Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  7. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  8. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  11. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  12. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  13. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  14. Wir können NICHT schweigen!
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

Bischöfe verurteilen beleidigende Äußerungen gegenüber Mutter Teresa

12. Oktober 2017 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Indien: Ein hinduistischer Religionsführer hat im Radio geäußert, dass Mutter Teresa die höchste Ehrung des indischen Staates zu Unrecht erhalten habe – Erzbischof Bala reagiert mit offizieller Verlautbarung


New Delhi (kath.net/Fides) In einer offiziellen Verlautbarung bittet der Vorsitzende des Rates der Bischöfe von Telugu, Erzbischof Thumma Bala von Hydearabad, die Regierungen der Staaten Andhra Pradesh und Telangana um entsprechende Maßnahmen, nachdem ein TV-Sender in den vergangenen Tagen eine beleidigende Stellungnahme des hinduistischen Religionsvertreters Swami Parpoornanda Saraswathi im Hinblick auf die Arbeit von Mutter Teresa von Kalkutta ausgestrahlt hatte.

„Mutter Teresa organisierte einen illegalen Handel mit Frauen, die sie zuerst zum Christentum konvertieren ließ, damit sie später als Schwestern arbeiteten“, so Swami, der in diesem Zusammenhang betonte, dass die Ordensfrau die höchste Ehrung des indischen Staates, den „Bharata Ratna”-Preis, der ihr 1980 überreicht wurde, zu Unrecht erhalten habe.


„Ist das nicht auch eine Beleidigung Indiens und des Staatsoberhaupts, der den Dienst von Mutter Teresa unter armen, schwerkranken, alten und ausgeschlossenen Menschen würdigte?”, fragte Erzbischof Bala.

„Die Arbeit von Mutter Teresa”, heißt es in der Verlautbarung des Erzbischofs weiter, „wurde in aller Welt anerkannt und 1979 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Heute gibt es 5.161 Schwestern von Mutter Teresa, die in 758 Ordensgemeinschaften in 139 Ländern leben. Die Stellungnahme von Paripoornananda Swamiji war außerdem in dieser Form gar nicht gefragt, da ein völlig anderes Thema im Mittelpunkt der Debatte stand. Es war völlig unnötig, dass Swamiji über den Papst und Mutter Teresa sprach”.

„Die Äußerungen von Paripoornananda Swamiji über Mutter Teresa haben nicht nur zutiefst das Empfinden der katholischen Kirche und der christlichen Gemeinschaften beleidigt“, so der Erzbischof, „sondern auch diejenigen der Angehörigen anderer Regionen und Religionen, die die Ordensfrau als Heilige und Mutter der Armen und Notleidenden respektieren”.

Die Kirche in Indien verurteile „jeden Versuch der Spaltung unserer Gesellschaft”. Auf den Spuren Jesu Christi „können wir Paripoornananda Swamiji vergeben”, der in diesem Zusammenhang die Vertreter aller Religionen daran erinnert, dass „die erste Aufgabe eines Religionsvertreters darin besteht, Harmonie und Frieden in einer pluralistischen Gesellschaft zu fördern und die säkulare Staatsform und die Religionsfreiheit, die in der Verfassung des Landes verankert sind, zu respektieren”.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Mr. Incredible 12. Oktober 2017 
 

Das ist so in etwa Islamisten-Niveau, finde ich.

Niveauloser Unsinn.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Mutter Teresa

  1. US-Außenminister Marco Rubio besuchte das Mutterhaus der Missionarinnen der Nächstenliebe
  2. Mutter Teresa erhält weltweiten Gedenktag
  3. ‚Sonnenaufgang über Kalkutta’ – Film über Mutter Teresa hat Premiere in Wien
  4. Postulator: Keine Zweifel an Mutter Teresas Heilungswunder
  5. Indien: Vorwurf gegen Mutter Teresa-Schwester fallengelassen
  6. Maasburg: Für Mutter Teresa stand das Gebet im Zentrum
  7. Maasburg: Welt hat Botschaft Mutter Teresas dringend nötig
  8. Neue Mutter-Teresa-Kathedrale in Pristina wird geweiht
  9. Mutter Teresas Schwestern erhalten Copyright auf Ordenstracht
  10. Indischer Prälat verteidigt Mutter Teresa gegen Kritik







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  3. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  4. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  7. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  8. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
  9. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  10. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  11. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  12. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  13. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  14. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  15. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz