafminderung


Paris (kath.net/KAP/red) Viereinhalb Jahre nach dem islamistischen Terroranschlag in der Basilika Notre-Dame von Nizza hat ein französisches Gericht den der Tat angeklagten 25-jährigen Tunesier zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Möglichkeit auf Strafminderung verurteilt. Bei dem Messerangriff am 29. Oktober 2020 in der katholischen Basilika der südfranzösischen Mittelmeer-Metropole waren der Mesner der Kirche und zwei Frauen, die zum Beten gekommen waren, getötet und sieben weitere Menschen schwer verletzt worden. Im Rahmen der Tat hatte er auch Heiligenstatuen gezielt zerstört. Kurz zuvor hatte das Terrornetzwerks Al-Kaida dazu aufgerufen, Franzosen in Kirchen zu ermorden.


Das zuständige Sondergericht in Paris verhängte am Ende des dreiwöchigen Prozesses am Mittwoch die Höchststrafe wegen Mordes und Mordversuchs mit terroristischem Hintergrund und folgte damit der Forderung der Staatsanwaltschaft. Der vorsitzende Richter prangerte bei der Urteilsverkündung die "unerträgliche Grausamkeit" der Tat an. Der 25-jährige Angeklagte, der sich zunächst auf Gedächtnislücken berief, während der Gerichtsverhandlung aber ein Geständnis ablegte, hat zehn Tage Zeit, um Berufung einzulegen.

Die Französische Bischofskonferenz (CEF) und die Diözese Nizza beteiligten sich als Nebenkläger an dem Prozess. Man wolle damit die Solidarität der Kirche mit den Opfer des Terroranschlags und ihren Angehörigen bekräftigen und die religiöse Dimension des Attentats hervorheben, hatte die CEF zum Auftakt des Prozesses im Februar mitgeteilt.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehaltenArchivfoto: In der Basilika Notre Dame Nizza wurde nach der Tat der drei Ermordeten gedacht (c) Olivier Huitel / Diözese Nizza


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 28. Februar 2025 

Darf man hoffen

dass die Gerichte bei uns an diesem Urteil ein Beispiel nehmen? Das wäre ein wichtiger Beitrag zur Abschreckung.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  7. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  8. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  9. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  10. Vertrauenskrise in der Kirche
  11. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  12. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  13. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  14. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  15. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz