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Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden

7. September 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Trotz der überwältigenden überparteilichen Unterstützung für die Anerkennung der beiden muslimischen Feiertage hat das California Family Council Skepsis geäußert und das Gesetz als Weg beschrieben, islamische Theologie in Schulen zu etablieren.


Sacramento (kath.net/jg)
Ein Gesetzesvorschlag, der zwei muslimische Feiertage als offizielle Feiertage des US-Bundesstaates Kalifornien anerkennen soll, ist von der Assembly, dem Unterhaus des kalifornischen Parlaments, beschlossen worden. Wenn der Senat zustimmt, kann Gouverneur Gavin Newsom das Gesetz in Kraft setzen, berichtet die New York Post.

Es würde die beiden Feiertage „Eid al-Fitr“ und „Eid al-Adha“ als staatliche Feiertage festlegen. Das bedeutet, dass Beschäftigte des Bundesstaates an diesen Tagen frei nehmen können. „Kalifornien ist die Heimat einer der größten und lebendigsten muslimischen Gemeinschaften des Landes“, sagt Matt Haney von der Demokratischen Partei, der Autor des Gesetzesvorschlages. Es gehe darum, „dass muslimische Kalifornier gesehen, wertgeschätzt und mit derselben Würde behandelt werden wie jede andere Gemeinschaft in unserem Staat“, fügte er hinzu.


Nach dem Gesetz könnten Community Colleges und öffentliche Schulen diese Tage ebenfalls anerkennen und darüber unterrichten.

Eid al-Fitr, was „Fest des Fastenbrechens“ bedeutet, markiert das Ende des Ramadan, des Monats, in dem Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang fasten. Eid al-Adha, bekannt als „Fest des Opfers“, gedenkt der Bereitschaft des Propheten Ibrahim, seinen Sohn im Gehorsam gegenüber Allah zu opfern.

Falls das Gesetz verabschiedet wird, würden die beiden Feiertage zu einer wachsenden Liste gemeinschaftsspezifischer Feiertage hinzukommen, die der Staat anerkannt hat, darunter Diwali (Fest der Lichter, hinduistisch, buddhistisch) und das Mondneujahr (ostasiatisch).

Muslimische Gruppen im Staat haben die Verabschiedung der Gesetzgebung gefordert und darauf hingewiesen, dass Kalifornien mehr als eine Million muslimische Einwohner hat.

Trotz der überwältigenden überparteilichen Unterstützung für die Anerkennung der beiden muslimischen Feiertage hat das California Family Council Skepsis geäußert und das Gesetz als Weg beschrieben, „islamische Theologie in Schulen zu etablieren“.

Die Organisation erklärte, sie habe kein Problem damit, die Tage freizunehmen, wohl aber damit, dass Schulen darüber unterrichten könnten.

Der 25. Dezember ist zwar ein staatlicher Feiertag in Kalifornien. Trotzdem wendet das California Family Council ein, dass kein kalifornisches Gesetz öffentlichen Schulen erlaube, die Bedeutung von Weihnachten, Ostern oder dem Karfreitag im Unterricht zu erklären. „Die Asymmetrie ist im Gesetz festgeschrieben“, kritisiert die Organisation.

Laut einer aktuellen Studie des Pew Research Center identifizieren sich 55 Prozent der erwachsenen Bevölkerung von Kalifornien als Christen, das sind etwa 17 Millionen. 

 


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Lesermeinungen

 dasUrmel 13. September 2026 
 

Zwei muslimische Feiertage

In westlich geprägten Gesellschaften ist die Islamisierung wohl nicht aufzuhalten.


0
 

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