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Kardinal Mathieu aus Teheran in Rom eingetroffen

10. März 2026 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Katholischer Erzbischof zusammen mit Personal der italienischen Botschaft aus Irans Hauptstadt evakuiert


Brüssel/Rom (kath.net/KAP) Der katholische Erzbischof von Teheran, Kardinal Dominique Mathieu, hat den Iran verlassen und befindet sich in Rom. Er sei zusammen mit dem gesamten Personal der italienischen Botschaft in der iranischen Hauptstadt evakuiert worden und befinde sich seit Sonntag in Rom, teilte Mathieu dem belgischen Nachrichtenportal "Cathobel" mit.

"Ich bin gestern in Rom angekommen, nicht ohne Bedauern und Schmerz für unsere Brüder und Schwestern im Iran", zitierte das Portal aus einer Nachricht des aus Belgien stammenden Kardinals. Er hoffe, nach Teheran zurückkehren zu können und rufe zum Gebet auf, "für die Bekehrung der Herzen zum inneren Frieden".

Nach "Cathobel"-Informationen wird Mathieu in Rom den Verantwortlichen des Heiligen Stuhls über die aktuelle Lage im Iran berichten. Der 62-Jährige leitet seit 2021 die katholische Erzdiözese mit Sitz in der iranischen Hauptstadt. Papst Franziskus (2013-2025) nahm den Franziskaner-Minoriten Ende 2024 auch in das Kardinalskollegium auf.

Von den rund 90 Millionen Einwohnern Irans gehören nur wenige Hunderttausend dem Christentum an. Die älteste und größte Gruppe bilden die nach verschiedenen Schätzungen rund 150.000 Armenier, deren Zentrum sich in der Stadt Isfahan befindet. Die Zahl der Katholiken liegt bei etwas mehr als 20.000, darunter auch die etwa 2.000 Katholikinnen und Katholiken im Iran, die dem lateinischen Ritus angehören.


Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
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Lesermeinungen

 Cosmas 10. März 2026 
 

Kein Urteil vor der Kenntnis der genaueren Umstände

Es kann ja auch sein, dass er nicht ganz freiwillig weggegangen ist. Außerdem ist ein persönlicher Bericht über die dortige Lage für den hl. Vater sicher auch nicht unwichtig.


2
 
 Wirt1929 10. März 2026 
 

Hoffentlich sind genügend

tröstende Mitchristen bei denen geblieben, die das Land nicht verlassen können. Bin ich überrascht, wenn Purpurträger im Ernstfall zuerst die Gemeinde verlassen? Das Kardinalsrot ist nicht als Schön-Wetter-Gewandung gedacht, verstehe aber menschliche Furcht vor Krieg und Not. Sollte der Kardinal bei Gesundheit sein, wünsche ich ihm zum Beistand aller Christen im Iran eine baldige Rückkehr. Unsere Gebete begleiten ihn!


2
 
 Psalm1 10. März 2026 
 

Warum bleibt der Kardinal nicht bei seinen Schafen?


1
 
 marlin 10. März 2026 
 

Bekehrung der Herzen

Zitat: „Er hoffe, nach Teheran zurückkehren zu können und rufe zum Gebet auf, "für die Bekehrung der Herzen zum inneren Frieden".

Wessen Herzen?
Die der Aggressoren, die der Islamisten, oder die der iranischen Christen?


0
 

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