Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  11. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  12. Leo XIV. auf Lampedusa: Zum Nächsten wird man!
  13. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  14. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  15. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft

„Ich hätte nichts gegen ein ruhiges Pontifikat!“

9. Mai 2025 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof Robert Barron sprach kurz vor dem Konklave über Qualitäten, die der neue Papst haben sollte.


Rom (kath.net / pk) „Ich hätte nichts gegen ein ruhiges Pontifikat einzuwenden.“ Das gestand der US-amerikanische Bischof Robert Barron kurz vor Beginn des Konklaves in einem EWTN-Interview. Er zitierte Kardinal John Henry Newman, der feststellte, es sei der Job des Papstes, Streitereien zu schlichten und zu urteilen, wenn Konflikte an ihn herangetragen werden.


Newman betonte, der Papst müsse nicht in jeden Bereich kirchlichen Lebens involviert sein. Er solle vielmehr die Kirche wachsen und leben lassen und nur eingreifen, wenn nötig, vergleichbar mit einem Schiedsrichter. Ein ruhiges Papsttum ermögliche es der Kirche, sich zu entfalten, aber spiele die Rolle desjenigen, der Einheit schafft und strittige Themen beurteilt.

„Das Übernatürliche muss an erster Stelle stehen, es hat Priorität“, erklärte Barron. „Wenn Kirchengemeinden ihren Schwerpunkt auf die übernatürliche Dimension des Glaubens legen, dann blühen sie auf! Und das Paradoxe ist: Sie werden effektiver in der Welt. Sie werden eine noch stärkere Stimme und Akteure, um etwas in der Welt zu verändern.“ Unser Hauptaugenmerk müsse deswegen auf folgenden Bereichen liegen: „Gott, die Dreifaltigkeit, Jesus… „Das sollte unser Fokus sein!“  


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Anaximander Ansorg 12. Mai 2025 
 

Vom Leo XIV.

ist zu erwarten, dass er für sich ein ruhiges Pontifikat erhofft. Doch die Welt wird sehr entschieden ihre Unruhe an ihn herantragen, und seine Stelle als Pontifex herausfordern. So muss er dafür sorgen, dass in Deutschland eine Synodalität der Evangelisierung eintritt, und dass die Strukturdebatten als nur weltverliebt verstanden werden.


0
 
 Stefan Fleischer 9. Mai 2025 

Meine Hoffnung ist es,

dass Papst Leo XIV gelinge, den Graben zwischen dem ordentlichen und dem ausserordentlichen lateinischen Ritus zu überbrücken, so dass schliesslich die beiden sich ergänzen und befruchten, und so alle Gläubigen sich in jedem der beiden zu Hause fühlen und jene spirituelle Basis finden, die nur der ganze, ungekürzte, allumfassende, katholische und apostolische Glaube zu schenken vermag. Solange jedoch die gegenseitige Verketzerung (welche vielerorts zwar nicht explizit, aber in den Hinterköpfen) bestehen bleibt, wird es schwierig sein, jene Einheit im Glauben bei aller Unterschiede der Spiritualität herbeizuführen, welche eigentlich in der Bezeichnung katholisch gegeben sein sollte. Sind nicht einfach viele der Spaltungen in unserer Kirche (und im ganzen Christentum) nicht einfach die Folge von Streit in Fragen zurückzuführen, welche mit etwas gutem Willen, dem Blick auf das Ganze, und im Bewusstsein unserer menschlichen Beschränktheit durchaus vermeidbar wären?


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  3. Écône, zum Zweiten
  4. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  5. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  6. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  7. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  8. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  9. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  12. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  13. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  14. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  15. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz