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Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens

4. April 2026 in Österreich, 6 Lesermeinungen
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Ordensmann in "Heute"-Interview: "Gen Z ist doppelt so gläubig wie ihre Eltern" - "Das Osterfest zu verstehen ist eine Challenge".


Wien (kath.net/ KAP) 
Missio-Nationaldirektor P. Karl Wallner ortet eine anstehende Renaissance des Glaubens. Im Interview in der Gratiszeitung "Heute" (Freitag) räumte Wallner ein, dass die Kirche in gewisser Weise "schon sehr schwach" geworden sei. Oft habe man das Gefühl, "wir sind ein woker Diskutierverein geworden". Aber: "Wenn man in die Pfarren geht, findet man sehr viel Glauben und sehr viel Kraft. Was uns in den letzten Jahren nicht gelungen ist, ist den Glauben an die nächste Generation weiterzugeben. Das ändert sich aber gerade. Die Gen Z ist doppelt so gläubig wie ihre Eltern. Ich glaube, dass da eine Renaissance kommt."
Dieser Weg läuft für Wallner über die Social Media, "wo wir Christfluencer haben - ewas völlig Neues in der Kirche. Früher musste der Priester hinauslaufen, damit er die Leute erreicht. Jetzt bist du in deinem Kloster und kannst von dort weg die Leute erreichen. Das ist Wahnsinn", so der Zisterziensermönch aus Stift Heiligenkreuz. Er nütze die Medien, "um meinen Glauben nach außen zu bezeugen". Das sei eine Innovation, "die es in 2.000 Jahren Kirchengeschichte nicht gegeben hat".


Im Interview sagte Wallner weiters: "Ostern ist ein sperriges Fest." Das Fest zu verstehen sei "eine Challenge". Zu Ostern feiere man Tod und Auferstehung Jesu Christi und die Eröffnung des ewigen Lebens für alle Menschen. Wallner: "Gott möchte nämlich etwas für uns tun; uns allen zeigen, dass er uns liebt - nicht nur in diesem Leben, sondern über den Tod hinaus, bis in alle Ewigkeit."
Das Kreuz, an dem Jesus am Karfreitag gestorben ist, sei "das positivste Symbol, das es für uns Menschen überhaupt gibt". Ihm selbst spende es Trost; selbst über den Glaubenskontext hinaus hält es der Missio-Nationaldirektor "für ein Zeichen der Humanität, das sich im Westen entwickelt hat und unsere Gesellschaft prägt".
An die Menschen appellierte P. Wallner, zu Ostern die Gottesdienste zu besuchen: "Bitte geht in die Kirche! Aber habt auch die Zuversicht, dass Gott euch so oder so immer liebt."

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 6. April 2026 
 

Das Kreuz: Symbol ja - und gleichzeitig viel mehr

Das Kreuz ist in der Welt der Christenheit so bedeutsam geworden, dass es sich in Bezug auf Leid und Tod allüberall findet. Aus der Sprache ist es nicht wegzudenken: man steht an einer Kreuzung; es kreuzen sich die Wege; uns werden Pläne durchkreuzt. - Das Kreuz überragt Berggipfel: Christus, Sieger! - Tatsächlich haben wir Christen von Anfang an Christi Sieg über den Tod gefeiert, seine Auferstehung. Erst eine Weile später kam offenbar das Staunen hinzu, dass er, herabgekommen aus Gottes Herrlichkeit, in Maria menschliche Natur angenommen hatte, und man begann, seine Geburt zu feiern. - So begreift man, wie der Heilige Geist die Kirche Stück um Stück erleuchtet und weiter an uns areitet, damit jeder, der offen ist für Gott, zum Glauben kommen kann.


1
 
 Wirt1929 4. April 2026 
 

Lieber Stefan Fleischer

Ja, das Kreuz ist alles. Ohne Kreuz keine Auferstehung.
Ihnen gesegnete Ostergrüße


1
 
 Stefan Fleischer 4. April 2026 

@ H.v.KK

Was ich gemeint habe, hat Diakon Ulrich Franzke treffend formuliert.

https://www.kath.net/news/89939


1
 
 j@cobus 4. April 2026 
 

Mit den Zahlen vorsichtig umgehen...

Es gibt auch in Luxemburg seit 20 Jahren mehr Erwachsenentaufen: Zunahme in zweistelliger Zahl. Vorsicht: die meisten Kathechumenen kommen aus Portugal, Kap Verde, Guinea-Bissau und aus dem Migrantenmilieu usw. Luxemburger gibt es bei den Kathechumenen eher in einer einstelligen Zahl pro Jahr.
Die Katholische Kirche wächst in vielen Ländern dank Migranten.


3
 
 H.v.KK 4. April 2026 
 

H.v.KK

Na ja,mit einem Funken Reflexion ließe sich schon verstehen,was Pater Karl zum Ausdruck bringen wollte!


1
 
 Stefan Fleischer 4. April 2026 

ein positivstes Symbol

«Das Kreuz, an dem Jesus am Karfreitag gestorben ist, sei "das positivste Symbol, das es für uns Menschen überhaupt gibt».
Ist das alles? Ist nicht die Frage, weshalb der Sohn Gottes Mnsch geworden wesentlich entscheidender. «Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.» (Mt 1,21) Das ist kein Symbol. Das ist harte Realität! Oder hat man uns 2000 Jahre an der Nase herum geführt?


2
 

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