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| ![]() Zwei US-Priester hatten ihre Berufung in Lourdes gefundenvor 9 Stunden in Spirituelles, keine Lesermeinung Für zwei US-amerikanische Priester wurde Lourdes zu jenem Ort, an dem ihre Berufung vollkommene Klarheit erlangte - VIDEO Lourdes (kath.net/pl) Für zwei US-amerikanische Priester wurde Lourdes zu jenem Ort, an dem ihre Berufung vollkommene Klarheit erlangte. Das schildern die Priester Michael Duffy und der Dominikaner Joseph-Anthony Kress im Podcast „Shepherd Circle Priest“, wie „Vatican News“ in seiner polnischsprachigen Ausgabe berichtet. Das Gebet an der Grotte verbunden mit dem Dienst an den Kranken hatte ihnen geholfen, ihre Berufung zum Priestertum zu erkennen. Für Dominikanerpater Kress kam der entscheidende Augenblick während einer studentischen Missionsreise nach Lourdes, während er eigentlich in Österreich studierte. Eine Woche lang leistete er Dienst in den Bädern und im Heiligtum. Während er an genau jener Stelle den Rosenkranz betete, an der einst die heilige Bernadette gekniet hatte, hörte er in seinem Herzen diese Worte: „Du gehörst nun mir, und ich werde dich niemals loslassen.“ Wie er sich erinnerte, überraschte ihn die Klarheit dieses Erlebnisses zutiefst. „Ich dachte: ‚Wie bitte? Könntest du das wiederholen?‘ Und es wurde wiederholt: ‚Du gehörst nun mir, und ich werde dich niemals loslassen.‘“ Im Anschluss an dieses Ereignis kaufte er am Saint-Michel-Tor einen Rosenkranz. Es ist genau jener Rosenkranz, den er bis zum heutigen Tag an seinem Dominikanerhabit trägt. Maria und die Berufung Auch für Pfr. Duffy wurde Lourdes zu einem entscheidenden Wendepunkt bei der Klärung seiner Berufung zum Priestertum. Er besuchte das Heiligtum mehrfach und bezeichnet es als ein „katholisches Disneyland“, wobei er auf die lebendige Atmosphäre des Ortes und sein einzigartiges geistliches Zentrum anspielt. „Ich war als Seminarist dort, und später kehrte ich als junger Priester zurück und sagte zur Muttergottes: ‚Maria, du musst meine Berufung beschützen. Erstens: Führe mich zum Altar; und zweitens – nun, da ich als junger Priester hier bin – musst du meine Berufung bewahren‘“, erzählte er. Fünf Jahre später wurde er exakt an diesem Datum zum Pfarrer der Pfarrei „Unsere Liebe Frau von Lourdes“ auf Long Island ernannt. Der Glaube der Kranken Beide Priester widmeten sich auch der Seelsorge an den Kranken, die aus aller Welt nach Lourdes kommen. Pfr. Duffy erinnerte an die Worte von Fulton Sheen: „Fatima ist ein Ort der Buße, während Lourdes ein Ort des Glaubens ist.“ Er fügte hinzu: „Wenn man in den Bädern arbeitet, wird man Zeuge ihres tiefen Glaubens.“ Der Priester betonte, dass neben körperlichen Heilungen vor allem geistliche Wandlungen besonders berührend seien. „Wunder und körperliche Heilungen sind machtvoll und schön. Doch wenn jemand nach Lourdes kommt und – ungeachtet der Krankheit, die er trägt – in der Lage ist, sein Kreuz – oder sein ‚Todesurteil‘ – anzunehmen, dann ist das meiner Meinung nach manchmal sogar noch machtvoller.“ Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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