Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  12. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  13. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  14. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  15. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò

‚Rededicate 250‘: Tausende feiern auf der National Mall die Rückbesinnung auf Gott

22. Mai 2026 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Politiker und religiöse Führungspersönlichkeiten der USA gedachten der religiösen Wurzeln der Gründung der Vereinigten Staaten vor 250 Jahren.


Washington D.C. (kath.net/jg)
In einer großen ökumenischen Gebets- und Lobpreisveranstaltung haben hochrangige US-Politiker und religiöse Führungspersönlichkeiten am 17. Mai 2026 auf der National Mall in Washington Tausende Amerikaner versammelt. Anlass war die Vorbereitung auf den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten. Die Teilnehmer besannen sich auf die Rolle der göttlichen Vorsehung in der amerikanischen Geschichte und weihten das Land erneut als „One Nation under God“, berichtet der National Catholic Register.

Hauptredner war Mike Johnson, Sprecher des Repräsentantenhauses. Er erinnerte an den „Day of Humiliation, Fasting and Prayer“ vom 17. Mai 1776, den der damalige Kongress der amerikanischen Kolonien ausgerufen hatte. Damals forderten die Gründerväter die Bürger auf, ihre Sünden zu bekennen, Buße zu tun und durch die Vermittlung Jesu Christi Gottes Vergebung zu erbitten.

„Heute, hier, Herr, im 250. Jahr der amerikanischen Unabhängigkeit, weihen wir die Vereinigten Staaten von Amerika erneut als eine Nation unter Gott ein“, sagte Johnson. Er bat um das Herabkommen des Heiligen Geistes auf das Land.


Zu den katholischen Teilnehmern gehörten US-Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio, Kardinal Timothy Dolan, Bischof Robert Barron sowie der Schauspieler Jonathan Roumie, bekannt als Jesus-Darsteller in der Serie „The Chosen“.

Kardinal Timothy Dolan betonte in einer Videobotschaft, dass der Glaube an Gott in jeder Phase der amerikanischen Geschichte das Fundament der Größe des Landes gewesen sei. Die tiefsten Werte der USA seien in der Identität als Gottes Volk verwurzelt. Die Bischöfe der USA planen zudem, das Land am 12. Juni dieses Jahres dem Heiligsten Herzen Jesu zu weihen.

Robert Barron, Bischof von Winona-Rochester und Gründer des Medienapostolats „Word on Fire“, war einer der Hauptredner. Er betonte die göttliche Grundlage der amerikanischen Demokratie und erinnerte an Abraham Lincoln: „Gott ist unverzichtbar für jede schlüssige Auffassung von Demokratie, Freiheit und Gleichheit.“ 

Barron unterstrich: „Wenn wir auf unsere Geschichte zurückblicken – von der Gründung über die Wirren des Bürgerkriegs bis hin zum Kampf für die Bürgerrechte –, erkennen wir einen roten Faden: die Überzeugung, dass Menschenwürde, Gleichheit, Rechte, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit alle in Gott begründet sind.“

Er verwies in seinem Gebet auf den seligen Fulton Sheen und bezeichnete die Unabhängigkeitserklärung als eine „Erklärung der Abhängigkeit“ von Gott. Er weihte das Land erneut Gott und bat, dass das Licht seines Angesichts auf dem Land leuchte.

Jonathan Roumie sprach eindrucksvoll über die zentrale Bedeutung des Gebets. Er sagte: „Im Zentrum des Glaubens steht das Gebet. Das Gebet ist eine Art himmlischer Frachttransporter, der unsere Wünsche, unsere Nöte und unsere Dankbarkeit zum Himmel emporhebt; es steht jedem offen, der bereit ist, sich zu Füßen seines Schöpfers zu demütigen – Gläubige wie Sünder gleichermaßen.“

Jesus warte auf uns, mit ausgebreiteten Armen, direkt vor uns, erinnerte er. Wenn das „Doom-Scrolling“, die Angst und die Furcht zu viel werden, „halt einfach inne und bete. Und wenn du dich immer noch belastet fühlst, nun, vielleicht ist es Zeit für die Beichte“, empfahl er den Teilnehmern.

Er rief die Anwesenden zu Umkehr und Heiligkeit auf und schloss mit den Worten: „Seit 250 Jahren bemühen wir uns, eine Nation unter Gott zu sein, unteilbar, mit Freiheit und Gerechtigkeit für alle. Mögen wir wieder diese Nation sein. Mögen wir uns erneut all dem widmen, wozu der Herr uns für die nächsten 250 Jahre beruft.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SalvatoreMio 23. Mai 2026 
 

250 Jahre USA

Man kann nur staunen und danken! Doch wenn eine ähnliche Zeremonie bei uns stattgefunden hätte? Was wäre wohl danach passiert: Geschrei, Protest, Empörung, Parteiengezänk? Nicht auszudenken!


1
 
 rambsteph 22. Mai 2026 
 

Religiosität

Deutschland und Westeuropa sind für das Christentum sehr wahrscheinlich irreparabel verloren. Gott sei Dank die USA nicht, auch dank der Regierung Donald Trump mit den großartigen Vance und Rubio. Bemerkenswert (wie schon vor rd 30 Jahren in einem Artikel der damals noch lesbaren ZEIT geäußert), die technolgisch am meisten fortgeschrittene Gesellschaft der USA ist auch die religiöseste Gesellschaft der Welt


1
 
 Gandalf 22. Mai 2026 

Großartige Veranstaltung!

DANKE an die USA!


2
 
 Hope F. 22. Mai 2026 
 

Rückbesinnung auf Gott

wäre auch in Deutschland angebracht. Dann würden sich viele Probleme sehr elegant lösen lassen. Schwören nicht auch die meisten Politiker "so wahr mir Gott helfe?" Warum also besinnen wir uns nicht auf Gott?


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Gericht entscheidet über Statue von Erzengel Michael vor öffentlichem Gebäude
  2. Oberster Gerichtshof der USA bestätigt Regelungen zum Schutz von Frauen im Sport
  3. US-Außenminister Rubio: Die UNO hat ihre Mission verloren
  4. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Zehn Gebote in den Klassenzimmern
  5. Keine Strafen für Baseball-Spieler wegen Bibelversen auf Kappen mit Regenbogen
  6. US-Justizministerium unterstützt katholischen Orden im Kampf gegen Transgender-Gesetz in New York
  7. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen
  8. Bekannte christliche Adoptionsagentur stellt Vermittlung von Kindern an homosexuelle Paare ein
  9. Gallup Umfrage: Mehr Amerikaner sehen Abtreibungen als moralisch nicht akzeptabel
  10. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  12. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  13. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  14. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  15. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz