Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Kardinal Nichols: Neuer Papst kann kein zweiter Franziskus sein

6. Mai 2025 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus habe dank individueller Stärke, geistiger Klarheit und Entschlossenheit das umgesetzt, woran er glaubte, so der Londoner Kardinal: "Nicht jeder Papst kann so etwas tun"


Rom (kath.net/KAP) Aus Sicht des Londoner Kardinals Vincent Nichols (79) wird die Herkunft der Kandidaten eher zweitrangig für die Papstwahl sein. Entscheidend seien vielmehr Mut, Intelligenz und Verankerung im Gebet, so der Erzbischof von Westminster in der italienischen Zeitung "La Repubblica" (Montag).

Aus den Gesprächen der Kardinäle vor dem Konklave berichtete Nichols, auch wenn 80 Prozent der Papstwähler von Franziskus ernannt wurden, versuche doch keiner von ihnen, ein zweiter Papst Franziskus zu sein. "Ich höre niemanden, der sich so präsentiert", sagte er. Franziskus habe dank individueller Stärke, geistiger Klarheit und Entschlossenheit das umgesetzt, woran er glaubte. "Nicht jeder Papst kann so etwas tun."

"Wir Kardinäle sitzen im selben Boot"

Auch wenn er viele Kardinäle jetzt zum ersten Mal getroffen habe, sei man einander nicht fremd. "Es gibt eine starke Gemeinsamkeit, wir sitzen im selben Boot, wir haben den gleichen Sinn für Richtung und Ziel." Während der "sehr spannenden Tage" im Vorkonklave sei eine gemeinsame Basis entstanden, die ein zügiges Vorankommen ermögliche. Die Reden seien manchmal von großer Klarheit, manchmal sehr gelehrt. "Wir erkennen die Unterschiede, haben aber so viel gemeinsam, dass wir uns am Ende verstehen."

Zu Möglichkeiten, den künftigen Papst in seiner Amtsausübung zu unterstützen, verwies der Vorsitzende der Bischofskonferenz von England und Wales unter anderem auf die Weltbischofssynode sowie die für 2028 geplante kirchliche Generalversammlung und den bereits unter Franziskus einberufenen Kardinalsrat "K9".


Weiter schlug er die jährliche Einberufung eines Konsistoriums der Kardinäle oder die Benennung einer Berater-Gruppe von Bischöfen für den Papst vor. In der Römischen Kurie herrsche "großes Engagement und eine bemerkenswerte Großzügigkeit im Dienst", betonte der Kardinal, "aber der Eindruck entsteht, dass die Arbeit nicht so koordiniert ist, wie sie sein könnte".
Wunsch nach aufgeschlossener Kirche

Nichols erinnerte daran, dass der damalige Kardinal Jorge Mario Bergoglio 2013 vor der Gefahr einer selbstbezogenen Kirche warnte. Seinen Wunsch nach einer aufgeschlossenen Kirche habe er dann als Papst vorangetrieben. Auch jetzt betonten viele, dass die Kirche für alle offen sei. "Wir müssen jedoch auch darauf achten, dass die Menschen, die willkommen sind, verstehen, dass sie Teil einer bestimmten Realität geworden sind, und dass es richtig ist, dass eine Klarheit der Absicht und Praxis besteht, die ihnen hilft, ihre Präsenz zu entwickeln und zu disziplinieren", unterstrich der Kardinal.

Die katholischen Erzbischöfe von Westminster spielen bei der Suche nach Papst-Kandidaten oft eine wichtige Rolle. 2013 war der damalige Londoner Kardinal Cormac Murphy-O'Connor einer der Wortführer beim sogenannten Commonwealth-Treffen am Rande des Vorkonklaves, bei dem der Name Bergoglio öfter genannt wurde. Auch vergangene Woche fand ein derartiges Treffen in Rom statt. Daran nehmen traditionell unter anderem Kardinäle aus dem Vereinigten Königreich, Malta, Indien, Australien, Westafrika und Kanada teil.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Kardinal Nichols (c) Bischofskonferenz von England und Wales


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  6. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  7. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  8. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  9. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  10. Der Bischof und der Denunziant
  11. "Für kein Geld der Welt"
  12. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  13. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  14. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  15. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz