Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  11. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  14. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  15. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer

Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"

27. März 2026 in Prolife, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am Donnerstag stimmte das österreichische Parlament darüber ab, Lebensschützern das Recht auf Redefreiheit einzuschränken. Die ÖVP stimmte zu, die FPÖ dagegen und die Lebensschützer Gudrun Kugler erntete heftige Kritik, weil sie nicht dagegen stimmte


Wien (kath.net)

Die österreichischen Regierungsparteien ÖVP, NEOS und SPÖ haben am gestrigen Donnerstag im Parlament bei einer Abstimmung beschlossen, rechtliche Möglichkeiten zu prüfen, um die Rede-, Demonstrations- oder Bewegungsfreiheit von Lebensschützern in der Nähe von Krankenhäusern einzuschränken. Kritik am Vorhaben gab es nur von der FPÖ. Die Freiheitlichen sahen laut einer Aussendung bei dem Thema keinen Handlungsbedarf. Mit einem von ihnen in der Debatte eingebrachten Entschließungsantrag forderten sie unter anderem mehr Unterstützung für Schwangere sowie eine verpflichtende Bedenkzeit vor Abtreibung. Ihr Antrag blieb mit ihren eigenen Stimmen in der Minderheit, auch die ÖVP, die sich ab und zu noch als christliche Partei einstuft, stimmte dagegen. 


Auf scharfe Kritik bei Lebensrechtler stösst offensichtlich der Zick-Zack-Kurs der ÖVP. Es handle sich um ein schwieriges Thema, meinte Juliane Bogner-Strauß (ÖVP). Denn es gehe einerseits um die Wahrung von Grundrechten wie der Versammlungs- und Meinungsfreiheit und andererseits müsse man sich fragen, wo Gewalt, Belästigung sowie psychische Belastung und Einschüchterung anfange.

Deutliche Kritik übte Christian Ebner, der Parteiobmann der neuen Partei "Christlich Freisinnige Union" (CFU), am Verhalten der ÖVP-Abgeordneten Gudrun Kugler, die bei der Abstimmung über das Vorhaben nicht dagegen stimmte, sondern nur den Saal verlassen hat. "Die ÖVP-Abgeordnete Gudrun Kugler hat nicht dagegen gestimmt, sondern vor der Abstimmung den Saal verlassen. Sie selbst bezeichnet sich als Lebensschützerin. Dies ist offensichtlich eine Wählertäuschung.", schrieb Ebner.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum 30. März 2026 
 

Also wie in Deutschland

wo die CDU seit über 10 Jahren den Konservativismus und viele ihrer Wähler verrät ("Schuldenbremse" = Gigaschulden, dreist ermöglicht per Verfassungsänderung durch den bereits abgewählten Bundestag!), ja jegliches vernünftige Denken und Handeln generell. Ob wenigstens der CSU-Innenminister mehr als nur Symbolpolitik vor wichtigen Wahlen macht (und z.B. Geldzahlungen an Asylbewerber nur noch bei eindeutiger Identifizierung per Fingerabdruck erlaubt), kann ich nicht beurteilen. Der letzte CSU-Innenminister Seehofer zerschellte ja damals meistens an Merkel oder der SPD (z.B. bei der "Straffreiheit bei falschen Angaben im Asylverfahren", die zumindest noch letztes Jahr beliebig viele frei erlogene "Identitäten" und mehrfachen Sozialleistungsbezug möglich machte - einen roten Teppich für Kriminelle, den u.a. auch der Berliner Weihnachtsmarktattentäter gerne für die Vorbereitung seines Anschlags genutzt hatte). Solche Politiker verdienen Gerichtsverfahren, nicht "Diätenerhöhungen"


0
 
 Versusdeum 30. März 2026 
 

Wie in Deutschland,

wo die CDU seit über 10 Jahren den Konservativismus und viele ihrer Wähler dreist veralbert (Schuldenbremse = Gigaschulden, dreist ermöglicht per Verfassungsänderung durch den bereits abgewählten Bundestag!), ja jegliches vernünftige Denken und Handeln generell. Ob wenigstens der CSU-Innenminister mehr als nur Symbolpolitik vor wichtigen Wahlen macht (und z.B. Geldzahlungen an Asylbewerber nur noch bei eindeutiger Identifizierung per Fingerabdruck erlaubt), kann ich nicht beurteilen. Der letzte CSU-Innenminister Seehofer zerschellte ja damals meistens an Merkel oder der SPD (z.B. bei der "Straffreiheit bei falschen Angaben im Asylverfahren", die zumindest noch letztes Jahr beliebig viele frei erlogene "Identitäten" und mehrfachen Sozialleistungsbezug möglich machte - einen roten Teppich für Kriminelle, den u.a. auch der Berliner Weihnachtsmarktattentäter gerne für die Vorbereitung seines Anschlags genutzt hatte). Solche Politiker verdienen keine "Diäten", sondern ein Gerichtsverfahren


0
 
 Hängematte 28. März 2026 
 

@elisabetta

Als jahrelanges Mitglied des Behindertenbeirates der Stadt Graz erlebe ich es, dass alle Parteien außer der FPÖ Vertreter schicken.
Erst letztes Mal sind zwei Männer von der FPÖ gekommen, die aber vor allem mit ihren Handys gespielt haben.
Außerdem, der steirische Landeshauptmann Kunasek (FPÖ) hat uns kalt abgespeist, als wir ihn für einen Kongress um den Ehrenschutz gebeten haben.


1
 
 elisabetta 27. März 2026 
 

@Hängematte

Die christlichen Wurzeln der ÖVP haben keinen Einfluss mehr, sie hat sich meilenweit davon entfernt und das ist die wahre Tragödie. Die FPÖ hat sich von ihren „antiklerikalen“ Wurzeln abgenabelt und als Nicht-FPÖ-Sypathisent man weiß eigentlich nicht mehr, welche Partei überhaupt noch wählbar ist.


1
 
 ssimon 27. März 2026 
 

Warum wundert mich das nicht?

Wer immer noch meint, die ÖVP sei eine christlich/katholisch, der sollte sich einmal reflektieren. Ich weiß, viele wollen das nicht hören, nur die einzige Partei, die, die christlich/katholischen Werte nicht nur vermittelt, sondern auch lebt, ist die FPÖ.


2
 
 Hängematte 27. März 2026 
 

Gudrun Kugler bemüht sich nach Kräften.

Und die FPÖ freut sich, dass sie sich als Verteidiger der christlichen Werte präsentieren kann, trotz ihrer antiklerikalen Wurzeln.
Was für eine Tragödie.


0
 
 gebsy 27. März 2026 

"KLUBZWANG"

wer kann zu diesem UNWORT mehr sagen?


1
 
 Cyprian63 27. März 2026 
 

ÖVP - eine postchristliche Partei

Das überrascht mich von der ÖVP nicht, nicht mehr.
Die ÖVP-Politiker vor noch fünfzig Jahren würden ihre Partei nicht wiedererkennen und das aber nicht erst heute.


1
 
 Gandalf 27. März 2026 

ÖVP

Österreichische Versager Partei - Leider!


1
 
 JohannBA 27. März 2026 
 

ÖVP ist nur mehr ein wokes Sammelbecken von Personen, die bei den Grünen oder der SPÖ besser aufgeho

Mag. Kugler ist in halt in der falschen Partei. Die ÖVP ist nur mehr ein wokes Sammelbecken von Personen, die bei den Grünen oder der SPÖ besser aufgehoben wären.

Und Bauern, deren Lebensmotto lautet: "Liebe vergeht, Acker besteht"


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  13. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  14. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz