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Immer kurz beten, wenn wir aufs Handy schauen

31. Jänner 2026 in Jugend, 2 Lesermeinungen
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Ein „Habit Stacking“ – eine Kombination zweier Gewohnheiten – könnte uns viel Gebetszeit verschaffen, meint Philip Kosloski.


Wien (kath.net / pk) Was wäre, wenn wir jedes Mal, wenn wir auf unser Smartphone schauen, kurz beten würden? „Viele schauen alle fünf Minuten auf ihr Handy, um die neuesten Benachrichtigungen zu überprüfen“, schreibt Philip Kosloski in einem Beitrag auf „Aleteia“. „Gleichzeitig beklagen sich viele von uns, dass wir tagsüber keine Zeit zum Beten haben. Wir sagen, wie beschäftigt wir sind und dass wir einfach keinen freien Moment haben, um zu beten.“


Jüngsten Statistiken zufolge schauen die meisten Amerikaner durchschnittlich 186 Mal pro Tag auf ihr Handy. „Das bedeutet, dass wir den ganzen Tag über, in der Regel vom Aufwachen am Morgen bis zum Einschlafen, immer wieder auf unsere Bildschirme schauen“, meint der Autor und präsentiert seine Idee dazu.

„Was wäre, wenn wir jedes Mal, wenn wir unser Handy überprüfen, 2-3 Sekunden (oder sogar weniger!) für ein kurzes Gebet aufwenden würden? Wenn wir das tun würden, könnten wir unseren ganzen Tag mit Gebeten durchdringen!“

Diese Gewohnheit zu entwickeln, könnte eine Form des sogenannten „Habit Stacking” sein – das bedeutet, dass wir eine Gewohnheit an eine andere anknüpfen, die bereits etabliert ist. Es sei „eine großartige Möglichkeit, neue Praktiken in unseren Alltag zu integrieren“, schreibt er. Viele haben wohl nicht die Möglichkeit, jeden Tag eine heilige Stunde einzulegen, aber wir haben sicherlich Zeit, alle fünf Minuten kleine Liebesbekundungen an Gott zu senden, etwa in Form von kurzen Sätzen wie „Mein Jesus, erbarme dich“ oder „Danke, Jesus!“


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Lesermeinungen

 pikkuveli 1. Februar 2026 
 

Amen

@Zehender: Durchaus richtig. Aber wir sind nicht alle auf dem Bau. Bzw. Wer arbeitet, sollte das Handy nicht für private Belange benutzen!
Und dennoch: Ich halte die Idee für überaus bedenkenswert. An der Bushaltestelle, im Bus selber, wo im Menschen wartend zum Mobiltelefon greifen, da wäre dann auch Zeit für ein Gebet. Ein Vaterunser dürfte doch möglich sein! Und vielleicht noch etwas mehr?


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 Finn Zehender 31. Jänner 2026 
 

Halte ich für keine gute Idee

Viele Dinge nebeneinander tun heißt nichts richtig tun! Aber Gott verdient unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. Genau so wie unsere Arbeit. Ich als Chef habe deshalb meinem Team die Anweisung erteilt, wenn wir auf dem Bau sind, die Handys im Spind zu lassen.
Unfälle können und wollen wir uns nicht leisten! Handys nur in der Pause!


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