Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  9. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  10. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  11. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  12. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  13. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  14. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  15. USA: Mehr als die Hälfte der Männer der Gen-Z und Millenials lesen wöchentlich in der Bibel

Gottes Huld und sein ausgestreckter Arm

30. Jänner 2026 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Hast du dich schon einmal gefragt, warum Gott in deinem Leben nicht so wirkt, wie du es gerne hättest? Oder ist in dem einen oder anderen Moment vielleicht die Frage aufgekommen, ob er denn wirklich da sei? - Jugendkolumne von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

Neulich bin ich unter einem Kruzifix gesessen – es war ein Moment, in dem es mir alles andere als gut ging. Ich habe hinauf zum Kreuz geschaut, auf den Leib Jesu, der dort hing – mit seinen weit ausgestreckten Armen. Als ich inmitten dieses Moments, der eine große Last mit sich brachte, auf Jesus blickte, hatte ich das Gefühl als wäre einer seiner Arme nicht nur weit ausgestreckt, sondern mir entgegengestreckt. Es war als würde er mir damit zurufen wollen: „Ich bin ja hier, hier mit dir.“

An diesem Tag musste ich an einen Psalm denken, der sich mir einige Monate davor tief eingeprägt hat.  Es ist der Psalm 136. Er liest sich wie eine Litanei des Dankes. Gott wird darin für seine ewige Huld gepriesen. Diese Huld wird an seinen großen Taten sichtbar gemacht – begonnen bei der Erschaffung der Welt, über die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei „mit starker Hand und ausgestrecktem Arm“ (V. 12), der Sieg über mächtige Könige, bis zu uns: „Der unser gedachte in unserer Erniedrigung … und unseren Feinden entriss.“ (V.23f)


Dieser Psalm ist wie eine Zusammenfassung der Geschichte Gottes mit seinem Volk, mit dem Menschen bis heute. Es ist übrigens auch jener Psalm, den Jesus selbst vor dem Gang zum Ölberg (Mt 26,30) gesungen hat. Und er zeigt eines: Gott ist treu.

Wir dürfen wissen, dass sich Gott nicht verändert. Er ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Die Treue, die er am Anfang der Welt in sich trug und mit der er Israel befreite, mit dieser Treue kümmert er sich um jeden Menschen – um dich genauso wie um jenen, der diesen Psalm niedergeschrieben hat. In Vers 25 heißt es dort „der allem Fleisch Nahrung gibt“ – damit bist auch du gemeint.

Gott streckt dir seine Hand entgegen und vielleicht kann dieser Psalm auch dir eine Erinnerung daran sein. Eine Erinnerung, dass du nicht alleine bist. Eine Erinnerung, dass er dir selbst – ja, eigentlich besonders – in deiner größten Not seine Hand entgegenstreckt. Sie wurde ja auch nicht grundlos ans Kreuz geschlagen, sondern sie wurde für dich ans Kreuz geschlagen.

Also: Falls du auch solche Momente kennst, in denen du das Wirken Gottes in deinem Leben nicht ganz nachvollziehen kannst oder er so verborgen ist, dass du dir schwertust, ihn zu sehen, dass dein Vertrauen herausgefordert, dann denke an das Volk Israel. Denke daran, wie Gott mit seinem Volk den Weg begonnen hat und wie er ihn mit dir bis heute geht und immer weiter gehen wird.

In solchen Momenten, lade ich dich ein: Setze in diesen Psalm die Ereignisse deines eigenen Lebens  ein und danke Gott dafür. Seine Huld währt ewig! Auch in deinem Leben, auch dann, wenn du es am wenigsten spüren kannst. So danke dem Herrn, „denn er ist gut, denn seine Huld währt ewig!“ (Ps 136,1)


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 gebsy 30. Jänner 2026 

Ps 136,23 - Lk 1,48

"Der an uns dachte in unsrer Erniedrigung, / denn seine Huld währt ewig,"
"Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. / Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter."
Wir dürfen Mariens Worte meditieren und daraus leben.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  8. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  9. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  10. Wissenschaftler zum Grabtuch von Turin: ‚Diese Energie haben wir auf der Erde nicht‘
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  13. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  14. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  15. Sieg der „rebellischen Nonnen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz