Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  4. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  7. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  8. Die Stunde der Heuchler
  9. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  10. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  13. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  14. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  15. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“

Papst ordnet Diözese Rom neu und hebt Reform des Vorgängers Papst Franziskus auf

26. November 2025 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Leo XIV. führt von Franziskus vor rund einem Jahr aufgelösten Seelsorgebereich des römischen Stadtzentrums wieder ein


Vatikanstadt/Rom (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. hat die von seinem Vorgänger Franziskus durchgesetzte Neuaufteilung der Diözese Rom rückgängig gemacht. Mit einem am Mittwoch vom vatikanischen Presseamt veröffentlichten Erlass führt Papst Leo XIV. den von Franziskus vor rund einem Jahr aufgelösten Seelsorgebereich des römischen Stadtzentrums wieder ein. 

Zu ihm gehört vor allem die historische Altstadt mit einer weltweit einmaligen Konzentration von Kirchen, Klöstern und sonstigen kirchlichen Einrichtungen. Franziskus hatte aus kirchenpolitisch-symbolischen Gründen den Bereich Zentrum, in dem auch die meisten römischen Geistlichen angesiedelt sind, aufgelöst und den vier Randbezirken der Stadt zugeschlagen.


Leo sieht es anders

In dem nur wenige Sätze umfassenden Schreiben erklärt der Papst, die von seinem Vorgänger angeführten Gründe für dessen Gebietsreform blieben weiter bestehen. Doch sei gerade im laufenden Heiligen Jahr deutlich geworden, dass das städtische Zentrum Roms eine homogene Einheit sei. Daher ordne er an, dass der Stadtkern wieder ein eigener Bezirk der Diözese sein solle. Die Zahl der Seelsorgebereiche erhöht sich damit wieder auf fünf: einer im Zentrum und vier Außenbezirke.

Der Papst ist Oberhaupt der katholischen Weltkirche und Bischof von Rom. Die von Papst Franziskus am 4. Oktober 2024 mit dem Motu Proprio "La vera bellezza" (Die wahre Schönheit) angeordnete Zerschlagung des Zentrums in der Diözese Rom war seinerzeit auf heftige Kritik im Klerus gestoßen und wurde nur widerwillig und halbherzig umgesetzt.

Franziskus hatte damals erklärt, er wolle das römische Zentrum, das zu einem lebendigen Museum zu werden drohe, enger mit den Rändern der Stadt verbinden. In den Außenbezirken leben in der Drei-Millionen-Metropole die meisten Menschen; es sind dort aber nur relativ wenige Seelsorger und Kirchen zu finden.

Persönliche Initiative

Das neue Schreiben von Leo XIV. trägt den Titel "Immota manet" (deutsch: Unverändert bleibt...). Es ist auf den 11. November 2025 datiert und steht ebenfalls im Rang eines "Motu Proprio".

Als "Motu Proprio" wird ein Erlass des Papstes bezeichnet, der auf dessen persönlicher Initiative beruht. Es unterscheidet sich darin von anderen Formen päpstlicher Gesetzgebung, die auf einen Antrag hin ergehen. Der Name leitet sich aus der lateinischen Formel "motu proprio datae" ("aus eigenem Antrieb ergangen") her. Diese Worte stehen stets am Anfang des Dokumentes und drücken eine besondere Anteilnahme des Papstes aus.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 verkuender 27. November 2025 
 

@Daniel68

Sie haben mich zum Schmunzeln gebracht. Das Phänomen des unvollständigen Titels bleibt weiterhin bestehen.


0
 
 Versusdeum 27. November 2025 
 

Man kann ein und das selbe Problem

verschieden angehen. Z.B. die oft schlimmen Mißstände des frühen Manchester-Kapitalismus mit evolutionären oder revolutionären Maßnahmen. Ersteres dauerte zwar länger, aber es war in der sozialen Marktwirtschaft viele Jahrzehnte lang sehr erfolgreich, während der Kommunismus immer und überall mehr oder weniger Elend für alle brachte.


0
 
 Daniel68 27. November 2025 
 

Ohne Pauken unt


0
 
 SpatzInDerHand 27. November 2025 

... da schau an!

Ohne Pauken und Trompeten, aber Papst Leo korrigiert so manches seines Vorgängers. Er macht das wirklich gut und geschickt!


7
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  7. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  8. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  9. Die Stunde der Heuchler
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
  12. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  13. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  14. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  15. Ist Jesus der Herr?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz