Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  5. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  6. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  7. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  8. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  9. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  10. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  11. Wir machen da was mit Medien
  12. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

Gott will, dass wir treu sind!“

13. April 2025 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Passauer Bischof Stefan Oster blickt im K-TV-Interview auf zehn Jahre Bischofsamt zurück.


Passau (kath.net / pk) „Man neigt dazu – also etwas in mir und ich glaube, in jedem, der ein Sünder ist –  sich selbst für den Mittelpunkt der Welt zu halten, weil sich die ganze Welt um einen selbst dreht. Was ist das eigentlich für ein Irrsinn?“ Das sagte der Passauer Bischof Stefan Oster im Interview mit K-TV.

Seine Lehrerfahrung aus zehn Jahren Bischofsamt sei: „Nimm dich nicht so wichtig! Diene! Vergiss dich selber! Sei bereit, dich hinzugeben… Alles andere macht der Herr.“ Die Versuchung, „Fruchtbarkeit an sich selbst zu binden“, sei immer da, zeigte sich Oster selbstkritisch und zitierte Mutter Teresa mit den Worten „Er ist der Strom. Ich bin nur das Kabel.“


Christus erkenne man nur auf dem „kleinen Weg – wenn man selbst bereit ist, klein zu werden…“, erklärte er im Interview. Wesentlich für sein Bischofsamt erachtet er „ein konsequentes Gebetsleben“, ein „Sein mit dem Herrn“. Für ihn sei auch die Frage wichtig: „Magst du die Menschen?“, auch im ihretwillen, nicht nur, weil er irgendwo „gefeiert“ werde.

Das Gebetsleben sei keineswegs ein Spaziergang. Eine halbe Stunde vor dem Allerheiligsten zu sitzen, „erzeugt keinen Enthusiasmus, das ist etwas ganz Nüchternes“, schildert Oster seine Erfahrungen. Es gehe ganz konkret um die Treue und den Glauben, „dass von dort der Friede kommt, obwohl sich nichts tut“ und zu sagen: „Herr, ich bin jetzt einfach da.“

Er persönlich sei sehr dankbar für die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos, in der er lebt und die ihm in dieser Hinsicht sehr helfe. Verbindliche Strukturen verhindern, dass feste Gebetszeiten hinausgeschoben werden. Eines seiner Resümees lautet: „Gott will nicht unbedingt, dass wir erfolgreich sind, er will, dass wir treu sind.“

 

Foto: (c) Bistum Passau


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms
  2. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  3. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  4. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  5. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  6. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  7. Im Licht der Liebe
  8. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  9. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  10. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  11. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  12. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  13. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  14. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
  15. Filmstar Evangeline Lilly verließ Hollywood vor sechs Jahren: ‚Gott hat einen Plan‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz