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Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“

7. April 2026 in Spirituelles, 8 Lesermeinungen
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Leiter des Gebetshauses Augsburg: „Der Kern der ganzen Sache ist eine Begegnung mit Jesus, ist eine Faszination… wir sollten viel selbstbewusster über die Schönheit unseres Glaubens sprechen“ – Kündigt Missionkonferenz an! – VIDEO


Augsburg (kath.net/pl) Zu Ostern haben weltweit junge Erwachsene sowie Teenager die Taufe empfangen. Mit Begeisterung zählt Johannes Hartl einige der Zahl auf, der Aufbruch erfasst neben der katholischen Kirche auch die anglikanische Gemeinschaft, orthodoxe Kirchen und diverse evangelikale Gemeinschaften. Hartl ist katholischer Theologe, Gründer und Leiter des Gebetshauses Augsburg, Buchautor und international gefragter Konferenzredner.

„Junge Menschen fragen wieder nach Gott, man könnte sagen: der Atheismus ist eher etwas für die ältere Generation“, betont er. „Junge Menschen spüren, dass diese Glücksversprechungen, einfach nur Geld zu haben, Spaß zu haben, uns im Inneren leer lassen.“ Medien verstünden dabei häufig „ein Ding nicht: der Kern des Glaubens ist nicht irgendein Ritual, was du tun darfst oder nicht tun darfst, irgendwelche Sitten oder Regeln, sondern eine Faszination, so ähnlich, wie wenn du frisch verliebt bist und mit einem Partner zusammenkommst und deswegen andere Leute nicht mehr datest … wenn du dein Glück gefunden hast, wenn du deinen Partner gefunden hast, dann willst du niemanden anderen mehr daten. So ähnlich ist das auch mit dem Glauben: der Kern der ganzen Sache ist eine Begegnung mit Jesus, ist eine Faszination. Und ich glaube, wir sollten viel selbstbewusster über die Schönheit unseres Glaubens sprechen, über die Fülle des Lebens, über den Reichtum an Leben.“


„Ich glaube, in Deutschland bräuchten wir einen ähnlichen Trend wie in so vielen anderen Ländern auch“, stellt Hartl fest und lädt für das Gebetshaus Augsburg zu einem ökumenischen Kongress unter dem Titel „Mission is possible“ ein. „Orthodoxe, evangelische und freikirchliche und katholische Leiterinnen und Leiter, Bischöfe und normale Leute zusammen erzählen sich, wie heute Mission möglich ist, wie heute auch in Deutschland Glaube wieder zum Strahlen kommen kann.“

Dieser Kongress findet 19.-20.6.2026 in Augsburg statt. Von katholischer Seite sind bisher Statements bsp.vom Passauer Bischof Stefan Oster und von Pfr. Reinfried Rimmel, Leiter der Abteilung "Evangelisierung" im Bistum Augsburg, ankündigt.

Archivfoto Dr. Johannes Hartl (c) Gebetshaus Augsburg


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 8. April 2026 
 

Erinnerungen an die letzten Jahrzehnte

Als Papst Johannes XXIII damals sein "aggiornamento" empfahl, wurde mir bange! Worte haben Bedeutung und werden umgesetzt, wenn sie einem gefallen, obwohl man sie nicht einmal richtig versteht. - Ich hatte gerade zur kath. Kirche konvertiert, doch jetzt kam Sorge auf: in Zukunft wird manches falsch verstanden werden. In der ev.-luth. Kirche (zumindest meiner Umgebung), hielt man das Sonntagsgebot für überflüssig; Beichte war unnötig; der Papst hatte keine Bedeutung; Die 7-Zahl der Sakramente gilt nicht; Dogmen sowieso nicht; kirchliche Fastenzeiten überflüssig usw. usw. - Und man merkte dann nach dem Konzil tatsächlich sehr schnell, dass Katholiken im Glaubensleben lascher wurden. Der Höhepunkt ist nun erreicht, und man muss hoffen und beten, dass Verstand und Glaube wiederkehren.


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 gebsy 8. April 2026 

Fülle und Reichtum

"Und ich glaube, wir sollten viel selbstbewusster über die Schönheit unseres Glaubens sprechen, über die Fülle des Lebens, über den Reichtum an Leben.“

Ist der Dekalog DIE Hinführung, um Gottes helfende Liebe im konkreten Leben zu erfahren?
Nur durch meine Aufmerksamkeit kann ich dem gebildeten Gewissen folgend, vertrauend beten ...


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 golden 8. April 2026 
 

Verschiedene Wege zum Glauben

sind Gott immer möglich zu öffnen,zu gewähren,dass manches seelisch nach Generation variiert.Ich schätze auch Dr. Hartl und alle ernsthaft gesonnenen Leiter.Doch Glaube wird nicht von uns inszeniert oder gemacht.Wir dürfen Zeugen sein,von mir auch im Umfeld von Events oder Ähnlichem.Meine Beobachtung ist aber ein starkes Herausszellen von Methoden,von welchen behauptet wird, dass sie in einem TREND liegen sollen.Bei jungen Leuten ist es so,dass sie nach Gott fragen,wenn sie als Kinder KEINE Glaubenserziehung hatten.Das ist gewiss seit 1968 so wegen der antiautoritären Bewegung.Aber ob als Kind oder als Erwachsene: Es zählt, ob ich schliesslich glaube.Der Atheismus ist nur ein Ergebnis,kein zu konstatierender Trend "für die Älteren".Auch junge Leute altern und ich bete,dass sie bis zum Ende ihres irdischen Lebens gläubig geblieben sein werden. "Harre des Herrn"


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 Stefan Fleischer 8. April 2026 

@ Psalm 1

Ja, es ist schwierig wenn nicht unmöglich, diese Problematik in 1000 Zeichen darzulegen. Es geht um jene Tendenz in unserer Kirche, welche ich zu beobachten glaube, den Glauben auf einen oder ein paar wenige Aspekte zu reduzieren, z.B. auf seine gefühlsmässigen Seiten, oder auf Jesus statt den ganzen, dreifaltig einen Gott. Das aber führt zu einer Verharmlosung Gottes, insbesondere auch des Kreuzesopfers Christi als Sühne für unsere Sünden. Es gäbe noch verschiedene andere Beispiele. Für mich jedoch heisst katholisch allumfassend. Denn nur der ganze Gott ist der wahre Gott, nur der ganze Glaube ist der wahre Glaube. Zu meiner Jugendzeit war ein solcher «Auswahlglaube» besonders bei den Sekten weit verbreitet. Nun erlebe ich das immer mehr auch in unserer Kirche. Manchmal frage ich mich, ob dies nicht eine Folge jener falschen Ökumene ist, welche auch die widersprüchlichsten Glaubensüberzeugungen unter einen Hut zu bringen versucht.


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 SalvatoreMio 8. April 2026 
 

Begegnung mit Jesus und Veränderung der Beziehung

Herr Hartl erwähnt die Begeisterung mancher junger Leute, die Jesus erstmals im Leben deutlich wahrnehmen. Das kann wie "junge Verliebtheit" sein, die sich später umwandelt in gelebte Treue und selbstverständlichem "Füreinander dasein". So ist das wohl auf dem Weg in die Ehe und ähnlich bei denen, die ganz mit Gott leben wollen. - Ich habe die erste Phase der Begeisterung, der 'Verliebtheit in Gott', deutlich erlebt, aber das ist eben nur die eine, eher kürzere Phase.


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 Psalm1 7. April 2026 
 

@Stefan Fleischer

Ich verstehe Ihre Frage nicht. Was meinen Sie mit "... noch nie eine solche Begegnung mit Jesus ..." ?
Welche "solche"? Was fehlt Ihnen denn, auch im Hinblick auf Ihre mit den Jahren gewachsene Beziehung, die "ein tragfähiges Fundament des Lebens geworden ist" ?


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 Stefan Fleischer 7. April 2026 

Ist die Frage erlaubt?

was hat man falsch gemacht, wenn man in seinen mehr als 80 Lebensjahren noch nie eine solche Begegnung mit Jesus hatte. Meine Eltern haben mir den Glauben an Christus, unseren Herrn und Erlöser gelehrt. Sie haben mich beten gelehrt. Sie haben mir beigebracht, was Sünde ist und was zu unserem ewigen Heil dient. Daraus ist mit den Jahren eine Beziehung zu Gott, dem dreifaltig einen, gewachsen, welche für mich ein tragfähiges Fundament des Lebens geworden ist, tragfähig in Freud und im Leid, in Erfolg und im Versagen, oder kurz gesagt im Alltag. Dafür bin ich dankbar. Das ist für mich jene Furcht des Herrn, von welcher die Schrift sagt, sie sei der Anfang der Weisheit. (vgl. Spr 9,10)


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 gebsy 7. April 2026 

Vergelt's Gott!

Da kommt wirklich der SYNODALE PROZESS im Heiligen Geist!
Braucht es dafür eine persönliche Erfahrung?


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