Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  8. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  11. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  12. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  13. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck

"Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"

7. August 2026 in Deutschland, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einem aufgezeichneten Dialog konfrontiert ein junger Syrer den bekannten progressive YouTuber Marcant mit unbequemen Ansichten zu Pull-Faktoren, Asylmissbrauch und Islamismus.


Berlin (kath.net/gem)
Ein ungewöhnliches Gespräch sorgt derzeit in den sozialen Medien für Gesprächsstoff. Der linke YouTuber Marcant, einer der bekanntesten politischen Influencer der linken Netzszene im deutschsprachigen Raum, sah sich in einem Dialog mit einem jungen Syrer mit Argumenten konfrontiert, die sein bisheriges Weltbild merklich herausforderten. Das Gespräch wurde von dem Streamer „Weichreite“ aufgezeichnet und veröffentlicht.

Der aus Damaskus stammende Gesprächspartner – ein junger Mann, der während des Interviews ein Kreuz um den Hals trug – schilderte dabei ungeschminkt seine Sicht auf die deutsche Migrationspolitik und setzte kritische Akzente bei den Themen Sozialstaat, Kriminalität und Extremismus.

„Das Jobcenter war ein Riesenthema in Syrien“

Besonders beim Thema Pull-Faktoren und Sozialleistungen vertrat der Syrer eine Haltung, die den gängigen Narrativen des progressiven Lagers widerspricht. Viele seiner Landsleute kämen keineswegs mit dem primären Ziel nach Deutschland, um zu arbeiten. Bereits 2015 sei in Syrien intensiv über das deutsche Sozialsystem gesprochen worden: „In Deutschland gibt es ein Jobcenter, dir wird die Wohnung bezahlt, du kriegst Geld monatlich, kannst essen und musst nicht arbeiten“, so der Syrer. Diese Informationen seien damals im Land „viral gegangen“.

Viele Menschen seien folglich geflüchtet, obwohl sie nicht direkt von Krieg oder Verfolgung betroffen waren. Sie nutzten die Fluchtwege gezielt wegen des Sozialsystems. Dies gehe letztlich zu Lasten jener Menschen, die auf staatliche Hilfe angewiesen seien, wie etwa deutsche Rentner.

Streamer Marcant hielt vehement dagegen und warnte davor, „alle über einen Kamm zu scheren“. Niemand nehme die strapaziösen und lebensgefährlichen Fluchtrouten auf sich, nur um „ein paar Hundert Euro“ zu kassieren. Er verwies auf verarmte Rentner, deren Lage nicht erst seit 2015 problematisch sei, und betonte, die allermeisten Menschen fliehen, um sich und ihren Familien eine bessere Zukunft durch eigene Arbeit aufzubauen. Der Syrer entgegnete jedoch, dass dies keineswegs auf die Mehrheit zutreffe.


Warnung vor Islamismus und Asylmissbrauch durch Kriminelle

Auch bei den Themen Innere Sicherheit und Extremismus nahm der Syrer kein Blatt vor den Mund. Er berichtete von seinen persönlichen Erfahrungen mit dem Terrorismus in Syrien und äußerte Sorge über die Zunahme islamistischer Tendenzen und Anschläge in Deutschland.

Für ihn persönlich entstehe ein Paradoxon, wenn auch Gefährder nach Europa einreisen: „Wenn die, vor denen ich geflüchtet bin, auch kommen, dann hat meine Flucht am Ende gar keinen Sinn.“ Die Täter handelten aus religiösem Fanatismus heraus – ein Phänomen, das er bereits aus seiner Heimat kenne.

Marcant räumte in der Debatte zwar ein, dass auch Kriminelle flüchten können, verglich dies jedoch mit historischen Beispielen wie der Flucht von Nationalsozialisten nach Argentinien.

Das Aufeinandertreffen illustriert die Kluft zwischen theoretischen Narrativen und den realen Beobachtungen von Betroffenen. Dass ausgerechnet ein syrischer Christ, der selbst als Flüchtling nach Deutschland kam, die Schwachstellen des deutschen Asyl- und Sozialsystems so offen anspricht, brachte den sonst argumentativ gefestigten Streamer sichtbar in Erklärungsnot.

https://www.youtube.com/watch?v=hN2P9TP8Wns

 

Foto: (c) Screenshot YouTube Reichweite


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 8994 8. August 2026 
 

...

Es ist vollständig egal, was die beiden jeweils subjektiv meinen. Relevant ist hier (!) ausschließlich, was sich empirisch tatsächlich erfassen lässt.


0
 
 Freude an der Kirche 7. August 2026 
 

Seit 2015 bekannt

Viele Bürger leugnen, dass sie wegen Sozialleistungen einwandern und uns islamisieren wollen. Solche Bürger schaden uns total und haben den dieses Übel erkennenden Bürgern sowie ganz Deutschland großen Schaden zugefügt. Mit Gewalt wählen sie Piarteien, welche diese Asylanten fordern und die Steuern ins unendliche treiben, um die Islamisierer und die Ukraine zu finanzieren. Diese Bürger müssen letztlich persönlich dafür haften!


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Fest in der Realität verankert, immun gegen Illusionen, ohne uns von Angst überwältigen zu lassen“
  4. Ständige Anbetung in Mainz unter Druck
  5. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  6. Polnische Bischofskonferenz: „Leihmutterschaft ist eine in sich falsche Handlung“
  7. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  8. Russland: Autobiografie von Papst Franziskus zensiert
  9. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  10. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  11. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  12. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  13. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  14. Die Freiheit der Liebe und die Einheit im Gebet
  15. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz