Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Wir machen da was mit Medien
  14. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

Wolfgang Bosbach zur Causa Bundesverfassungsrichterin: „Kandidatin ist für die Union eine Zumutung“

15. Juli 2025 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


CDU-Urgestein: „Man muss immer wissen, was man dem Koalitionspartner zumuten kann und was nicht“ – Die Haltung von Brosius-Gersdorf „stimmt nicht mit den Grundwerten der Union überein“ – VIDEO


Berlin (kath.net/pl) „Ich halte nichts davon, dass man sich jetzt gegenseitig die Schuld zuschiebt. Denn Fakt ist: Das Vorschlagsrecht für zwei Richterstellen lag und liegt immer noch bei der SPD-Bundestagsfraktion. Allerdings scheint man dort der Meinung zu sein, es ist egal, wen wir vorschlagen, die Union muss – Augen zu und durch – alle unsere Vorschläge mittragen“, aber „man muss immer wissen, was man dem Koalitionspartner zumuten kann.“ Das erläuterte der langjährige CDU-Spitzenpolitiker Wolfgang Bosbach im Videointerview mit der „Welt“, nachdem die Wahl der hochumstrittenen SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf als Richterin in Bundesverfassungsgericht wegen unklaren Plagiatsvorwürfen von der Tagesordnung des Deutschen Bundestags genommen worden war. Der Jurist Bosbach war von 1994 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestags, er war zeitweise stellvertretender Bundestags-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des parlamentarischen Innenausschusses gewesen.


Diese „Kandidatin ist für die Union eine Zumutung. Das hat nicht mit ‚Rechts‘ und ‚Schmutz‘ und ähnlichem zu tun, sondern mit der Haltung zu wichtigen rechtspolitischen Fragen, die sie selber öffentlich eingenommen hat“, erinnerte das CDU-Urgestein. „Der Schutz des ungeborenen Lebens ist – Gott sei Dank – für viele eine Gewissensfrage. Da kannst du eine Fraktion nicht führen nach der Methode ‚Ich Chef, du nichts‘.“

Bosbach fügte hinzu, dass es „offensichtlich an der Spitze eine Fehleinschätzung“ gegeben habe „über die Haltung vieler Mitglieder der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion.“

Pressefoto Wolfgang Bosbach Foto (c) Wolfgang Bosbach/Manfred Esser/CDU Rheinisch-Bergischer Kreis

Das Video-Interview der „Welt“ in voller Länge: Eklat um Brosius-Gersdorf! Wolfgang Bosbach spricht Union-Klartext: „Ihre Haltung passt nicht!“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Eckhard 21. Juli 2025 
 

Eckhard

Natürlich wird Frau Prof. Brosius-Gersdorf -dafür ist sie viel zu klug- immer denen widersprechen, die ihr vorhalten, sie wolle die Würde den "Ungeborenen" im Stadium von Embryo und Fötus absprechen. Und denen widersprechen, die ihr unterstellen, sie sehe den Menschen bis zum Entwicklungszeitpunkt 12. Schwangerschaftswoche nicht als Menschen. Ihr geht es einzig und allein darum, zu sagen: eben nicht die VOLLE Würde, eben nicht der VOLLSTÄNDIGE Mensch...Wie sie meint, dass das der Artikel 1 des Grundgesetzes besagt. Das "VOLLE" in beiderlei Hinsicht gesteht sie eben nur der Schwangeren zu. Nur ist diese, eben ihre Interpretation des Artikel 1 GG, NICHT gültige Rechtsprechung! Wäre es gültige Rechtsprechung, dann könnte man vermutlich eine Dominanz des "Vollen" über das "noch nicht Volle" ableiten. Mit dem Anspruch: Ich, das "Volle", entscheide über die Existenz des "noch nicht Vollen". Genau das beabsichtigt sie anscheinend, den daraus abgeleiteten Anspruch auf Schwangerschaftsabbruch!


0
 
 Clemens Koppe 15. Juli 2025 
 

Wo bleibt DBK-Chef Bätzing?

Nach Voderholzer und Oster hat sich immerhin Gössl aus der Deckung gewagt.
Wo bleibt die Wortmeldung des Chefs? Stehen ihm die politisch ach so Korrekten etwa näher als die Menschenwürde gemäß Art. 1 GG (von spezifisch christlicher Ethik wollen wir hier gar nicht erst reden, um Seine Exzellenz nicht zu überfordern). Rückgrat hat der Herrgott nicht jedem gegeben.


4
 
 girsberg74 15. Juli 2025 
 

Hoffentlich lassen sich viele Mitglieder der Fraktion der „CDU/CSU“ in ihrer Haltung durch Bosbach b


2
 
 Karlmaria 15. Juli 2025 

Eine Richterin soll möglichst im Namen des ganzen Volkes Recht sprechen

Ich mache mir in letzter Zeit Gedanken darüber wie die Gesetze atmen. Es ist ja gut und richtig und gar nicht zu vermeiden dass Gesetze ausgelegt werden. Dann entfernt man sich aber auch vielleicht von dem berühmten Geist des Grundgesetzes. Ich glaube schon dass das Grundgesetz von Gott inspiriert ist. Ich hoffe und bete dass das auch wieder in die andere Richtung geht mit den Auslegungen. Eben hin zu dem schwer zu fassenden und nach meiner Meinung von Gott inspirierten Geist des Grundgesetzes. Wer nicht arbeiten will soll auch nicht essen und so. Christen sagen wenn Gott will und wir leben und es geht da immer um ein Zusammenwirken vom Freien Willen des Menschen mit Gottes Hilfe!


4
 
 Wynfried 15. Juli 2025 

Brosius-Gersdorf ist nicht nur als Richterin am Bundesverfassungsgericht, sondern auch als Hochschul

Wenn die Haltung von Brosius-Gersdorf nicht mit den Grundwerten der Union übereinstimmt, dann kann sie doch auch nicht mit den Grundwerten unserer Verfassung übereinstimmen. Wenn sich eine Juraprofessorin für eine Legalisierung und eine Straffreiheit des „Schwangerschaftsabbruchs“ bis zur Geburt ausspricht, hat sie damit den Bogen der Verassung verlassen. Wie kann eine solche Person überhaupt Hochschullehrerin sein? Als solche muss sie doch einen Eid auf die Verfassung abgelegt haben, deren Grundwerte sie nicht teilt.


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  3. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  4. Wir machen da was mit Medien
  5. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  6. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  7. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  8. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  9. Fatima-Tag in Berlin
  10. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  11. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  12. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  15. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz