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Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft8. September 2026 in Deutschland, 10 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Anti-AfD-Kampagne von deutschen Kirchenvertretern haben offensichtlich nicht viel genützt. Jeder dritte Christ wählte die AfD
Magdeburg (kath.net/rn)
Die AfD ist bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September nun auch bei den evangelischen und katholischen Wählern zur stärksten Kraft aufgestiegen. Das geht aus Daten einer Wahltagsbefragung der Forschungsgruppe Wahlen (Mannheim) hervor. Insgesamt erzielte die AfD bei der Wahl 43,8 Prozent der Stimmen (+23 Prozentpunkte gegenüber 2021) und liegt damit weit vor der CDU (17,2 Prozent/-19,9), der SPD (9,3 Prozent/+0,9), Bündnis 90/Die Grünen (8,9 Prozent/+3), der Linken (8,6 Prozent/-2,4) und dem erstmals angetretenen BSW (5,3 Prozent). 
Jeder dritte Christ wählte die AfD
Auch unter den gläubigen und kirchengebundenen Wählern zeigt sich dieser Trend deutlich: Jeweils ein Drittel der evangelischen (33 Prozent) und der katholischen Wähler (32 Prozent) gab der AfD ihre Stimme. Innerhalb der Konfessionen votierten Männer (38 Prozent ev. / 37 Prozent kath.) spürbar häufiger für die Partei als Frauen (29 Prozent ev. / 26 Prozent kath.)
In Sachsen-Anhalt gehört ein knappes Zehntel der Bevölkerung einer evangelischen Landeskirche an (9,9 Prozent), während der Anteil der Katholiken bei lediglich 2,9 Prozent liegt. Unter den Konfessionslosen erreichte die AfD laut der Befragung mit 47 Prozent nahezu die absolute Mehrheit.
Ergebnisse bei den konfessionellen Wählern im Überblick
Bei den christlichen Wählern erlitt die bisher stark vertretene CDU deutliche Verluste, bleibt aber zweitstärkste Kraft:CDU: 26 % bei Protestanten | 26 % bei Katholiken Grüne: 12 % bei Protestanten | 12 % bei Katholiken SPD: 11 % bei Protestanten | 12 % bei Katholiken Die Linke: 6 % bei Protestanten | 6 % bei Katholiken BSW: 5 % bei Protestanten | 4 % bei Katholiken Die Forschungsgruppe Wahlen befragte am Wahltag insgesamt 18.384 Wähler, von denen 9.302 Angaben zu ihrer Konfession machten.
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Lesermeinungen| | lakota 10. September 2026 | | | | @Ulrich Motte Tja, Wortmeldungen zu AfD ect. kamen aber nur von diesen 2 christlichen Kirchen.....habe ich die der anderen nicht mitbekommen? |  0
| | | | | Ulrich Motte 9. September 2026 | | | | Felmy Es gibt nicht nur 2 christliche Kirchen in der BRD. Fünf Millionen Meschen hier dürften entweder orthodox oder freikirchlich sein. |  0
| | | | | Der Gärtner 8. September 2026 | |  | Um einmal bei der richtigen Aufgabenzuteilung zu bleiben Was gedenkt die Bischof von Magdeburg nun zu tun?
Aus meiner Sicht müsste er alles daran setzen, den einst aus Kirchensteuerkirche ausgetretenen Herrn Siegmund schnellstmöglich wieder für die katholische Kirche zu gewinnen. Dann kommen vielleicht noch viele mit, die bisher nicht für das Wort erreichbar waren. Würde bestimmt eine interessante Erfahrung. Bringt das Evangelium allen Völkern. Gerade das eigene Volk hat es wohl ganz besonders nötig. Bischöfe, die beleidigte Leberwurst spielen, werden allerdings wenig Erfolg haben. |  3
| | | | | Riedkatholik 8. September 2026 | | | | Leiden an meiner Kirche Seit geraumer Zeit hat man mehr als einen Grund, an seiner Kirche zu leiden. Sei es, dass einem der Pfarrer auf Geheiß des Generalvikars den bis dorthin regelmäßigen Info-Tisch gegen Abtreibung untersagt hat oder einem das Pfarrbüro untersagt, Werbebroschüren für die medizinische Hilfe von L.C. auszulegen. Oder wenn man mitbekommt, dass jahrzehntelang im kirchlichen Ehrenamt Engagierte wg. ihrer AfD-Mitgliedschaft rausgeworfen werden. Oder ganz persönlich: Wenn man als AfD-Wähler zum Unkatholik erklärt wird. Wundert es einem noch, dass so viele diese Pseudo-Hirten ignorieren und trotzdem AfD wählen. Und wie scheinheilig sind diese Hirten doch, wenn sie die Austrittszahlen bejammern. |  3
| | | | | dasUrmel 8. September 2026 | | | | Christen wählen AFD Die Kirchen sollten sich fragen, warum Christen auf plumpes AFD-Bashing nicht reinfallen. Vielleicht machen die Christen Augen und Ohren auf. Jeden Tag Messer- und sonstige Morde und Vergwaltigungen sollten die Kirchen verurteilen und nichd diejenigen beschimpfen, die das bekämpfen wollen. Die Menschen sind diese Zustände einfach Leid - und das sollte es den Kirchen auch sein. Wahl in Sachsen-Anhalt |  4
| | | | | Ut_unum_sint 8. September 2026 | | | | Verheerend In dieser
https://de.wikipedia.org/wiki/Artgemeinschaft_%E2%80%93_Germanische_Glaubens-Gemeinschaft_wesensgem%C3%A4%C3%9Fer_Lebensgestaltung
Organisation waren mehrere Landtags-Kandidaten der AfD, die am Sonntag zur Wahl standen, bis zu deren Verbot Mitglied.
Alle Leser, die „Adler fängt Fisch“ sympathisch finden: bitte melden! |  0
| | | | | 8994 8. September 2026 | | | | @Felmy Diese Leute sind mental schon lange ausgetreten. |  0
| | | | | Jörgen 8. September 2026 | | | |
Die Flut an kirchlichen Appellen war nie ernsthaft dazu geeignet, jemanden umzustimmen. Dagegen keine Spur von Bereitschaft, den Ursachen nachzugehen und dort Forderungen an die Politik zu stellen. In Summe also nur Selbstvergewisserung, auf der richtigen Seite zu stehen und damit bestenfalls nicht kontraproduktiv. |  5
| | | | | girsberg74 8. September 2026 | | | | Bei solchen Kirchen kein Wunder ! |  3
| | | | | Felmy 8. September 2026 | | | | Ich bin mal gespannt Ob die beiden Christl. Kirchen in D nun ihre Mitglieder,welche die AfD gewählt haben, zum Austritt auffordern werden. Aber wahrscheinlich bin ich nur ein Schelm, der böses dabei denkt ;) . |  3
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