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EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin

vor 4 Stunden in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
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Papst Leo XIV. hat eine historische Personalentscheidung getroffen: Maria Montserrat Alvarado, die derzeitige Präsidentin und operative Leiterin (COO) von EWTN News, wird neue Präfektin des vatikanischen Dikasteriums für Kommunikation.


Vatikanstadt (kath.net)
Papst Leo XIV. hat eine historische Personalentscheidung getroffen: Maria Montserrat Alvarado, die derzeitige Präsidentin und operative Leiterin (COO) von EWTN News, wird neue Präfektin des vatikanischen Dikasteriums für Kommunikation. Wie der Vatikan bekanntgab, wird Alvarado ihr neues Amt am 1. November 2026 antreten. Damit beruft der Papst eine hochkarätige und profillierte katholische Medienmanagerin an die Spitze der vatikanischen Medienarbeit.

Seit 2023 leitet Alvarado die weltweiten und mehrsprachigen Nachrichtenaktivitäten von EWTN News in den Bereichen Fernsehen, Radio, Print und digitale Medien. Während ihrer Amtszeit trieb sie insbesondere die internationale Expansion des Netzwerks voran und stärkte die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sprachredaktionen weltweit. Vor ihrem Wechsel zu EWTN war die profilierte Medienexpertin 14 Jahre lang in Führungspositionen beim Becket Fund for Religious Liberty tätig, wo sie sich intensiv für Religionsfreiheit und die Wahrung der Menschenwürde einsetzte.


Michael P. Warsaw, Vorstandsvorsitzender und CEO von EWTN, würdigte die Ernennung als Anerkennung ihrer herausragenden Arbeit: „Montses Hintergrund in internationalen Medien, öffentlichen Angelegenheiten und kirchlichem Engagement hat die Arbeit von EWTN in einem entscheidenden Moment unserer Geschichte geprägt – insbesondere beim tieferen Vorstoß in den digitalen Raum.“ Ebenso wichtig sei jedoch, dass sie stets der Kernmission von EWTN treu geblieben ist: „die Wahrheit Jesu Christi und die Lehren seiner Kirche mit Klarheit, Treue und Nächstenliebe zu verkünden.“

Mit Alvarado übernimmt eine erfahrene Führungskraft aus dem Bereich des unabhängigen katholischen Journalismus eine der Schlüsselpositionen der römischen Kurie, um die digitale Transformation der vatikanischen Medien weiter voranzutreiben.


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Lesermeinungen

 Stephaninus vor 28 Minuten 
 

Guter Entscheid

An dieser Stelle braucht es dringend beste Professionalität & Glaube. Ein Weiheamt ist nicht Voraussetzung!


1
 
 Wynfried vor 48 Minuten 

Trennung von Leitungsgewalt und Weihegewalt

Wird hier nicht unter umgekehrten Vorzeichen genau das umgesetzt, was man der Piusbruderchaft vorwirft?


0
 
 rosenstaedter vor 1 Stunden 
 

Gehört "Radio Vatikan" auch zum Aufgabengebiet von Maria Montserrat Alvarado?

Ich lausche gerne und regelmässig den Sendungen von "Radio Vatikan" auf Kurzwelle, in vielen Sprachen!


0
 
 Patroklos vor 1 Stunden 
 

Hermeneutik des Bruches

Erneut eine nicht geweihte Person an die Spitze eines Dikasteriums zu berufen, zeigt, daß sich das unter Papst Franziskus aufgekommene Verständnis von Amt als reiner Funktion leider auch unter Papst Leo XIV. fortsetzt.
Dies stellt aber einen radikalen Bruch in der Geschichte der Kirche dar und widerspricht auch den Regelungen des Kirchenrechtes.
Nur mühsam wird dies durch definitorische Spitzfindigkeiten zu kaschieren versucht. Ich füge einen "Link" zu einem sehr lesenswerten Artikel von Martin Grichting vom 30. Dezember 2025 in dieser Sache an.
Daß Frau Alvarado fachlich sehr kompetent ist, stelle ich damit übrigens keineswegs in Frage. Aber es geht um Grundsätzliches.

www.kath.net/news/89196


2
 
 Christine vor 3 Stunden 

"Mit Alvarado übernimmt eine erfahrene Führungskraft aus dem Bereich des unabhängigen katholischen Journalismus eine der Schlüsselpositionen der römischen Kurie, um die digitale Transformation der vatikanischen Medien weiter voranzutreiben."

Wunderbar, da hat sie schon mal eine ganze Menge Arbeit vor sich, die dringenst notwendig ist!


2
 

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