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Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt31. März 2026 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
In der christlichen Tradition ist der 25. März untrennbar mit dem Hochfest der Verkündigung des Herrn verbunden. Doch blickt man in die Kirchengeschichte, zeigt sich eine faszinierende Parallele. Es könnte auch der Todestag von Jesu gewesen sein
Rom (kath.net/gem/rn)
In der christlichen Tradition ist der 25. März untrennbar mit dem Hochfest der Verkündigung des Herrn verbunden. Doch blickt man in die Kirchengeschichte, zeigt sich eine faszinierende Parallele: Über Jahrhunderte hinweg galt dieser Tag nicht nur als Tag der Empfängnis Jesu, sondern auch als das historische Datum seines Todes am Kreuz.
Ein Artikel von Aleteia beleuchtet die tiefen theologischen und kalendarischen Zusammenhänge, die den 25. März zum Brennpunkt der Heilsgeschichte machen.
Die Logik der „vollkommenen Zahl“
In der frühen Kirche herrschte die Überzeugung vor, dass bedeutende heilshistorische Ereignisse auf denselben Kalendertag fallen müssten. Die Kirchenväter gingen davon aus, dass Gott die Welt in vollkommener Harmonie erschaffen und erlöst hat.
Schöpfung und Erlösung: Nach alter Tradition wurde der 25. März als der Tag angesehen, an dem Gott die Welt erschuf. Es erschien den frühen Christen daher nur folgerichtig, dass auch die Neuschöpfung – die Menschwerdung (Verkündigung) und die Erlösung (Kreuzigung) – an genau diesem Tag stattfanden.
Vollendung des Lebenszyklus: Ein weit verbreiteter Glaube besagte, dass große Propheten und heilige Männer an jenem Tag starben, an dem sie auch empfangen wurden. Für Jesus bedeutete dies: Sein irdisches Leben vollendete sich am selben Datum, an dem es im Schoß Mariens begann.
Historische Berechnungen
Obwohl die Evangelien kein genaues Kalenderdatum nennen, versuchten frühe christliche Chronisten wie Tertullian, den Todestag Jesu zu rekonstruieren.
Unter Berücksichtigung des jüdischen Passahfestes und der Amtszeit von Pontius Pilatus errechneten viele Gelehrte das Jahr 33 n. Chr. als das Jahr der Kreuzigung.
Tertullian hielt fest, dass der 14. Nisan (der jüdische Tag der Kreuzigung) im Jahr des Todes Jesu dem 25. März im römischen Kalender entsprach.
Liturgische Bedeutung: Wenn Karfreitag auf Verkündigung fällt
Dass die Verkündigung des Herrn und der Todestag auf denselben Tag fallen, nennt man in der Liturgiegeschichte ein „Kyrie-Ostern“. In manchen Traditionen wurde dieser seltene Fall als besonders gnadenreiches Jahr gefeiert. Es unterstreicht das zentrale christliche Paradoxon: Der Moment, in dem Gott Mensch wird, ist bereits untrennbar mit seinem Opfer für die Menschheit verbunden.
Der 25. März ist weit mehr als nur ein Termin im Kalender. Er verbindet den Anfang mit dem Ende, die Krippe mit dem Kreuz und die Schöpfung mit der Auferstehung. Es ist ein Tag, der uns daran erinnert, dass Gottes Heilsplan kein Zufall ist, sondern eine vollkommene Einheit von Liebe und Hingabe. 
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Lesermeinungen| | Essig 5. April 2026 | | | | @Aquillinus Sehr interessantes Thema. Sprach A.K.E. aber nicht vom 30.03. als Datum der Kreuzigung? Dann sollte ihrer Aussage zu Folge Christus 8 Jahre vor unserer Zeitrechnung geboren sein. Damit würde das Jahr 33 unserer Zeitrechnung wiederum nicht passen. Ich bin da völlig ratlos. |  0
| | | | | Mariat 2. April 2026 | |  | @Aquilinus Vielen Dank. Die Bücher von Anna Katharina Emmerich sind sehr wertvoll.
Ach ich war auf den 25.Dezember - Weihnachten, auch da gibt es unterschiedliche Meinungen dazu.
Nun, es freut mich, dass das Datum für Karfreitag stimmt.
Gesegnete Ostern. |  0
| | | | | Aquilinus 1. April 2026 | | | | Karfreitag 25. März Anna Katharina Emmerich hat in ihren Schriften mehrmals gesagt, dass Jesus an einem 25. März gestorben sei.
Man muss allerdings berücksichtigen, dass sie vom damaligen Datum ausging.
Nach dem heutigen gregorianischen Kalender wäre der 14. Nisan 33 auf den 1. April gefallen und nach dem julianischem Kalender auf den 3. April 33.
Ann Katharina Emmerich bekamm alles genau erklärt und sagte auch, dass es mehrmals Kalenderreformen gab, von denen die bekannteste, die vom Papst Gregor den Großen ist. Es gab aber auch verschiedene Korrekturen bei den Römern, weil man anfangs zu viele Schaltjahre eingefügt hatte.
Die Online Rechner für den julianischen und gregorianischen Kalender berücksichtigen die Zwischenkalenderreformen nicht, deshalb kommt man damit auf den 3. April julianischer Zeitrechnung.
Tertullian war noch viel näher an den damaligen römischen Kalender und hält das Datum fest, wie es damals im römischen Reich gültig war:
25 März 33.
Diese Kalenderreformen sind allesamt kompliziert. |  0
| | | | | Mariat 31. März 2026 | |  | Am 25. Dezember wurde im Jahr 274 n. Chr. ein heidnisches Fest gefeiert. Das Fest eines Sonnengottes, das, am 25. Dezember gefeiert wurde. Ein römischer Kaiser soll es eingeführt haben. Dass Christen die Geburt Jesu feiern, ist erst ab dem Jahr 336 belegt. Historiker vermuten, dass die Kirche dieses heidnische Fest zu einem christlichen Feiertag umdeuten wollten.
Auch die Zeugen Jehovas verunsichern manche Christen, indem sie behaupten: " Jesus sei im Frühjahr geboren, nicht an Weihnachten, wie es gefeiert wird". |  0
| | | | | Marli 31. März 2026 | | | | Karfreitag am 3. April Erst vor kurzem vertrat der Vatikan in einem Bericht,
Die Meinung, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, der Freitag am 3. April vor 2000 Jahren der Sterbetag Jesu Christi war?? |  0
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