Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  9. Beschließen ohne zu entscheiden?
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden

29. Jänner 2026 in Chronik, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die spanischen Behörden hätten dies untersagt, kritisiert Bischof Jesús Fernández.


Cordoba (kath.net/jg)
Jesús Fernández, der Bischof von Cordoba (Spanien) hat die spanischen Behörden für ihr Verhalten nach dem Zugunglück von Adamuz kritisiert. Die Behörden haben nach dem Unglück, das mindestens 41 Menschenleben sowie mehr als 70 Verletzte gefordert hat, Priestern verboten, den Opfern die Sterbesakramente zu spenden.


Das Unglück ereignete sich am Sonntag, dem 18. Januar, nahe der Ortschaft Adamuz, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleisten. Ein aus Malaga kommender Zug sprang aus den Schienen und geriet auf das Gleis der Gegenrichtung, wo er mit einem Zug nach Huelva zusammenstieß. 

Laut Bericht von Vatican News hat der Pfarrer von Adamuz die Kirche geöffnet und alle Räume der Pfarrgemeinde für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Beispielsweise wurden Lebensmittelspenden und Hilfsgüter in den Räumlichkeiten der Pfarre verteilt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio 30. Jänner 2026 
 

Priesterlicher, ungehinderter Zugang zu Sterbenden

@MartinusTheophilus: Ihre Ausführungen finde ich äußerst wertvoll. Doch: sind das Ihre Ideen oder fließen solche schon ein in Fortbildungen, sei es bei Behörden, sei es bei Priesterfortbildungen? -


0
 
 Versusdeum 29. Jänner 2026 
 

Man muss eben Prioritäten setzen

Die spanische Regierung hat erst vor wenigen Tagen hunderttausenden Zuwanderern, die illegal im Land leben, einen Aufenthaltstiel geschenkt. Es ist anzunehmen, dass viele von ihnen gläubige Muslime sind. Vielleicht stellt man(n) sich ja bereits auf die Re-Reconquista ein und hofft als Dankeschön auf einen netten kleinen Harem, so wie im Roman "Unterwerfung"?


0
 
 SalvatoreMio 29. Jänner 2026 
 

Wann darf ein Priester Sterbesakramente spenden?

Also muss es sich wohl um Schwerstverletzte und Sterbende gehandelt haben, die man schon in Krankenhäuser bringen konnte. Es fragt sich, ob in solchem Unglückschaos überhaupt Ausweise der Verletzten vorliegen. Man weiß sonst überhaupt nicht, wer sie sind und kann manchmal gar nicht erfragen, ob sie Sakramente empfangen möchten, weil sie nicht antworten oder reagieren können.


0
 
 Martinus Theophilus 29. Jänner 2026 
 

Wichtiges Thema für Fortbildungen der Einsatzkräfte.

Die Behörden und Einsatzkräfte in allen EU-Ländern sind im Rahmen der ohnehin stattfindenden regelmäßigen Fortbildungen systematisch dahingehend zu schulen, dass Priestern bei Unglücksfällen aller Art sofort ungehinderter Zugang zu sterbenden Menschen zu gewähren ist. Weder der Schutz von Leben und Gesundheit der Priester noch die Absperrung des Unglücks- bzw. Tatorts zum Zweck einer späteren kriminaltechnischen Spurensicherung sind angemessene Begründungen für ein Zutrittsverbot gegenüber Priestern.


1
 
 lesa 29. Jänner 2026 

Wendet euch mit zu und lasst euch erretten (aus Jes 45)

Diese Herren werden sich beim jüngsten Gericht verantworten müssen. Dann ist es mit ihrer Willkür zu Ende.
@Stephan Fleischer: Haben die schockierend vielen Suizide in einem kurzen Zeitraum auf einem kleinen Gebiet vielleicht damit zu tun? Glaubensverdunstung. "Seelenheil" ist kein Thema in unseren Breiten. Der Sinn des Lebens ist auch vielen verdunkelt...
Umkehr ist möglich. "Hlatet euch bereit. Der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
"Wach auf, der du schläfst! Christus will Dir aufleuchten!" (aus der Osterliturgie)


2
 
 girsberg74 29. Jänner 2026 
 

Friedhofsstille ?

So sehr der jeweilige Einzelfall schmerzlich ist, der Fall hat eine weitergehende, größere Bedeutung:

Die spanische Regierung hat in diesem Fall die Religionsfreiheit missachtet – ungeachtet aller möglichen Scheinargumente / Ausreden.

Spanien ist ein Land der EU. Soll dieser Fall unbeachtet bleiben, im Stillen gar gleich mitbegraben werden; es könnte ja dem guten Einvernehmen schaden, zumal das Urlaubsland diskreditieren und zugleich Zweifel an der EU nähren.

Sind unter den europäischen Bischöfen Unterstützer ihres spanischen Mitbruders, werden EU-Abgeordnete diesen Sachverhalt auf höherer Eben zur Sprache bringen?

Wer schreibt dem EU-Abgeordneten in unmittelbarer Nähe ?


1
 
 Felmy 29. Jänner 2026 
 

Stefan Fleischer

Ja,schon,aber es macht doch einen Unterschied ob ich selbst die Sterbesakramente ablehne oder diese mir,von staatlichen Behörden verweigert werden.


4
 
 Stefan Fleischer 29. Jänner 2026 

@ Felmy

Nicht zu fassen?
In einem Grossteil meiner Umgebung, selbst im katholischen Milieu, ist das Seelenheil schlicht kein Thema, oder dann ein Automatismus der "grenzen- und bedingungslosen Bamherzigkeit Gottes".


3
 
 Felmy 29. Jänner 2026 
 

Einfach nicht zu fassen. Das Seelenheil ist doch von den heiligen Sakramenten abhängig. Aber allzusehr sollte dies nicht verwundern,da in Spanien die Sozialisten an der Macht sind.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Spanien

  1. Telegram-Gründer Pavel Durov: "Bleib wachsam, Spanien"
  2. Spanien: Offener Schlagabtausch zwischen Regierung und Bischöfen
  3. „Es gibt Anzeichen dafür, dass der Katholizismus wieder im Trend liegt“
  4. Kein Hassverbrechen: spanisches Gericht spricht zwei Priester und einen Journalisten frei
  5. Spanisches Verfassungsgericht erklärt einige Corona-Maßnahmen für verfassungswidrig
  6. Äbtissin kritisiert vorgeschriebene Schließung kleiner Frauenklöster
  7. Vatikan verbietet Messe im Alten Ritus für spanische Wallfahrer
  8. Höchster Kirchturm der Welt soll 2026 fertig sein
  9. Spanierin ist erste Abgeordnete Europas mit Down Syndrom
  10. Veranstaltung mit Erzbischof Gänswein in Madrid abgesagt







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  7. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  8. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  15. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz