SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
- Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
- Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
- 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
- Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
- Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
- ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
- Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
- Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
- Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
- Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
- Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
- Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
- US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
- Leere der kirchlichen Lehre
| 
UNICEF-Daten widerlegen Hungersnot-Narrativ im Gazastreifen13. August 2026 in Chronik, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Eine vom Kinderhilfswerk UNICEF koordinierte Untersuchung nach Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) belegt, dass die Rate akuter Mangelernährung unter Kindern im Gazastreifen regional zwischen lediglich 0,2 und 0,8 Prozent liegt.
Wien (kath.net/gem/rn)
Während die internationale Debatte über den Konflikt im Nahen Osten seit Monaten von Vorwürfen einer gezielten Aushungerung geprägt ist, zeichnen offizielle Daten der Vereinten Nationen ein völlig anderes Bild. Eine vom Kinderhilfswerk UNICEF koordinierte Untersuchung nach Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) belegt, dass die Rate akuter Mangelernährung unter Kindern im Gazastreifen regional zwischen lediglich 0,2 und 0,8 Prozent liegt. Dies berichtet "Mena Watch".
Die Daten stammen aus aktuellen Publikationen des Nutrition Cluster Palestine, das unter der Leitung von UNICEF steht. Die Untersuchung basiert auf der weltweit anerkannten SMART-Methodik (Standardized Monitoring and Assessment of Relief and Transitions) und nutzt Messparameter wie das Gewicht im Verhältnis zur Körpergröße (WHZ) sowie den Oberarmumfang (MUAC).
Ein regionaler Vergleich unterstreicht die Aussagekraft der Zahlen: Mit einer Mangelernährungsquote von 0,2 bis 0,8 Prozent verzeichnet der Gazastreifen deutlich niedrigere Werte als friedliche Nachbarstaaten in der Region. In Jordanien liegt die Rate akuter Mangelernährung bei rund 2,0 Prozent, in Ägypten bei 2,9 Prozent.
Israels UN-Botschafter Danny Danon erklärte bezüglich der Ergebnisse, dass Fakten über Fiktion gesiegt hätten: »Selbst UN-Gremien räumen damit ein, dass das falsche Narrativ gegen Israel in sich zusammenbricht. Israel lässt keine Kinder hungern, sondern bekämpft den Terrorismus der Hamas.« Auch das israelische Außenministerium verwies auf die empirischen Daten, die den Vorwurf eines Genozids durch Aushungern substanzlos machten.
Der Bericht legt zugleich eine erhebliche Asymmetrie in der internationalen Berichterstattung offen. Während dramatische Darstellungen und unüberprüfte Angaben oft ungefiltert Schlagzeilen prägen, finden die wissenschaftlich erhobenen Daten der UN-Bürokratie kaum Eingang in die Hauptnachrichten. Selbst die vom Gesundheitsministerium der Hamas registrierten Todesfälle durch Unterernährung – laut eigenem Bericht 466 Fälle seit Oktober 2023 – stehen im Widerspruch zu Vorwürfen einer flächendeckenden Hungerkatastrophe.
Obwohl punktuelle Probleme wie Qualität und regionale Verteilung von Lebensmitteln bestehen und etwa zwölf Prozent der Kinder chronische Entwicklungsrückstände zeigen, widerlegt das Gesamtbild die These einer beabsichtigten Aushungerung der Zivilbevölkerung.
Israels logistischer Einsatz im humanitären Bereich zeigt sich auch an anderer Stelle: So ermöglichte das Land Anfang 2025 durch koordinierte Feuerpausen eine umfassende Polio-Impfaktion der WHO, bei der über 600.000 Kinder im Gazastreifen geimpft wurden – was einer Durchimpfungsrate von mehr als 90 Prozent entspricht. Die vorliegenden Fakten mahnen zu einer versachlichten Debatte, die empirische Realitäten über politische Narrative stellt. 
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Primat in Synodalität – Synodalität in Communio
- Altabt bei Jugendfestival: Jesus als Vorbild für gelebte Liebe nehmen
- Leo XIV.: „Ihre Anwesenheit ist ein leuchtendes Zeugnis für die ungeschuldete Zuwendung Gottes“
- Neue Kirche "Heilig Kreuz" in Selfoss eingeweiht: Meilenstein für die katholische Kirche Islands
- Papst würdigt „berühmten Hymnus ‚Lead, Kindly Light‘ (Führ, liebes Licht)“ des hl. John Henry Newman
- Aus Finanzgründen vermietet Church of England ihre Kathedralen für moderne Musik- und Discoevents
- Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
- Maria, die Mutter des Friedens
- Leere der kirchlichen Lehre
- Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
- Debatte um (politischen) Islam: Österreichische Ministerin für Verbot von Muslimbruderschaft
- Erzbischof von Westminster: „Wir beten für eine Neuevangelisierung Englands“
- Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
|