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| ![]() Bestsellerautor Tobias Haberl warnt vor steigender Intoleranz gegenüber christlichen Überzeugungenvor 2 Stunden in Aktuelles, 1 Lesermeinung Autor des Spiegel-Bestsellers „Unter Heiden" im Interview mit der Menschenrechtsorganisation ADF: Der Fall Päivi Räsänen wirkt wie ein kultureller Kipppunkt - Die „Intoleranz der Toleranten“ erschwert Verständigung - VIDEO Wien (kath.net/Pressemeldung ADF) Der Spiegel-Bestsellerautor Tobias Haberl sieht in Europa eine „tiefgreifende Verschiebung“ im Umgang mit Religion und Wahrheit. In einem Video-Interview mit dem Leiter der europäischen Rechtsabteilung von ADF International, Dr. Felix Böllmann, bezeichnet der Journalist der Süddeutschen Zeitung den Fall der finnischen Parlamentsabgeordneten Päivi Räsänen und ihrer Verurteilung aufgrund von religiösen Überzeugungen als „Gipfelpunkt einer Entwicklung, die sich seit Jahren schleichend breitmacht“: die wachsende Intoleranz gegenüber religiösen Überzeugungen. ADF steht für Alliance Defending Freedom. Die internationale Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Wien setzt sich insbesondere für Redefreiheit und Meinungsfreiheit ein. Im Interview schildert Haberl eigene Erfahrungen, die er in seinem Buch „Unter Heiden“ verarbeitet hat. Das Interview mit dem Leiter der Europäischen Rechtsabteilung von ADF International wurde nach wenigen Tagen rund 5000 Mal abgerufen. Darin beschreibt Haberl, wie religiöse Sprache zunehmend als Provokation empfunden werde. Gleichzeitig sinke die Bereitschaft, vom Mainstream abweichende Überzeugungen auszuhalten. Diese Entwicklung gehe einher mit einer kulturellen Abwehrhaltung gegenüber allem, was verbindliche Wahrheit beansprucht. Sehr treffend habe Papst Benedikt der XVI. dies mit der „Diktatur des Relativismus“ umschrieben, erinnert sich Haberl. „Es ist wichtig, dass Staat und Politik immer wieder daran erinnert werden, dass Religionsfreiheit, Meinungs- und Glaubensfreiheit bei uns gilt, dass es wichtige Eckpfeiler von Demokratie sind.“ Religions- und Meinungsfreiheit sind Eckpfeiler der Demokratie Wie im Recht, so gehe es auch im Glauben um Verbindlichkeit und um Regeln: „Der Glaube hat Verpflichtungen. Es ist kein Sonntagsspaziergang,“ betont Haberl. Er plädiert dafür, sich auf den „Respekt vor Gott“ zu besinnen – als Gegenmodell zur Selbstbezogenheit der Gegenwart. Ehrfurcht, Demut und die Anerkennung einer höheren Instanz seien nicht rückwärtsgewandt, sondern „Bedingungen für innere Freiheit“. Sie entstehe nicht durch Beliebigkeit, sondern durch Orientierung. ADF International unterstützt die finnische Abgeordnete Päivi Räsänen, die sich nach dem gemischten Urteil in ihrem Heimatland an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gewandt hat. Der Fall gilt europaweit als richtungsweisend für die Zukunft der Meinungs- und Religionsfreiheit. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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