Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende

Studie: Kroaten vertrauen in Kirche und Armee

28. Juli 2015 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


59,3 Prozent der Befragten positionierten sich auf zehnteiliger Werteskala im Bereich zwischen fünf und zehn


Zagreb (kath.net/KAP) Die Kroaten setzten ein hohes Vertrauen in Kirche und Armee: Das hat eine Studie des Instituts für Sozialwissenschaften "Ivo Pilar" ("Pilar-Barometer") in Zagreb ergeben. 12,2 Prozent der Befragten haben der Kirche auf einer Skala von eins bis zehn das höchste Vertrauen ausgesprochen. Weitere 47,1 Prozent positionierten sie zwischen den Werten fünf und neun. Ähnlich vertrauenswürdig ist nur noch die Armee. Die Untersuchung wurde von März bis Mai 2015 unter 1000 Bürgern durchgeführt und stellt Fragen über Vertrauen in Institutionen, politische Orientierung, soziale Verhältnisse, den Zustand von Schulen und Medien sowie über aktuelle Themen. Die Ergebnisse wurden kürzlich in Zagreb präsentiert.


Das konstant hohe Vertrauen in die Kirche erklärt der Leiter der Untersuchung, Ivan Balabanic, mit der Rolle der Kirche bei der Bewahrung des kroatisch-kulturellen Erbes und dem damit einhergehende Aufbau der nationalen Kultur und Identität des Landes. Ähnliches gelte für die Armee, so der Studienleiter.

Mit einem Vertrauensverlust hat laut Studie die Politik zu kämpfen. Nur Justiz (3,18), EU-Parlament (4,07) und Staatspräsidentin Kolinda Grabar Kitarovi (4,89) schnitten im Durchschnitt mit einer besseren Note als 3 ab. Politische Parteien im Allgemeinen bewerten die Befragten mit 2,05, die Regierung mit 2,40 und das Parlament mit 2,52. Deutlich sichtbar wird der politische Vertrauensverlust auch im Ausblick auf künftige Wahlen. Rund 70 Prozent geben an, bei der nächsten Wahl ihre Stimme nicht abzugeben. Mehr Vertrauen haben die Befragten in die EU. Ganze 61,2 Prozent sprechen sich für einen Verbleib in der Union aus.

Ein schlechtes Zeugnis stellen die Befragten der allgemeinen Lage in Kroatien aus. 75 Prozent schätzen die Situation im Staat als schlecht oder sehr schlecht ein. Nur knapp 15 Prozent beschreiben die aktuelle Lage als gut oder sehr gut. Klar erkennbar ist auch eine Ausrichtung nach Westen. 39 Prozent wünschen sich eine engere Zusammenarbeit mit Deutschland, gefolgt von Österreich mit 13,4 und den USA mit 11,3 Prozent. Nur 3 Prozent wünschen sich eine engere Bindung mit Ungarn, 3,2 mit China, 3,6 mit Serbien und 4,3 Prozent mit Bosnien und Herzegowina.

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kroatien

  1. Katholische Nonne in Zagreb mit einem scharfen Gegenstand attackiert
  2. Kirche der "Drina-Märtyrerinnen" in Bosnien-Herzegowina geweiht
  3. Mehr als 500.000 Menschen bei 'christlichem Rock-Konzert' in Zagreb
  4. Drei kroatische Brüder am selben Tag geweiht, zwei zu Priestern, einer zum Diakon
  5. Kroatien: Regierung will Sonntagsöffnung deutlich einschränken
  6. Bosnien und Herzegowina: Die Vergessenen
  7. Kroatischer Bischof: Bleiburggedenken betrifft nicht nur Ustaschi
  8. 23 Millionen für arme Kinder im eigenen Land
  9. Kroatien: Pro-Life-NGO kritisiert Hürden bei Job-Enstieg für Mütter
  10. Kroatien: Verfassungsgericht verbietet Sexualkundeunterricht






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Neue Verhöre im Fall Emanuela Orlandi
  15. Spanien Fußballweltmeister: Bischöfe gratulieren der "Furia Roja"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz