Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  9. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  10. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  11. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  12. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  13. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'

US-Außenminister Rubio: Die UNO hat ihre Mission verloren

5. Juli 2026 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die USA würden die ausstehenden Beiträge an die Vereinten Nationen als Druckmittel für notwendige Reformen einsetzen, sagte der Außenminister bei einer Anhörung im Kongress.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg)
US-Außenminister Marco Rubio hat in einer Kongressanhörung scharfe Kritik an den Vereinten Nationen geübt. Die UNO habe „ihren Zweck“ und „ihre Mission“ verloren und sei bei der Bewältigung großer internationaler Krisen weitgehend wirkungslos geblieben. Gleichzeitig kündigte er an, dass die USA ihre Beiträge als Hebel nutzen wollen, um tiefgreifende Reformen durchzusetzen.

Auf die direkte Frage des republikanischen Abgeordneten Tim Burchett, warum die USA überhaupt noch Mitglied der UN seien, antwortete Rubio: „Die Vereinten Nationen sind für uns natürlich eine sehr frustrierende Angelegenheit, vor allem weil sie bei den meisten großen Krisen auf der Welt nicht in der Lage sind einzugreifen oder eine konstruktive Rolle zu spielen. Sie haben ihren Zweck verloren, sie haben ihre Mission verloren.“


Dennoch sieht Rubio begrenzten Nutzen in der Organisation. Die US-Vertretung bei der UN arbeite aktiv an Reformen und nutze die ausstehenden Beiträge als Druckmittel. Beispiele für positive Zusammenarbeit seien etwa die Unterstützung einer internationalen Truppe zur Bekämpfung von Bandengewalt in Haiti oder humanitäre Hilfsprogramme. Wichtig sei dabei jedoch, dass das Geld nicht in den „NGO-Industriekomplex“ fließe, sondern den nationalen Interessen der USA diene und tatsächlich Menschen in Not helfe.

Rubio betonte weiter, dass unter der Trump-Regierung Schluss sei mit der Finanzierung von „Puppentheatern und all diesen anderen dummen Dingen“. Die USA wollten sicherstellen, dass humanitäre Hilfe echt ankomme und nicht für ideologische Projekte missbraucht werde.

LifeSiteNews und andere Beobachter werfen der UN seit Langem vor, linke und progressive Positionen zu fördern – insbesondere im Bereich der „sexuellen und reproduktiven Gesundheit“, was häufig Abtreibungen einschließt. Der UN-Bevölkerungsfonds (UNFPA) wird dabei wiederholt kritisiert, weil er mit Organisationen zusammenarbeitet, die Abtreibungen fördern und durchführen. Die Regierung Trump hat bereits Konsequenzen gezogen. Die USA sind aus zahlreichen als links geltenden internationalen Organisationen ausgetreten, haben die Mexico-City-Maßnahmen, die Abtreibungsfinanzierung im Ausland verbieten, wieder eingeführt und Fördermittel für entsprechende Programme eingefroren.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  4. US-Regierung beendet öffentliche Finanzierung für ‚Geschlechtsumwandlung‘ bei Kindern
  5. Erzbischof Cordileone: 'Lasst unsere Nonnen in Ruhe!'
  6. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  7. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen

UNO

  1. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  2. Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
  3. Deutscher und französischer Außenminister fordern Rücktritt der UN-Sonderberichterstatterin
  4. Vatikan setzt sich für Erneuerung der UN ein
  5. China attackiert Lebensschutz-Maßnahmen der US-Regierung bei den Vereinten Nationen
  6. UN-Sonderberichterstatterin: Leihmutterschaft ist Gewalt gegen Frauen und Kinder
  7. US-Regierung will Gender-Ideologie aus dem Programm der UNICEF streichen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. Der Bischof und der Denunziant
  4. Wie die deutsche Bundesregierung Ihre Steuergelder verschwendet!
  5. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  6. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  7. Vor 100 Jahren: Guadalupe-Bild heimlich in Kleiderschrank versteckt
  8. Cardinal Confusione
  9. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  10. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  11. Frau, dein Glaube ist groß! Die Gnade, die Grenzen überschreitet
  12. Studie: Weniger Angststörungen in religiös geprägtem Umfeld
  13. Medjugorje und Papst-Akademie laden zu ersten "Mariologischen Tagen"
  14. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  15. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz