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Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder28. Jänner 2026 in Österreich, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Das Helferteam rund um die drei Schwestern zerlegt sich öffentlich. Es geht ums liebe Geld. Und die Schwestern haben einen neuen Instagram-Account
Elsbethen (kath.net/gem/rn)
Das Drama um die drei betagten Augustiner-Chorfrauen im "besetzten" Kloster Goldenstein erreicht einen neuen, bitteren Höhepunkt. War es bisher ein Tauziehen zwischen den Schwestern und der Ordensleitung, eskaliert es nun im engsten Kreis der Unterstützer. Laut "oe24" geht es um den Vorwurf der Veruntreuung von Spendengelder. Wie aktuelle Ermittlungen der Polizei zeigen, steht der Vorwurf der Veruntreuung im Raum. Eine ehemalige Vertraute und Sprecherin der Nonnen wird beschuldigt, Unregelmäßigkeiten im Umgang mit Spendengeldern zugelassen zu haben. Der Streit innerhalb des einst so geschlossenen Unterstützer-Teams ist offen ausgebrochen. 
Die Beschuldigte weist die Vorwürfe unterdessen strikt zurück. In einem Telefonat betonte sie, dass sämtliche Gelder ordnungsgemäß auf die Konten der Schwestern transferiert worden seien und die entsprechenden Belege der Polizei bereits vorlägen. Sie spricht von einem „gespaltenen Helferteam“ und kündigte Gegenanzeigen wegen Verleumdung an.
Zuvor war bereits der Instagram-Account der Nonnen, dem zeitweise über 280.000 Menschen folgten, zum Zankapfel geworden. Die Schwestern distanzierten sich vor einigen Wochen überraschend von ihrem eigenen Profil und warfen dem Betreiber „monetäre Interessen“ vor. Angeblich sollen heimliche Aufnahmen gemacht worden sein. Inzwischen haben die Nonnen einen eigenen Account eröffnet, der deutlich weniger Zuspruch gefunden hat.
Auch an einer weiteren Front ist noch einiges ungeklärt. Das Land Salzburg forderte zuletzt 64.000 Euro an Sozialhilfe vom Stift Reichersberg zurück, da der Orden offenbar finanzielle Details zur Altersvorsorge der Schwestern in einem Übergabevertrag verschwiegen hatte.
Für die drei Schwestern bleibt die Lage prekär. Trotz ihres hohen Alters und der laufenden Ermittlungen in ihrem Umfeld betonen sie weiterhin: „Wir gehen hier nicht mehr weg.“ Der Vatikan soll nun als letzte Instanz entscheiden, wie die Causa Goldenstein endet.
https://www.instagram.com/realnonnengoldenstein/
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Lesermeinungen| | H.v.KK 5. Februar 2026 | | | | H.v.KK "ad modernchrist"
Ja,das steht zu befürchten.Hat er sich doch schon in seiner Zeit als Kurt Krenn-Sekretär als höchst "dubiose Figur" gezeigt! |  0
| | | | | modernchrist 5. Februar 2026 | | | | Mich würde nicht wundern, wenn sich nicht der promovierte Kirchenrechtler und CSD-Priester Wolfgang Rothe mit einer Strafanzeige gegen irgendwen in dieser Nonnencausa einmischen würde! Das würde zu seiner Wichtigtuerei passen. Er sieht es doch offensichtlich als priesterliche Aufgabe an, im ganzen Land und auch in anderen als seiner eigenen Diözese Leute beim Kadi anzuzeigen. So hat er ja auch Kardinal Woelki angezeigt, obwohl er Null mit Köln zu tun hat. |  0
| | | | | Gandalf 28. Jänner 2026 | |  | @marienrose Wo waren denn die Schwestern ungehorsam? Weil sie sich nicht ins Altersheim abschieben lassen wollten oder was? Man sollte nicht so schnell so billig urteilen. By the way: Die Schwestern vermissen ja Geld nach der "Zwangsübersiedlung" und wer weiß, ob sich das nicht ganz schnell aufklären wird und dann war nichts dahinter... |  1
| | | | | Marienrose 28. Jänner 2026 | | | | Die Frucht des Ungehorsams! |  1
| | | | | USCA_Ecclesiam 28. Jänner 2026 | |  | Das Thema nervt. Sollten Ordensschwestern nicht eher ein beschauliches Leben führen? |  3
| | | | | Walahfrid Strabo 28. Jänner 2026 | |  |
Ehrlich gesagt überrascht mich das nicht wirklich. Ich war von Anfang an skeptisch, wenn auf einmal ein so mediales Interesse für drei (entschuldigung) alte Ordensschwestern herrscht. Und um in kurzer Zeit so viele Follower auf einem Account zu bekommen, brauchts auch ein entsprechendes Know-How. |  2
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