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Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn

17. August 2026 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
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Auf dem Rückweg aus dem Marienwallfahrtsort kam der Reisebus in der Nacht von der Fahrbahn ab. Die polnischen Bischöfe rufen zum Gebet für die Toten und Verletzten auf.


Budapest–Warschau (kath.net)

Eine Pilgerfahrt zum marianischen Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina hat für eine Gruppe aus Polen mit einer schweren Tragödie geendet. Bei einem Busunglück in Ungarn kamen in der Nacht zum Sonntag zwölf Menschen ums Leben, zehn weitere wurden schwer verletzt.

Wie der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar mitteilte, kam der Reisebus mit knapp 60 Insassen auf der Autobahn M3 von der Fahrbahn ab, stürzte in einen Straßengraben und überschlug sich. Die Gruppe befand sich nach geistlichen Tagen in Medjugorje auf der Heimreise nach Polen.


Der Vorfall löste in der katholischen Kirche Polens wie auch in der Politik tiefe Bestürzung aus. Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Tadeusz Wojda, drückte den Hinterbliebenen seine Anteilnahme aus und rief zum Gebet auf. Er bete für das ewige Leben der verstorbenen Pilger sowie für die schnelle Genesung der Verletzten im Krankenhaus.

Auch die Politik reagierte bestürzt. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk und sein ungarischer Amtskollege sprachen den Familien der Opfer ihr tiefes Beileid aus. Eine polnische Delegation aus Ärzten und Vertretern des Außenministeriums wurde umgehend nach Ungarn entsandt, um die medizinische und seelsorgliche Betreuung der Überlebenden vor Ort zu unterstützen. „In diesem schweren Moment halten wir zusammen“, so Tusk.


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Lesermeinungen

 Dina 19. August 2026 
 

Königin des Friedens, bitte für die Verunglückten

Das ist so unfassbar traurig; die Gebete von Leuten des Forums berühren mich. Schliessen wir auch ganz besonders den Chauffeur, den/die Priester ein - und alle Angehörigen, und auch alle Pilger, die mit Carwallfahrten unterwegs sind, unterwegs waren, unterwegs sein werden, sowie alle im Hintergrund: Garagen, Sekretärinnen, Hotels ...der Reiseunternehmen, die Wallfahrten mit Bussen anbieten. Begleiten wir die Wallfahrer und die Chauffeure auch zukünftig mit unserem Gebet. Danke.

Heiliger Raphael, Heiliger Christophorus, ihr heiligen Engel, bittet für die Reisenden.


0
 
 Dina 19. August 2026 
 

Königin des Friedens, bitte für sie!


0
 
 nazareth 18. August 2026 
 

Dieses tragische Unglück löst tatsächlich Schock und Ohnmacht aus. War dies der heiligste Moment um zu sterben?, fragt man sich. War dies ein Angriff des Bösen? War dies einfach eines dieser Dinge, die man im Leben stehen lassen muss, im Herzen bewahren ohne Kommentar und darüber immer wieder ein Gebet sprechen und um Kraft bitten? Eine Aufgabe ist klar, wenn es den Hörenden schon erschüttert, dann ist dies mit Sicherheit ein riesengroßes und dauerndes Gebetsanliegen aller, für alle Beteiligten stark zu beten.wie ist es wohl Maria ergangen, als Herodes alle Säuglinge und Kleinkinder tötete wegen ihres Sohnes, das Frage ich mich oft. Und Ringe um die liebende, demütige, vergebende und gerechte Haltung Mariens.


1
 
 SarahK 17. August 2026 
 

Oh weh

auf der anderen Seite, kann man seliger sterben, ich hoffe die gehen alle das Sakrament der Versöhnung auf der Wallfahrt empfangen und meine Gedanken und Gebete sind bei ihren Familien.


3
 
 SalvatoreMio 17. August 2026 
 

Oh, Gott! Erbarme dich!

Bitte, nimm die Verstorbenen auf in Dein Reich des Lichtes und der Herrlichkeit! Steh den Verletzten bei und hilf, dass alle, die dieses Unglück verarbeiten müssen, im Glauben nicht nachlassen, sondern noch stärker werden, um wiederum anderen Halt zu geben!


3
 
 Versusdeum 17. August 2026 
 

RIP

Kann mich nur anschließen und hoffen, dass auch die polnische Bischofskonferenz (oder zumindest ein paar Priester "im Alleingang") zur seelsorglichen Betreuung angereist sind und nicht nur weltliche Vertreter.
Möge die Gottesmutter alle bei diesem Unglück Verstorbenen zur ewigen Freude beim Hochzeitsmahl des Herrn geleiten und über alle direkt und indirekt betroffenen ihren schützenden, heilenden und tröstenden Mantel ausbreiten.


4
 
 anjali 17. August 2026 
 

Schlimm

Sehr traurig! Ich bete für diese Pilger!


2
 
 Walahfrid Strabo 17. August 2026 

Schrecklich

Laut einem Bericht in der Welt ist der Fahrer offenbar am Steuer eingeschlafen.

Requiescant in pacem :(

www.welt.de/vermischtes/article6a815f90169e8e32c0ae9d72/ungarn-fahrer-schlaeft-am-lenkrad-ein-zwoelf-tote-bei-unfall-im-reisebus.html


3
 
 gospas_kind 17. August 2026 
 

Unfassbar traurig!

Da haben Menschen in Medjugorje eine Zeit verbracht, in der sie besondere Begeisterung für Christus und die Kirche erleben durften. Auf der Heimfahrt ereilt sie dieses Schicksal.

Möge der Herr die Verstorbenen Gottes Erbarmen und die Aufnahme in sein himmlisches Reich erfahren, den Verletzten gute Genesung und den Angehörigen viel Kraft und Gottvertrauen in dieser schwierigen Zeit.


4
 

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