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Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden29. Jänner 2026 in Chronik, 9 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die spanischen Behörden hätten dies untersagt, kritisiert Bischof Jesús Fernández.
Cordoba (kath.net/jg)
Jesús Fernández, der Bischof von Cordoba (Spanien) hat die spanischen Behörden für ihr Verhalten nach dem Zugunglück von Adamuz kritisiert. Die Behörden haben nach dem Unglück, das mindestens 41 Menschenleben sowie mehr als 70 Verletzte gefordert hat, Priestern verboten, den Opfern die Sterbesakramente zu spenden. 
Das Unglück ereignete sich am Sonntag, dem 18. Januar, nahe der Ortschaft Adamuz, als zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleisten. Ein aus Malaga kommender Zug sprang aus den Schienen und geriet auf das Gleis der Gegenrichtung, wo er mit einem Zug nach Huelva zusammenstieß.
Laut Bericht von Vatican News hat der Pfarrer von Adamuz die Kirche geöffnet und alle Räume der Pfarrgemeinde für Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Beispielsweise wurden Lebensmittelspenden und Hilfsgüter in den Räumlichkeiten der Pfarre verteilt.
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Lesermeinungen| | SalvatoreMio 30. Jänner 2026 | | | | Priesterlicher, ungehinderter Zugang zu Sterbenden @MartinusTheophilus: Ihre Ausführungen finde ich äußerst wertvoll. Doch: sind das Ihre Ideen oder fließen solche schon ein in Fortbildungen, sei es bei Behörden, sei es bei Priesterfortbildungen? - |  0
| | | | | Versusdeum 29. Jänner 2026 | | | | Man muss eben Prioritäten setzen Die spanische Regierung hat erst vor wenigen Tagen hunderttausenden Zuwanderern, die illegal im Land leben, einen Aufenthaltstiel geschenkt. Es ist anzunehmen, dass viele von ihnen gläubige Muslime sind. Vielleicht stellt man(n) sich ja bereits auf die Re-Reconquista ein und hofft als Dankeschön auf einen netten kleinen Harem, so wie im Roman "Unterwerfung"? |  0
| | | | | SalvatoreMio 29. Jänner 2026 | | | | Wann darf ein Priester Sterbesakramente spenden? Also muss es sich wohl um Schwerstverletzte und Sterbende gehandelt haben, die man schon in Krankenhäuser bringen konnte. Es fragt sich, ob in solchem Unglückschaos überhaupt Ausweise der Verletzten vorliegen. Man weiß sonst überhaupt nicht, wer sie sind und kann manchmal gar nicht erfragen, ob sie Sakramente empfangen möchten, weil sie nicht antworten oder reagieren können. |  0
| | | | | Martinus Theophilus 29. Jänner 2026 | | | | Wichtiges Thema für Fortbildungen der Einsatzkräfte. Die Behörden und Einsatzkräfte in allen EU-Ländern sind im Rahmen der ohnehin stattfindenden regelmäßigen Fortbildungen systematisch dahingehend zu schulen, dass Priestern bei Unglücksfällen aller Art sofort ungehinderter Zugang zu sterbenden Menschen zu gewähren ist. Weder der Schutz von Leben und Gesundheit der Priester noch die Absperrung des Unglücks- bzw. Tatorts zum Zweck einer späteren kriminaltechnischen Spurensicherung sind angemessene Begründungen für ein Zutrittsverbot gegenüber Priestern. |  1
| | | | | lesa 29. Jänner 2026 | |  | Wendet euch mit zu und lasst euch erretten (aus Jes 45) Diese Herren werden sich beim jüngsten Gericht verantworten müssen. Dann ist es mit ihrer Willkür zu Ende.
@Stephan Fleischer: Haben die schockierend vielen Suizide in einem kurzen Zeitraum auf einem kleinen Gebiet vielleicht damit zu tun? Glaubensverdunstung. "Seelenheil" ist kein Thema in unseren Breiten. Der Sinn des Lebens ist auch vielen verdunkelt...
Umkehr ist möglich. "Hlatet euch bereit. Der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.
"Wach auf, der du schläfst! Christus will Dir aufleuchten!" (aus der Osterliturgie) |  2
| | | | | girsberg74 29. Jänner 2026 | | | | Friedhofsstille ? So sehr der jeweilige Einzelfall schmerzlich ist, der Fall hat eine weitergehende, größere Bedeutung:
Die spanische Regierung hat in diesem Fall die Religionsfreiheit missachtet – ungeachtet aller möglichen Scheinargumente / Ausreden.
Spanien ist ein Land der EU. Soll dieser Fall unbeachtet bleiben, im Stillen gar gleich mitbegraben werden; es könnte ja dem guten Einvernehmen schaden, zumal das Urlaubsland diskreditieren und zugleich Zweifel an der EU nähren.
Sind unter den europäischen Bischöfen Unterstützer ihres spanischen Mitbruders, werden EU-Abgeordnete diesen Sachverhalt auf höherer Eben zur Sprache bringen?
Wer schreibt dem EU-Abgeordneten in unmittelbarer Nähe ? |  1
| | | | | Felmy 29. Jänner 2026 | | | | Stefan Fleischer Ja,schon,aber es macht doch einen Unterschied ob ich selbst die Sterbesakramente ablehne oder diese mir,von staatlichen Behörden verweigert werden. |  4
| | | | | Stefan Fleischer 29. Jänner 2026 | |  | @ Felmy Nicht zu fassen?
In einem Grossteil meiner Umgebung, selbst im katholischen Milieu, ist das Seelenheil schlicht kein Thema, oder dann ein Automatismus der "grenzen- und bedingungslosen Bamherzigkeit Gottes". |  3
| | | | | Felmy 29. Jänner 2026 | | | |
Einfach nicht zu fassen. Das Seelenheil ist doch von den heiligen Sakramenten abhängig. Aber allzusehr sollte dies nicht verwundern,da in Spanien die Sozialisten an der Macht sind. |  5
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