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Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch

17. August 2026 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
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Das hat schon Papst Pius X. in der Enzyklika Pascendi dominice gregis festgestellt, erinnert P. Matthew Schneider LC.


Vatikan (kath.net/jg)
Kein Dokument des Zweiten Vatikanischen Konzils heißt den Modernismus gut, schreibt P. Matthew Schneider LC in einem kurzen Beitrag auf X. Viele Dokumente seien „ein Gegengift“ zum Modernismus, fügt er hinzu.

Die Ablehnung eines ökumenischen Konzils, wie es das Zweite Vaticanum war, sei hingegen modernistisch. Papst Pius X., der 1910 den „Eidschwur gegen die Irrtümer des Modernismus“, besser bekannt als Antimodernisteneid, eingeführt hatte, stellte in der Enzyklika Pascendi dominici gregis wörtlich über die Modernisten fest: „Ihre Verachtung gegen katholische Verordnungen, gegen die heiligen Väter, die ökumenischen Konzilien und das kirchliche Lehramt tragen sie offen zur Schau.“ (Pascendi dominici gregis 18)



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Lesermeinungen

 pfaelzer76857 19. August 2026 
 

@Verkuender

Einen Anlass zur Sorge sehe ich nicht. Sie haben ein Muster beschrieben, welches nicht neu ist, in Gegenteil. Seit Jahren begegnet einem das hier, besonders intensiv beim Thema der Piusbruderschaft. In teilweise stündlichen Beiträgen wird und wurde Whataboutism in Perfektion zelebriert und widerlegte Aussagen in Endlosschleife wiederholt (ein Kommentator nutzte das Bild der hängenden Schallplatte). Oft wurden schlichtweg bewusst Unwahrheiten und Lügen geschrieben, andere Kommentatoren wiesen immer wieder darauf hin.

Und ja, zum Verdacht von Mehrfachprofilen kann man einen Verdacht haben. Das ist einem unbenommen.


4
 
 verkuender 18. August 2026 
 

@versusdeum

Beim Lesen Ihres gestrigen Kommentar begann ich mir dezent Sorgen zu machen. Vor kurzer Zeit der "versehentlich" an Sie selbst gerichtete Kommentar. Gestern bringen Sie den vortrefflich formulierten Kommentar von @8894 in Verbindung zu einer Gemeinschaft, um die es weder im Artikel geht und zu der aus dem Kommentar kein Bezug abzuleiten ist.

Die falsche Adressierung eines Kommentars kann natürlich passieren und ist kein Beinbruch. Oft geschieht das bei Zweit- und Drittprofilen, wenn man "versehentlich" im "falschen" Account eingeloggt ist und sich selbst einen unterstützenden Kommentar schreiben möchte. Natürlich unterstelle ich Ihnen das nicht.


5
 
 8994 18. August 2026 
 

@versusdeum

Ich habe ganz bewusst das "trans" weggelassen.

Die Piussekte hat ihren Hauptsitz in Econe. Und spätestens seit dem 01.07. diesen Jahres ist diese protestantische Abspaltung ein Sakramentensimulant.


8
 
 Versusdeum 17. August 2026 
 

@8994

Ihre sprachliche Kompetenz in allen Ehren, aber dass sie irgendeine "transalpine" Ordensabspaltung, von dem vor diesem Jahr kaum jemand je gehört hatte, mit offenbar der Piusbruderschaft verwechseln, sollte Sie selbst hoffentlich nachdenklich stimmen.


1
 
 Cosmas 17. August 2026 
 

Solche Formulierungen wie "DAS 2. Vat. Konzil" ablehnen" sind zu pauschal!

Tatsache ist, dass es unterschiedlich interpretierbare Formulierungen gibt und daher eine authentische päpstliche Interpretation längst überfällig ist. Im übrigen war es die allgemein geübte Praxis nach dem Konzil, all denen die nicht der progressiven Lesart folgten, die Ablehnung "des Konzils" zu unterstellen und sie solcherart ruhig zu stellen. Das sollte endgültig Geschichte sein.


2
 
 Feanaro 17. August 2026 
 

Einordnung

Bischof Stricklands Aussage ist eine Frage wie man beides vereinen kann, den Antimodernismuseid der Konzilsväter mit dem Wunsch des Konzils die Kirche auf die Welt hin zu öffnen. Er will das diskutieren, was wirklich nicht zu viel verlangt ist. Offensichtlich kann man es vereinen, nur muss das Lehramt dies auch aufzeigen. Pater Matthew stellt nur eine These auf und diskreditiert mit dem Zitat zu einem anderen Thema danach implizit bishop Strickland als Modernsten. Das ist vielleicht klassische Internetkultur, hilft aber niemandem weiter. Man könnte es auch als Schädigung des Rufs lesen und somit als Sünde verstehen, was sicherlich nicht so gewollt war.

Wir müssen echt besser werden in präziser Kommunikation.


0
 
 8994 17. August 2026 
 

...

Die Versuche der sakramentensimulierenden alpinen Sekte, unter Verweis auf einen kasachischen Weihbischof und ein 20 Jahre altes Schreiben die Autorität des aktuellen Papstes sowie schon verstorbener Päpste sowie die theologische Kompetenz von Papst Benedikt XVI, Kardinal Müller und anderer hochkarätiger Theologen in Frage zu stellen, ist das einzig humoristische; man muss wohl Pädagogik studiert haben, um so ein Selbstbewusstsein zu haben.


7
 
 lesa 17. August 2026 

Der notwendige Korrektur einiger zweideutiger Stellen steht nichts im Wege.

@Versusdeum: Danke für Ihre Klarstellung:
Dazu Bischof Athanasius Schneider: "... Fehler ein pastorales Konzil – in diesem Fall das Zweite Vatikanische Konzil – so zu behandeln, als sei es gänzlich dogmatisch, und anzunehmen, dass alle seine Aussagen als endgültig festgelegt und für alle Katholiken verbindlich anzusehen sind.

Wer so handelt, vergisst, dass Paul VI. selbst erklärte: „Manche fragen sich, welche Autorität, welche theologische Qualifikation das Konzil seinen Lehren verleihen wollte, da es vermieden hat, feierliche dogmatische Definitionen zu verkünden, die die Unfehlbarkeit des kirchlichen Lehramtes in Anspruch nehmen.“ Die Antwort ist jedem bekannt, der sich an die Konzilserklärung vom 6. März 1964 erinnert, die am 16. November 1964 wiederholt wurde: „Angesichts des pastoralen Charakters des Konzils hat dieses es vermieden, auf außerordentliche Weise Dogmen zu verkünden, die mit dem Prädikat der Unfehlbarkeit versehen sind.“ (Generalaudienz vom 12. Januar 1966)


2
 
 Fink 17. August 2026 
 

Die Enzyklika "Pascendi dominici gregis" aus dem Jahr 1910 ist weiterhin

aktuell und lesenswert. Sie zeigt, welchen
Gegenkräften die Kirche auch schon vor 150 Jahren ausgesetzt war.
Leider gibt es diese als kleines Taschenbuch bzw. Broschüre nicht mehr (ich habe gerade bei Amazon nachgeschaut). Im Netz wird man sie finden.


1
 
 Versusdeum 17. August 2026 
 

Seit dem 1. Juli

gibt es eine Reihe neuer Thesen, die durchaus humoristisches Potential hätten, wenn nicht große Teile zumindest des Bodenpersonals in Deutschland nicht nur das Zweite Vaticanum, sondern auch alle über 20 anderen Ökumenischen Konzilien ignorieren würde. Und die waren keine "Pastoralkonzilien" zur "Öffnung der Kirche zur Welt" (sic!), sondern haben m.W. immer und ausdrücklich Dogmen gegen jeweils grassierende Irrlehren definiert.


2
 

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