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Katholische EU-Bischöfe rufen zu Solidarität mit der Ukraine auf

7. März 2025 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Präsidentschaft der katholischen EU-Bischofskommission COMECE: "Kampf der Ukraine um Frieden und die Verteidigung ihrer territorialen Integrität ... wird auch für das Schicksal des gesamten europäischen Kontinents entscheidend sein"


Brüssel (kath.net/KAP) Vor dem Ukraine-Krisengipfel haben die katholischen Bischöfe die EU-Regierungen zu geschlossenem Einsatz für das von Russland angegriffene Land aufgerufen. Dies sei nötig auch vor dem Hintergrund der "Unvorhersehbarkeit des Handelns einiger Mitglieder der internationalen Gemeinschaft", hieß es in einer am Dienstag verbreiteten Erklärung der Präsidentschaft der katholischen EU-Bischofskommission COMECE, der Vertretung der Bischöfe aus Ländern der Europäischen Union in Brüssel. Die USA nannten sie nicht.

Am Donnerstag kommen die EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel zu einem Sondergipfel zusammen, zu dem auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet wird. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schlug im Vorfeld einen milliardenschweren "Plan zur Wiederaufrüstung Europas" vor.


Die Bischöfe dankten ausdrücklich den europäischen Regierungen für die humanitäre, politische, wirtschaftliche, finanzielle und militärische Unterstützung der Ukraine. Weiter verlangten sie "wirksame Sicherheitsgarantien" und Bemühungen um einen zügigen EU-Beitritt des östlichen Nachbarn. Wenn jetzt eine neue globale Sicherheitsarchitektur festgelegt werde, solle die EU ihrer Berufung treu bleiben, "ein Friedensversprechen und ein Stabilitätsanker für ihre Nachbarschaft und die Welt" zu sein.

Schicksal des europäischen Kontinents

"Der Kampf der Ukraine um Frieden und die Verteidigung ihrer territorialen Integrität ist nicht nur ein Kampf um ihre eigene Zukunft. Sein Ausgang wird auch für das Schicksal des gesamten europäischen Kontinents und einer freien und demokratischen Welt entscheidend sein", schrieb COMECE-Präsident Bischof Mariano Crociata.

Ein umfassender, gerechter und dauerhafter Frieden in der Ukraine könne nur durch Verhandlungen erreicht werden. Entsprechende Bemühungen sollten durch "starke transatlantische und globale Solidarität" unterstützt werden und müssten die Ukraine als das Opfer der Aggression Russlands einbeziehen. Die Bischöfe wandten sich gegen Versuche, "die Realität dieser Aggression zu verzerren". Der Einmarsch Russlands in die Ukraine sei "ein eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht", wird festgehalten, und weiter: "Die Anwendung von Gewalt zur Veränderung nationaler Grenzen und die grausamen Taten gegen die Zivilbevölkerung sind nicht zu rechtfertigen und erfordern eine konsequente Umsetzung von Gerechtigkeit und Rechenschaft."

(Erklärung der COMECE-Präsidentschaft im Wortlaut in deutscher Sprache: https://www.comece.eu/wp-content/uploads/sites/2/2025/03/2025-03-04-Statement-COMECE-Presidency-Ukraine-DE.pdf)

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Lesermeinungen

 Ludwig Windthorst 7. März 2025 
 

@SalvatoreMio Es ist so wichtig,

dass wir die von Ihnen angesprochene "vertikale Dimension" nicht aus den Augen verlieren. Ansonsten wäre es zum Verzweifeln


3
 
 SalvatoreMio 7. März 2025 
 

"Bei Gott ist kein Ding unmöglich"

Ich habe die Gemeinschaft der europäischen Bischöfe soeben dazu aufgefordert, unsere Bischöfe und Priester zu ermuntern, dass diese in den Eucharistiefeiern regelmäßig Fürbitte halten für die Ukraine und für die Bekehrung "Russlands".


4
 

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