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Spanien am moralischen Abgrund

vor 5 Stunden in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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Die schwerst depressive 25-jährige Noelia Castillo Ramos soll durch staatlich assistierte Tötung sterben – Katholiken rufen heute zum Gebet vor dem Krankenhaus in Barcelona auf


Madrid (kath.net/rn) Am heutigen Donnerstag steht Spanien vor einer moralischen Zäsur. Die 25-jährige Noelia Castillo Ramos soll Berichten zufolge die erste Person in Spanien sein, die aufgrund einer psychischen Erkrankung – einer schweren Depression – durch staatlich assistierte Tötung aus dem Leben scheiden wird.

Die Vorgeschichte der jungen Frau ist gezeichnet von unvorstellbarem Leid. Die Eltern von Noelia hatten nach der Scheidung wirtschaftliche Schwierigkeiten. Das spanische Jugendamt nahm den Eltern die Tochter ab und gab sie in eine betreute Unterkunft.  Im Jahr 2022 wurde sie dort unter Obhut des Staates Opfer einer Gruppenvergewaltigung durch junge Migranten. Ein darauffolgender Suizidversuch scheiterte, hinterließ sie jedoch mit einer Querschnittslähmung (Paraplegie).


Mit diesem Fall wird in Spanien die reale Möglichkeit geschaffen, dass in Zukunft Menschen mit Depressionen durch assistierte Tötung „entsorgt“ werden können. Vor dem Krankenhaus in Barcelona, in dem der Eingriff stattfinden soll, haben sich gläubige Katholiken zum Gebet versammelt, um ein Zeichen für das Leben zu setzen.

 


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Lesermeinungen

 Christine vor 48 Minuten 

..der jungen Frau gehört geholfen, nicht indem man sie umbringt...

sehr richtig!

Sie braucht dringend Heilung (durch geeignete Priester). Auch für das, was sie sich selbst angetan hat. Versöhnung mit Anderen, mit sich selbst und auch mit Gott.

Wählt sie wiederum Suizid (und das ist menschlich gesehen nur all zu verständlich), hat sie nichts gewonnen.

Denn die Leiden dieser Welt sind nicht zu vergleichen mit den Leiden in der Ewigkeit.

Sie kann nicht in die Herrlichkeit Gottes gelangen, selbst wenn ihre psychische Verfassung ihre Urteilsfähigkeit stark beeinflusst hat, sondern muss mindestens im Reinigungsort warten, bis ihr natürlicher Todeszeitpunkt eintritt - und das kann noch Jahrzehnte dauern.

Ausserdem nimmt Sie Gott gewissermaßen die Zeit damfür, dass ihre Wunden geheilt werden können.

Keine gute Idee....

Gott hat immer Pläne des Heils, und nicht des Unheils - so wie wir Menschen. Er ist größer als alles Unheil dieser Welt!


0
 
 Schillerlocke vor 51 Minuten 
 

Um Himmels Willen,

welch ein Schicksal! Es gibt auch für Menschen in schwerem Leid Hilfe, die Lebensperspektive geben kann. Eine Gesellschaft, die hier nicht zugunsten des Lebens eingreift, versündigt sich.


0
 
 Wilolf vor 51 Minuten 
 

„Eigene Entscheidung“ bei schwerer Depression??

Sie braucht HILFE, keine Beihilfe zum Selbstmord.
Also für Täter hat der Staat die Todesstrafe abgeschafft.
Opfer umbringen zu lassen, ist ja auch viel einfacher. Die wehren sich nicht. Ebensowenig wie die Ungeborenen und Alten.
Mir wird schlecht.


0
 
 Veneter vor 2 Stunden 
 

Angeblich ist es ihre eigene Entscheidung. Ich glaube es nicht wirklich.
Wie auch immer, diese Welt ist gottlos.


2
 
 SalvatoreMio vor 2 Stunden 
 

Beten wir für sie, bevor es zu spät ist!


4
 
 Mariat vor 3 Stunden 

Eine junge Frau deren Geist, Seele und Körper zerstört worden ist...

soll nun durch "assistierte Tötung" regelrecht entsorgt werden!
Darf sich an ihr jeder vergehen?
Wie schmerzt es was dieser jungen Frau angetan wurde!
Warum hilft man ihr nicht?
Möge Gott sie in Seiner Allmacht retten. Amen.


3
 
 Gandalf vor 4 Stunden 

Die spanischen Politiker, die das ermöglicht haben..

.. gehören alle verklagt..

Die Täter, die der Frau was angetan haben, gehört - um es klar zu sagen - für alle Zeiten eingesperrt.

Und der jungen Frau gehört geholfen, nicht indem man sie umbringt!


7
 

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