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Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen

10. August 2026 in Deutschland, 9 Lesermeinungen
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Die angekündigten Inhalte überschreiten die Grenzen dessen, was Aufgabe der Schule oder des Staates sein sollte, argumentieren die Eltern. Die Schule beruft sich darauf, dass es sich um eine Pflichtveranstaltung gehandelt habe.


Dachau (kath.net/jg)
Einem 14-jährigen Gymnasiasten aus dem Landkreis Dachau droht ein Bußgeld, weil er an einem Workshop zum Thema „Geschlechterrollen und Geschlechtsidentität“ nicht teilgenommen hat. Dies berichtet Apollo News.

Der Workshop wurde vom Verein „diversity München“ durchgeführt. Die Eltern wollten nicht, dass ihr Sohn an der Lehrveranstaltung teilnimmt, weil sie befürchteten, dass diese politisch und weltanschaulich nicht neutral verlaufen würde. 

Sie hatten der Schulleitung vor dem Workshop etliche Fragen gestellt, die ihrer Ansicht nach nicht ausreichend beantwortet worden waren. „Insbesondere die Formulierung, Schülerinnen und Schüler sollten auf ihre körperliche und geistig-seelische Entwicklung, ihre Geschlechtlichkeit, ihre Gefühle, ihre geschlechtliche Identität und ihre sexuelle Orientierung vorbereitet werden, überschreitet nach unserer Überzeugung die Grenzen dessen, was Aufgabe der Schule oder des Staates sein sollte“, heißt es in dem Schreiben der Eltern, das Apollo News vorliegt.


Die Schule berief sich in ihrer Antwort an die Eltern darauf, dass der Workshop eine verpflichtende Veranstaltung auf Grundlage des bayerischen Lehrplanes sei. Die Veranstaltung verfolge keine politische oder weltanschauliche Indoktrination, betonte die Schulleitung. Nach einem nochmaligen Briefwechsel mit der Schule entschieden die Eltern, ihren Sohn nicht an dem Workshop teilnehmen zu lassen. Da sie der Ansicht waren, dass wesentliche Fragen seitens der Schule unbeantwortet geblieben seien, reichten sie Dienstaufsichtsbeschwerde ein. Außerdem sei ihnen das von „diversity München“ verwendete Unterrichtsmaterial nicht vor der Veranstaltung zugesandt worden, wandten die Eltern ein.

Das Landratsamt leitete ein Bußgeldverfahren gegen den Schüler ein, nachdem dieser dem Workshop ferngeblieben war. Sollte tatsächlich eine Geldstrafe gegen den Schüler verhängt werden, wollen die Eltern dies gerichtlich überprüfen lassen. Da er bereits strafmündig ist, würde ein entsprechender Bescheid direkt an den Schüler gehen. Die Schule wollte sich auf Anfrage von Apollo News nicht zu dem Vorfall äußern.

Der Verein „diversity München“ wird von der Stadt München gefördert. Er sieht sich als queere Jugendorganisation und sieht seine Aufgabe unter anderem in der Information von Schülern über Themen wie Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung und den Abbau von Vorurteilen. Der Verein fordert eine stärkere Berücksichtigung queerer Themen in mehreren Schulfächern sowie die Abschaffung der Begriffe „Mutter“ und „Vater“ zugunsten von „zwei Eltern(teilen)“. 

 


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Lesermeinungen

 Steve Acker 12. August 2026 
 

Und das in Bayern. und die CSU unterstützt sowas auch noch

Da braucht man sich nicht zu wundern wenn die Leute eine andere Partei wählen.
auf welt.de ein Kommentar von Anna Schneider, aus einem anderen Zusammenhang, aber hier auch passend:
"falls die Union einen Wählervertreibungsbeauftragten haben sollte, so hat der jetzt wirklich eine Gehaltserhöhung verdient."

Dachau ist übrigens nicht München. Eigene Stadt, eigener Bürgermeister von SPD, aber vermutlich tickt der ähnlich


1
 
 sdamon 11. August 2026 
 

@ Johannes14,6

„Was ist von einer Stadt zu halten,
die einen BürGAYmeister wählt ?“

dass der Verstand der Bürger, der sich normalerweise zwischen den Ohren befindet, 2 Etagen tiefer, zwischen die Beine heruntergerutscht ist.


1
 
 Johannes14,6 11. August 2026 
 

Was ist von einer Stadt zu halten,

die einen BürGAYmeister wählt ?
Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Bündnis 90/Die Grünen) ist der erste offen schwule und erste grüne Oberbürgermeister in der Geschichte der bayerischen Landeshauptstadt. Er gewann die Stichwahl am 22. März 2026 mit 56,4 % der Stimmen gegen den bisherigen Amtsinhaber Dieter Reiter (SPD); Amtsantritt am 1. Mai 2026.
Aber auch MP SÖDER, CSU, hat gerade am 16. Juni 2026 den ersten landesweiten „Aktionsplan QUEER“ unter dem Leitmotiv
„Miteinander stärken. Diskriminierung überwinden“ beschlossen.
"Das bayerische Kultusministerium verankert geschlechtliche Vielfalt über die Richtlinien für Familien- und Sexualerziehung als fächerübergreifendes Bildungs- und Erziehungsziel. Der Aktionsplan soll den Schutz vor Diskriminierung im schulischen Alltag stärken."
GROSSER DANK an die ELTERN, die Widerstand leisten! Gäbe es mehr davon, dürfte die Politik anders aussehen.
Das Grundrecht der Eltern auf Erziehung muss gewahrt bleiben gegen staatl. Übergriffe!

www.km.bayern.de/lernen/inhalte/geschlechtliche-bildung-und-vielfalt


0
 
 Johannes14,6 11. August 2026 
 

Was ist von einer Stadt zu erwarten

die einen BürGAYmeister wählt ?

Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Bündnis 90/Die Grünen) ist der erste offen schwule und erste grüne Oberbürgermeister in der Geschichte der bayerischen Landeshauptstadt. Er gewann die Stichwahl am 22. März 2026 mit 56,4 % der Stimmen gegen den bisherigen Amtsinhaber Dieter Reiter (SPD); Amtsantritt am 1. Mai 2026.

Aber auch MP SÖDER, CSU, hat gerade am 16. Juni 2026 den ersten landesweiten „Aktionsplan QUEER“ unter dem Leitmotiv
„Miteinander stärken. Diskriminierung überwinden“ beschlossen.

"Das bayerische Kultusministerium verankert geschlechtliche Vielfalt über die Richtlinien für Familien- und Sexualerziehung als fächerübergreifendes Bildungs- und Erziehungsziel. Der Aktionsplan soll den Schutz vor Diskriminierung im schulischen Alltag stärken."

GROSSER DANK an die ELTERN, die Widerstand leisten. Gäbe es mehr davon, dürfte die Politik anders aussehen.
Das Grundrecht der Eltern auf Erziehung muss gewahrt bleiben gegen staatl. Übergriffe!

www.km.bayern.de/lernen/inhalte/geschlechtliche-bildung-und-vielfalt


0
 
 Versusdeum 10. August 2026 
 

Neutralitätspflicht?

Seit wann gilt selbst in Bayern die Neutralitätspflicht an Schulen nicht mehr? Denn würde sie noch gelten, könnte man ja gegen die Einschleusung solche sich ganz offen als Aktivisten outende Gruppen in den Unterricht vorgehen! Das verhängte Bußgeld ist sowieso ein Skandal


2
 
 Hängematte 10. August 2026 
 

Viele Eltern müssten dagegen aufstehen.


3
 
 sdamon 10. August 2026 
 

@ Mensch#17

„- Sollte man nach Rom melden, vielleicht könnten sie ja mit dem päpstlichen Silvester-Orden (oder einer anderen Auszeichnung) bedacht werden.“

Und Sie glauben ernsthaft, dass Rom deswegen jemandem einen Silvesterorden verleiht?



„War dieser Workshop/Verein zugelassen ... ???“

Solche Workshops werden nicht zugelassen, sie werden gefördert.


0
 
 Mensch#17 10. August 2026 
 

Man möchte vieles sagen - aber hier gibt es nicht genug Platz ...

Die Eltern und der Junge sind zu beglückwünschen für ihren Mut und ihre Konsequenz. - Sollte man nach Rom melden, vielleicht könnten sie ja mit dem päpstlichen Silvester-Orden (oder einer anderen Auszeichnung) bedacht werden.

Vor Ort: die Schule ist nicht irgendein "Gymnasium in der Nähe von ..." - diese Schule hat einen Standort und einen konkreten Namen. Die verantwortlichen Lehrer und die Schulleitung sind konkret handelnde Personen, denn man durchaus auch mitteilen sollte, dass sie "Mist gebaut" haben. (Einen Shitstorm nennt man das auf gut "Neudeutsch", wenn ich mich nicht irre.)
Auch sind es im Landratsamt konkret handelnde Personen, denen man durchaus mitteilen kann, was man von ihrer Maßnahme hält; insbesondere der Landrat von Dachau ist im Internet schnell zu ermitteln.
Auch über die "Rechtmäßigkeit" dieses Workshops gilt es zu ermitteln; auch dem Kultusminister und seinen Mitarbeitern sind entsprechende Fragen zu stellen. War dieser Workshop/Verein zugelassen ... ???


2
 
 Jothekieker 10. August 2026 
 

Pervertierung des Bildungsauftrags

Mit Bildung hat so ein Workshop nichts mehr zu tun. Ein Staat, der die Teilnahme der Kinder daran mit Zwang durchsetzt, droht, seine Legitimität zu verlieren.


4
 

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