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Neuer Kinofilm über christlichen YouTuber Johannes Mickenbecker

30. Juli 2026 in Jugend, keine Lesermeinung
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„100 Tage Autark“ feiert in Deutschland im September Kinopremiere. Nach dem riesigen Erfolg auf YouTube kommt das Selbstexperiment von „Real Life Guys“-Mitbegründer Johannes Mickenbecker auf die große Leinwand.


Groß Grönau / Pfungstadt (kath.net)

Ein neues Filmprojekt rund um die bekannten christlichen Medienmacher der „Real Life Guys“ steht in den Startlöchern: Am 10. September kommt die Dokumentation „100 Tage Autark“ über Johannes Mickenbecker in die deutschen Kinos. Das teilte die Produktionsfirma Parable Studios mit.

In dem Film wagt der 29-jährige Mickenbecker aus Pfungstadt bei Darmstadt ein radikales Selbstexperiment: 100 Tage lang lebte er völlig isoliert im Wald – ohne Strom, ohne fließendes Wasser und ohne Einkäufe im Supermarkt. Im Zentrum des Projekts stehen fundamentale Lebensfragen: „Was brauche ich wirklich zum Leben?“, wie abhängig die moderne Gesellschaft von ihren Systemen ist und woher die wachsende Sehnsucht vieler Menschen nach einem einfacheren, bewussteren Leben rührt.


Vom YouTube-Hit ins Kino

Der Kinofilm basiert auf der gleichnamigen Serie des YouTube-Kanals „The Real Life Guys“, die laut Angaben des Studios bereits über 24 Millionen Mal aufgerufen wurde. Regie führte Lukas Augustin (Berlin), als Produzent zeichnet Alexander Zehrer (Lübeck) verantwortlich. Beide hatten Mickenbecker während seiner Zeit im Wald regelmäßig mit der Kamera begleitet. Ein erster Trailer wurde bereits veröffentlicht.

Hoffnungsvolle Geschichten mit christlichen Wurzeln

Für die Parable Studios ist „100 Tage Autark“ die erste komplett eigenständige Kinoproduktion. Das Studio wurde 2024 von Lukas Augustin, Alexander Zehrer und Florian Erker gegründet. Inspiration für die Gründung waren die tiefgreifenden Erfahrungen mit Johannes’ Zwillingsbruder Philipp Mickenbecker.

Der christliche YouTuber Philipp Mickenbecker war am 9. Juni 2021 im Alter von nur 23 Jahren nach einem langen, bemerkenswert gläubigen Kampf gegen eine Krebserkrankung gestorben. Die damals von Augustin und Zehrer produzierte Dokumentation „Philipp Mickenbecker – Real Life“ berührte Hunderttausende Menschen im deutschsprachigen Raum.

Mit ihren Projekten verfolgen die Filmemacher das Ziel, Geschichten auf die Leinwand zu bringen, die Menschen inspirieren, herausfordern und echte Hoffnung vermitteln.


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