Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  4. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  5. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?
  6. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  7. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  8. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  9. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  10. Leo XIV: „Die Autorität des Primats liegt bei demjenigen, der zuhört und nur deshalb führt“
  11. Vatikan veröffentlicht Programm der Kardinalsversammlung
  12. WM-Public-Viewing in katholischer KIRCHE - (K)eine gute Idee?
  13. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  14. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  15. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"

Papstreise nach Spanien gestartet: Aufruf an Putin zu Verhandlungen

6. Juni 2026 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Empfang am Flughafen Madrid-Barajas durch König Felipe und Königin Letizia - Gespräch mit Journalisten beim Flug über internationale Konflikte, Glaube von Jugendlichen, Fußball-WM und möglichen Deutschland-Besuch


Madrid  (kath.net/KAP/red) Papst Leo XIV. ist am Samstagmorgen zu seiner einwöchigen Reise nach Spanien aufgebrochen und nach dem Flug von Rom nach Madrid am Flughafen der spanischen Hauptstadt von König Felipe VI. und Königin Letizia empfangen worden. Anschließend war ein Empfang mit militärischen Ehren im Königspalast vorgesehen. Auf dem Flug hat der Papst den russischen Prädidenten Wladimir Putin aufgerufen, mit der Ukraine eine Verhandlungslösung zu suchen.

Auf die Frage von Journalisten, was er Putin sagen würde, nachdem dieser ein Gesprächsangebot des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij abgelehnt hat, antwortete er: "Man sollte zu Verhandlungen zurückkehren. Man muss Druck ausüben, damit Gewalt und Krieg enden und eine Lösung gefunden wird. Zu viele Menschen sterben dort, wir müssen der Gewalt und dem Krieg ein Ende setzen." Der Papst betonte, er mache sich große Sorgen um die Ukraine, die Lage werde immer schlimmer. Er begrüßte, dass inzwischen auch in den USA die politischen Kräfte stärker würden, die ihre Unterstützung anbieten. Weiters erklärte Leo, die Geschehnisse im Iran seien "kein gerechter Krieg"; zudem hob er auch seine tiefe Sorge um die Vorgänge im Libanon hervor.

Besuch in Deutschland in Vorbereitung

Angaben des Papstes lassen zudem darauf schließen, dass er sich offenbar auf einen Deutschlandbesuch vorbereitet und dafür schon mal die Sprache lernt. "Ich lerne spät in der Nacht Deutsch, tagsüber habe ich praktisch keine Zeit dafür", sagte er gegenüber Kathpress. Die Frage, ob er einen Besuch in Deutschland plane, bejahte er, schränkte aber auf Englisch ein, es seien bloß Vorbereitungen "aus der Ferne" ("in remote"). Er fügte hinzu, er hoffe sehr, dass es möglich sein werde. Zuletzt hatte der Papst einige Male öffentlich Deutsch gesprochen, zur Freude deutschsprachiger Pilger und Touristen. Bei einer zu spät begonnenen Audienz für deutsche Akademiker am Freitag scherzte er über sein eigenes verspätetes Erscheinen zum Termin. Er erklärte, man habe ihm zwar gesagt, dass die Deutschen sehr pünktlich seien. Dann fügte er auf Deutsch entschuldigend hinzu: "Ich bin ein Ausländer!"


Bad Bunny und Real Madrid

Mit Augenzwinkern räumte der Papst gegenübe den Journalisten die Konkurrenz seines Spanien-Besuchs durch den puerto-ricanischen Musikstar Bad Bunny ein, der während seines eigenen Madrid-Aufenthalts dort zeitgleich zwei Konzerte gibt. Viele Jugendliche würden sich wohl für den Musiker entscheiden, wenn sie vor der Frage "Bad Bunny oder Papst" stünden, sagte er. Zugleich zeigte sich der Pontifex überzeugt, dass auch zahlreiche Menschen zu den geplanten liturgischen Veranstaltungen kommen würden. "Und das sagt etwas aus". Viele junge Erwachsene seien ohne spiritueller Dimension aufgewachsen, verspürten einen Mangel an Sinn und Orientierung und suchten nach etwas, "das darüber hinausgeht". Sein Besuch könnte dabei helfen, "etwas in ihnen zu wecken, von dem sie selbst noch nicht genau wissen, wie sie es benennen sollen". Auch zu Sportthemen äußerte sich der aus Chicago stammende Papst.

Für die kommende Fußball-Weltmeisterschaft werde er den USA die Daumen drücken. Auf die Frage, ob er in Spanien eher den Real Madrid oder den FC Barcelona unterstütze, antwortete er scherzhaft: "Der Papst ist für alle Mannschaften, aber Prevost ist Real Madrid" - in Anspielung auf seinen bürgerlichen Namen Robert Francis Prevost.

Sieben Tage Spanien

Die Reise das Papstes dauert sieben Tage. Der letzte Papst, der Spanien besuchte, war Benedikt XVI. im Jahr 2011. Höhepunkte des Papstbesuchs in Madrid sind die Fronleichnamsprozession am Sonntag und eine Rede vor dem spanischen Parlament am Montag. Zuvor trifft der Papst auch den spanischen Regierungschef Pedro Sanchez. Zudem ist eine Begegnung mit Missbrauchsopfern vorgesehen, sie wurde erst kurz vor der Abreise des Papstes bestätigt. Von Dienstag bis Donnerstag hält sich Leo XIV. in der autonomen Region Katalonien auf. Dort besucht er das Kloster Montserrat in den Pyrenäen und weiht in Barcelona den höchsten Turm der Basilika Sagrada Familia ein. Am Donnerstag und Freitag besucht der Papst die Kanarischen Inseln. Auf Gran Canaria und Teneriffa wird vor allem die Lage der Migranten im Zentrum stehen. Am Freitagabend wird der Papst in Rom zurück erwartet.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten

 

@Vatican Media)


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Leo XIV.

  1. Papst ruft am Grab des heiligen Augustinus zu Mut und Nächstenliebe
  2. Der Turm Christi und das Haus Gottes: eine Katechese aus Steinen, Farben und Licht
  3. Jedes Kind ist ein Traum Gottes. Über Würde, Nächstenliebe und die Freundschaft mit Christus
  4. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  5. ‚Seid Menschen!‘ - Über Heiligkeit, Berufung und den Auftrag der Jugend
  6. Frieden, Wahrheit und das Programm für Europa
  7. Damian Thompson über Leo XIV.: Zeit, den ‚katholischen Bürgerkrieg‘ ein wenig herunterzufahren
  8. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  9. MAGNIFICA HUMANITAS
  10. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  7. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  8. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  9. Johannes Laichner neuer "Missio"-Nationaldirektor in Österreich
  10. US-Bischof Barron: „Erzbischof Paglia bestätigte die schlimmsten Befürchtungen vieler von uns“
  11. Ehemalige Hamas-Geisel deckt die Lügen der UN-Sonderberichterstatterin auf!
  12. "Der priesterliche Weg ist kein Weg irdischer Herrlichkeit, sondern ein Weg des Kreuzes"
  13. Das zweite Konsistorium Leos XIV.
  14. Französische Sportmoderatorin: „Es gibt hunderte Spieler, die dafür töten würden“
  15. Gehört der menschliche Leichnam der Allgemeinheit?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz