SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
- Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
- „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
- Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
- Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
- Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
- Die Stunde der Heuchler
- Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
- Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
- "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
- USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
- Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
| 
Bayrische Bischöfe: Klares 'Nein!' zu Sterbehilfe und Embryonentötung9. November 2012 in Deutschland, 11 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Bayrische Bischofskonferenz steht gegen jegliche Tötung menschlicher Embryonen und ist für ein umfassendes und striktes Verbot jedweder Form der aktiven Sterbehilfe.
Freising (kath.net/pl) Die bayrischen Bischöfe lehnen jegliche Mitarbeit an Ethikkommissionen im Bereich Präimplantationsdiagnostik (PID) ab. Das sagte der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx (Foto) am Donnerstag zum Abschluss der Herbstvollversammlung der bayrischen Bischöfe. Marx, der der Vorsitzende der bayrischen Bischofskonferenz ist, begründete die nach Angaben der Bild folgendermaßen: Wir können nicht teilnehmen an einer Beratung, die zum Ziel hat, Embryonen erlaubterweise zu töten. Die Kirche lehne die PID klar ab und es sei nicht akzeptabel, dass der Gedanke der Selektion jetzt voranschreitet. Bundestag und Bundesrat hatten 2011 entschieden, dass die PID bei In-Vitro-Befruchtung zum Einsatz kommen dürfe, wenn wegen der genetischen Veranlagung der Eltern eine schwerwiegende Erbkrankheit beim Kind oder eine Tot- oder Fehlgeburt wahrscheinlich sei. 
Auch in ihrer Presseerklärung zum Abschluss der Herbstvollversammlung verurteilen die bayrischen Bischöfe mit deutlichen Worten, dass im Zug der PID gendefekte menschliche Embryonen selektiert und verworfen werden. Die Bischöfe lehnen jegliche Tötung menschlicher Embryonen ab und wenden sich darum gegen eine Ausweitung der Zahl von Zentren in den Bundesländern, deren Beratung die Voraussetzung der Anwendung von PID ist. Das Bundesgesetz spricht ausdrücklich von Einzelfällen. Die Bischöfe sehen die Gefahr der Multiplizierung von Fällen und eines Wettbewerbs um Kunden für künftige PID-Beratungen in den Ethikzentren. Die bayrischen Bischöfe treten außerdem für ein umfassendes und striktes Verbot jedweder Form der aktiven Sterbehilfe ein. Die katholische Kirche baut seit Jahren ihr Angebot im Palliativ- und Hospizbereich aus. Die Bischöfe appellieren dringlich an die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft, die Hospizbewegung und die Palliativversorgung von Patienten weiter zu stärken. Videokurzbericht der Herbstvollversammlung der bayrischen Bischöfe:

Foto Kardinal Marx während der Konferenz: © Sankt Michaelsbund / Screenshot
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | gloriosa 11. November 2012 | | | | warum nur die bayrischen Bischöfe ? Ein großer Dank für die klaren Worte der bayrischen Bischöfe. Aber es wäre noch besser, wenn dieses Votum ganz selbstverständlich von der gesamten deutschen Bischofskonferenz gekommen wäre. Die katholischen Christen brauchen solche eindeutigen gemeinsamen Aussagen. Das stärkt die Gemeinden. |  0
| | | | | bezader 10. November 2012 | | | | Bedenken ich habe noch Bedenken...ist es nicht so, dass bei den \"in vitro\" Befruchtungen, Embryonen auch vernichtet werden? Sind sie erlaubt? Sollte man eher nicht damit anfangen, sie zu verbieten? liege ich falsch? |  1
| | | | | macie 10. November 2012 | | | | Asyl Auf nach Bayern!
(Ob ich an Bayern einen Asylantrag stellen kann?) :))) |  1
| | | | | macie 10. November 2012 | | | | Katholisches Deutschland Das katholische Deutschland hätte sich positiv verändert, wenn Marx damals Vorsitzender der Bischofskonferenz geworden wäre. |  1
| | | | | 10. November 2012 | | | | \"Ja\" sagen! JA zu Gott, der Leben erschafft!
JA zum Leben, das von Ihm kommt!
JA zur Liebe, die alles umfasst!
JA zur Nächstenliebe, die Gott uns geboten hat!
JA zum Ungeborenen!
JA zum alten, kranken und schwachen Menschen.
Ein Dank für dieses JA der bayrischen Bischöfe! |  1
| | | | | DerSuchende 10. November 2012 | |  | Bravo, liebe Bischöfe Ein klares Wort (oft fehlt es ja) und ein katholisches noch dazu.
Gott sagt ja zum Leben, und da haben wir die Pflicht es zu bewahren.
So und nicht anders. Gott segne sie für diese Erklärung |  1
| | | | | Cosinus 10. November 2012 | | | | Die Befürworter der PID fahren in ewiggestrigen Gewässern. |  1
| | | | | Borkard 9. November 2012 | |  | Bravo! Klare Worte! |  1
| | | | | austriaco 9. November 2012 | | | | Eure Rede sei ja, ja oder nein, nein ... .. alles andere kommt vom Teufel!
Danke Herr Kardinal Marx für dir klaren und deutlich hörbaren Worte! Beten wir viel für unsere Bischöfe, dass Gott ihnen die sieben Gaben des Hl. Geistes im Übermaß schenke, insbesondere den Geist der Stärke und Gottesfurcht! |  2
| | | | | Mathias AEK-Sachsen 9. November 2012 | | | | Richtiger Klartext Danke Herr Kardinal und wir unterstützen dies auch gern www.aek-sachsen.de. AEK= Arbeitskreis Engagierter Katholiken. Ich hoffe nun sehr, dass der Hospizliche Gedanke endlich wieder in den Fordergrund rückt und wir mit Schmerzlinderung und dem menschlich christlichen Beistand diese meist auch jungen schwerstkranken Menschen auch zu Hause begleiten können. Eine von vielen Initiativen ist www.lebenszeit-ev.de - Es gibt viel zu tun für Christen. |  2
| | | | | 9. November 2012 | | | | Bayrische Bischöfe: Klares \'Nein!\' zu Sterbehilfe und Embryonentötung Danke lieber Herr Kardinal:-)
Danke liebe Bischöfe:-)
GOTT SEGNE EUCH
Gottes und Marien Segen |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuEthik- Frei wie ein Taxi?
- Sarebbe la jungla
- Das wäre der Dschungel...
- Digitalisierung und autonomes Fahren - Kein Raum ohne Ethik
- Kardinal Turkson: Abtreibung wichtiger als Klimaschutz
- Fortpflanzungsmedizingesetz: Huainigg bekräftigt Einwände
- Sozialethiker P. Johannes Schasching verstorben
- Erzbischof Thissen: Keine übereilten Schlüsse bei 'Pille danach'
- St. Pöltner Moraltheologe: Abtreibung keine Hilfe für eine Betroffene
- 'Das ist lächerlich'
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
- Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
- Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
- Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
- Die Stunde der Heuchler
- Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
- Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
- These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
- Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder
- Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
|