Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  7. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  10. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  11. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  12. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  13. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  14. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  15. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf

Hirnforscher: „Wir brauchen den Glauben an ein Jenseits“

3. Mai 2016 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Prof. Illing: Religion gibt dem Menschen Sinn


Potsdam (kath.net/idea) Der Freiburger Hirnforscher Prof. Robert-Benjamin Illing ist der Meinung, dass das Bedürfnis nach Transzendenz angeboren ist. „Wenn wir die Idee eines Göttlichen nicht fassen könnten, wären wir der Sinnkrise ausgeliefert, unsere Lebensfähigkeit würde unterhöhlt. Wir brauchen den Glauben an ein irgendwie geartetes Jenseits und eine höhere Instanz“, sagte der Wissenschaftler in einem Interview mit der Tageszeitung „Märkische Allgemeine“ (Potsdam). Die Hoffnung, dass ein Gott angesichts drohender Sinnlosigkeit letzten Endes für Sinn und Gerechtigkeit sorge, bestehe nach wie vor. Nach Ansicht des Neurobiologen ist Religion noch immer das dominierende Modell der Sinngebung. Aber es gebe auch Ersatzmodelle: „Wir können versuchen, das Gefühl der Sinnlosigkeit durch Konsum, esoterische Vorstellungen, Ideologien oder unseren Fußballverein zu überspielen.“ Er bezweifle allerdings, dass diese Modelle über Generationen hinweg tragfähig seien, so der Neurobiologe.


Kein Zentrum für Religiosität im Gehirn

Zur Frage, was im Gehirn passiert, wenn Menschen beten, meditieren oder gemeinsam singen, sagte Illing: „Man darf sich nicht vorstellen, dass wir im Gehirn ein Zentrum für Religiosität hätten.“ Bei solch komplizierten Handlungen wirkten immer ganz verschiedene Hirnareale zusammen. Sprachliche, emotionale und visuelle Aspekte spielten eine Rolle. Illing zufolge gibt es bei bestimmten religiösen Handlungen „ein Belohnungsprinzip, das aber auch dann aktiv ist, wenn wir uns glücklich fühlen oder das Bild eines geliebten Menschen anschauen“. Auf seinen eigenen Glauben angesprochen, äußerte Illing, mit dem Begriff Gott könne er „nur in einem abstrakten Sinn etwas anfangen, aber das ist viel mehr als nichts und hilft mir, Lebensfreude und Lust auf Zukunft zu finden.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Mensch

  1. Widerworte. Warum mit Phrasen Schluss sein muss - Auszug 2
  2. Phrase 'Willkommenskultur ist der beste Schutz vor Terror'
  3. Eine andere Art von „normal“
  4. Homo duplex – Überlegungen zum „kleinen Unterschied“
  5. Homo duplex – Überlegungen zum „kleinen Unterschied“
  6. Philosoph: Gesellschaft kommt mit Freiheit nicht zurecht
  7. Zur Verteidigung der menschlichen Kultur
  8. Peinlich: Seniorengeburtstagseinladung mit Anmeldung im Krematorium
  9. Ohne Träume gäbe es kein Christentum
  10. ‚Selbsterkenntnis - Der Weg zum Herzen Jesu‘






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  5. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  6. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  9. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  10. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  13. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  14. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  15. Irrtümer über den Jakobsweg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz