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Spanien am moralischen Abgrund26. März 2026 in Aktuelles, 20 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die schwerst depressive 25-jährige Noelia Castillo Ramos soll durch staatlich assistierte Tötung sterben – Katholiken rufen heute zum Gebet vor dem Krankenhaus in Barcelona auf
Madrid (kath.net/rn) Am heutigen Donnerstag steht Spanien vor einer moralischen Zäsur. Die 25-jährige Noelia Castillo Ramos soll Berichten zufolge die erste Person in Spanien sein, die aufgrund einer psychischen Erkrankung – einer schweren Depression – durch staatlich assistierte Tötung aus dem Leben scheiden wird.
Die Vorgeschichte der jungen Frau ist gezeichnet von unvorstellbarem Leid. Die Eltern von Noelia hatten nach der Scheidung wirtschaftliche Schwierigkeiten. Das spanische Jugendamt nahm den Eltern die Tochter ab und gab sie in eine betreute Unterkunft. Im Jahr 2022 wurde sie dort unter Obhut des Staates Opfer einer Gruppenvergewaltigung durch junge Migranten. Ein darauffolgender Suizidversuch scheiterte, hinterließ sie jedoch mit einer Querschnittslähmung (Paraplegie). 
Mit diesem Fall wird in Spanien die reale Möglichkeit geschaffen, dass in Zukunft Menschen mit Depressionen durch assistierte Tötung „entsorgt“ werden können. Vor dem Krankenhaus in Barcelona, in dem der Eingriff stattfinden soll, haben sich gläubige Katholiken zum Gebet versammelt, um ein Zeichen für das Leben zu setzen.
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Lesermeinungen| | SalvatoreMio 27. März 2026 | | | | Den Katechismus um die Ohren schlagen, geht gar nicht! @chorbisch! Danke für Ihr Bekenntnis
Dazu gehört auch Mut, den ich Ihnen von Herzen auch weiterhin wünsche!!! - Was die junge Noelia betrifft: sie wurde durch die Massenvergewaltigung doch nur benutzt wie ein Stück Vieh; dann folgte in ihrem tiefen Leid der tiefe Sprung aus dem Fenster, mit furchtbaren körperlichen Folgen, und nun zum Schluss ist sie auch wieder nur ein Gegenstand gewesen, den man ausbeutet. Ich hoffe, der liebe Gott nimmt sie fest in seine Arme und nimmt alle Finsternis und Trauer für immer von ihr. |  0
| | | | | SalvatoreMio 27. März 2026 | | | | Modernen, kaltblütigen Kanibalismus nenne ich das, was man Noelia angetan hat! Mir fiel der südamerikanische Stamm der Yanomami-Indianer ein (venezolanisch-brasilianisches Grenzgebiet). Sie halten sich für „Menschen“ oder „menschliche Wesen“. Sie spritzen ihre Stammesgenossen nicht tot, aber die Toten verbrennen sie und zerstampfen die im Scheiterhaufen zurückgebliebenen Knochen zu einem Aschepulver, das sie in kleinen Behältern aufbewahren. Mehrfach im Jahr wird das Pulver anlässlich der Pijiguao-Palmfruchtfeste hervorgeholt, in einer Zeremonie in Bananensuppe verrührt und von den engsten Angehörigen verspeist. Mit dieser Form des sogenannten „Endokannibalismus“ (die „eigenen“ Angehörigen werden verzehrt) nehmen die Hinterbliebenen die positiven Seelenanteile in sich auf. Letzteres entspricht im Grunde unserer modernen Wissenschaft, denn in fast jeder unserer Zellen ist unsere gesamte DNA enthalten. Nicht, dass ich zu den Yanomami gehören möchte, doch ist ihr Tun nicht respektvoll im Gegensatz zu dem, was mit Noelia geschah und in Europa erschreckend zunimmt? |  0
| | | | | Mariat 27. März 2026 | |  | @chorbisch Da Sie vor längerer Zeit selbst vor dieser Frage standen, was m. E. bei jungen Menschen öfters vorkommt, können Sie nachvollziehen, was Menschen vorher bewegt. Man ist vielleicht auch noch nicht tief im Glauben verwurzelt. Die Welt mit ihren Angeboten und Problemen, wird einem Zuviel. Dann möchte man, so nicht mehr leben.
Dank sei Gott, dass Sie nicht aufgegeben haben. Ja, ER hat Sie gerettet - weil Er Sie braucht!
Alles ist jetzt gut!
@Richelius
Danke, ja, da Gott in das Herz sieht, weis Er um die Not derer, die sich das Leben nehmen. Wenn man für die Seelen, " Armen Seelen" betet, oder ein Hl. Messopfer bestellt, hilft man ihnen.
Verloren ist nur die Seele, die Gott ablehnt. Danke |  0
| | | | | Wilolf 27. März 2026 | | | | Das war aktive Sterbehilfe! D.h. ein Mensch, vermutlich ein Arzt, hat ihr die Todesspritze injiziert. In Deutschland ist so etwas strafbar. Unter Christen gilt das als Todsünde gegen das 5. Gebot. |  0
| | | | | Richelius 26. März 2026 | | | | @ Christine Es war und ist katholische Lehre, daß Menschen, die bei ihrem Selbstmord nicht im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sind, in den Himmel gelangen können.
Größere Sorge habe ich um jene, die helfen könnten oder müßten und es nicht tun. |  0
| | | | | chorbisch 26. März 2026 | | | | @ Paddel, Nachtrag Ich habe damals Glück gehabt, aber wirklich überwunden habe ich diesen Zusammenbruch nie. Daher habe ich einige Entscheidungen, die vielleicht meinem Leben eine andere Richtung gegeben hätten, nicht zu treffen gewagt, weil die Angst zu groß war, einen Rückfall zu erleiden. Ich hatte nach dem ersten Zusammenbruch noch drei, das hat gereicht.
Aber nachdem ich meine Mutter nach dem Tod meines Vaters noch 8 Jahre begleiten und ihr helfen durfte - und das wohl recht gut gemacht habe, glaube ich schon, dass Gott das so wollte, und er "irgendwie" dafür gesorgt hat, dass ich meinen damaligen Entschluß zum Selbstmord nicht ausgeführt habe.
Ich weiß, was die Kirche zu dem Thema lehrt, aber Menschen in solchen Grenzsituationen hilft man nicht, wenn man ihnen den Katechismus oder irgendwelche Enzykliken "um die Ohren schlägt".
Im Fall der Jungen Frau sollten wir lieber für sie beten, als uns zu empören. |  1
| | | | | chorbisch 26. März 2026 | | | | @ Paddel Wenn Sie die Frau aus meinem Ort meinen, die sich umgebracht hat, kann ich Ihnen das leider nicht sagen. Ich kenne keine Details, nur, dass sie seit Jahren an schweren Depressionen gelitten hat.
Das Problem bei Ihrem Anliegen, solche Menschen vom Selbstmord abzuhalten, ist eben das "irgendwie". Ich war vor über 30 Jahren selbst kurz davor, mich umzubringen. In diesem Zustand denkt man nicht darüber nach, ob, oder was nach dem Tod kommt. Sie wollen nur, dass die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, und in meinem Fall, die wahnsinnigen Angstzustände endlich aufhören.
Da kann der Hinweis auf Gott sogar kontraproduktiv sein, denn man wird Sie fragen, warum Gott, wenn er einen doch unendlich liebt, zugelassen hat, dass man in diese Lage kam, bzw. warum er einem nicht den Weg zeigt, wie man da wieder raus kommt. |  0
| | | | | Paddel 26. März 2026 | |  | @chorbisch Wissen Sie zufällig, ob die junge Frau das Sakrament der Krankensalbung empfangen durfte? (Mit der Einwilligung der Frau natürlich.)
"Lassen sich nicht helfen". Ja, aber irgendwie muss man diesen Menschen erklären, dass das Leben nach dem Suizid nicht einfach ausgelöscht ist und das Leiden damit automatisch aufhört. Was und wie das dann weitergeht weiß ich nicht, aber man muss schon klar machen, dass der Suizid keine Lösung ist. Nach dem Tod ist eben nichts vorbei und zwar rein gar nichts. Natürlich erscheint der Tod auch schwer Leidenden wie eine Erlösung, aber weiß mans? Wann jemand erlöst sein wird, das weiß Gott allein. Wir können es einfach nicht wissen. |  1
| | | | | Bruder Falk 26. März 2026 | | | | Endzeitleid Heute noch wird sie mit Jesus im Paradies sein.
Psalm 55, V.24 |  0
| | | | | chorbisch 26. März 2026 | | | | @ Veneter, Wilolf und andere Ja, die junge Frau braucht Hilfe. Aber wir wissen ja nicht, wieviel Hilfe und Unterstützung sie in den vergangenen Jahren bekommen hat, noch, wer ihre Entscheidung geprüft und gebilligt hat.
Und was soll man tun? Sie fixieren oder unter Medikamente setzen, in der Hoffnung, sie werde sich orgendwann der Hilfe öffnen? Wäre das wirklich menschlich?
Es gibt leider immer wieder schwer depressive Menschen, die sich nicht helfen lassen wollen und es irgendwann schaffen, sich doch umzubringen.
War bei mir im Ort vor einigen Jahren so. Die Eltern der Frau haben scher alles Menschenmögliche getan, um ihr die nötige Unterstützung zu verschaffen, und da sie sehr wohlhabend sind, hat es auch daran nicht gefehlt.
Aber es hat leider nichts geholfen. Ihr Grab liegt neben dem meiner Eltern. Wenn ich dort bin, spreche ich für sie ein Gebet. Mehr kann ich leider nicht mehr tun. |  1
| | | | | Veneter 26. März 2026 | | | | Wilolf Ja, das meine ich.
Natürlich, das einzige was diese arme Frau braucht, ist Hilfe.
Ich frage mich, wie kann ein Mensch mit akuten, dauerhaften Depressionen überhaupt eine Entscheidung treffen, und, warum wird eine "Entscheidung" einer anscheinend unzurechnungsfahähigen Person von diesen staatlichen "Experten" überhaupt akzeptiert? |  3
| | | | | Paddel 26. März 2026 | |  | Fastenopfer für alle Menschen mit Depressionen bringen. Verbunden mit Gebeten.
Herr Jesus Christus, Gottes Sohn dring bis auf ihrer Seele Grund und heile diese junge Frau und alle Suizidgefährdeten.
Amen |  2
| | | | | Mariat 26. März 2026 | |  | Liebe @Christine können Sie mir bitte sagen, schreiben, wo dies geschrieben steht?
"Sie kann nicht in die Herrlichkeit Gottes gelangen, selbst wenn ihre psychische Verfassung ihre Urteilsfähigkeit stark beeinflusst hat, sondern muss mindestens im Reinigungsort warten, bis ihr natürlicher Todeszeitpunkt eintritt - und das kann noch Jahrzehnte dauern."
Liebe Grüße
Mariat |  2
| | | | | Christine 26. März 2026 | |  |
..der jungen Frau gehört geholfen, nicht indem man sie umbringt...
sehr richtig!
Sie braucht dringend Heilung (durch geeignete Priester). Auch für das, was sie sich selbst angetan hat. Versöhnung mit Anderen, mit sich selbst und auch mit Gott.
Wählt sie wiederum Suizid (und das ist menschlich gesehen nur all zu verständlich), hat sie nichts gewonnen.
Denn die Leiden dieser Welt sind nicht zu vergleichen mit den Leiden in der Ewigkeit.
Sie kann nicht in die Herrlichkeit Gottes gelangen, selbst wenn ihre psychische Verfassung ihre Urteilsfähigkeit stark beeinflusst hat, sondern muss mindestens im Reinigungsort warten, bis ihr natürlicher Todeszeitpunkt eintritt - und das kann noch Jahrzehnte dauern.
Ausserdem nimmt Sie Gott gewissermaßen die Zeit damfür, dass ihre Wunden geheilt werden können.
Keine gute Idee....
Gott hat immer Pläne des Heils, und nicht des Unheils - so wie wir Menschen. Er ist größer als alles Unheil dieser Welt! |  0
| | | | | Schillerlocke 26. März 2026 | | | | Um Himmels Willen, welch ein Schicksal! Es gibt auch für Menschen in schwerem Leid Hilfe, die Lebensperspektive geben kann. Eine Gesellschaft, die hier nicht zugunsten des Lebens eingreift, versündigt sich. |  2
| | | | | Wilolf 26. März 2026 | | | | „Eigene Entscheidung“ bei schwerer Depression?? Sie braucht HILFE, keine Beihilfe zum Selbstmord.
Also für Täter hat der Staat die Todesstrafe abgeschafft.
Opfer umbringen zu lassen, ist ja auch viel einfacher. Die wehren sich nicht. Ebensowenig wie die Ungeborenen und Alten.
Mir wird schlecht. |  7
| | | | | Veneter 26. März 2026 | | | |
Angeblich ist es ihre eigene Entscheidung. Ich glaube es nicht wirklich.
Wie auch immer, diese Welt ist gottlos. |  4
| | | | | SalvatoreMio 26. März 2026 | | | |
Beten wir für sie, bevor es zu spät ist! |  8
| | | | | Mariat 26. März 2026 | |  | Eine junge Frau deren Geist, Seele und Körper zerstört worden ist... soll nun durch "assistierte Tötung" regelrecht entsorgt werden!
Darf sich an ihr jeder vergehen?
Wie schmerzt es was dieser jungen Frau angetan wurde!
Warum hilft man ihr nicht?
Möge Gott sie in Seiner Allmacht retten. Amen. |  4
| | | | | Gandalf 26. März 2026 | |  | Die spanischen Politiker, die das ermöglicht haben.. .. gehören alle verklagt..
Die Täter, die der Frau was angetan haben, gehört - um es klar zu sagen - für alle Zeiten eingesperrt.
Und der jungen Frau gehört geholfen, nicht indem man sie umbringt! |  10
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