Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Foto mit AfD-Politiker - Pfarrer entpflichtet Oberministranten im Bistum Passau
  2. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  3. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  4. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  5. Lambrecht fordert: Lebensschutz in der neuen Koalition verbessern, trotz anderslautender SPD-Wünsche
  6. Parolin: „Segne uns, Heiliger Vater Johannes Paul II.! Segne diese Kirche des Herrn auf ihrem Weg“
  7. Alexander Kissler: Kirchen sorgen für ‚Entchristianisierung‘ Deutschlands
  8. Hilfe! Mein Kind tut sich so schwer mit dem Lernen!
  9. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  10. Die Vernunft des Glaubens – Zum 20. Todestag des heiligen Johannes Paul II.
  11. Lourdes verhüllt Mosaike des mutmaßlichen Missbrauchstäters Pater Marko Rupnik
  12. Immer mehr Hass-Übergriffe auf Priester in Polen
  13. Orthodoxe Kirche von Zypern übt heftige Kritik am Westen
  14. EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
  15. Hexenfestival: Streit zwischen Exorzisten und Bürgermeister

Frauenrechtlerin Ates plant liberale Moschee in Wien

27. August 2018 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Vorbild ist Moschee in Berlin, in der Frauen und Männer aller muslimischer Glaubensrichtungen gemeinsam beten können.


Wien (kath.net/KAP) Die deutsche muslimische Frauenrechtlerin und Juristin Seyran Ates plant die Gründung einer liberalen Moschee in Wien. Vorbild ist die von ihr 2017 im Berliner Stadtteil Moabit gegründete Ibn-Rusdh-Goethe-Moschee, wie das Linzer "Volksblatt" am Donnerstag berichtete. Dort können Musliminnen und Muslime aller Glaubensrichtungen, Frauen und Männer gemeinsam beten. Frauen beten dort auch ohne Kopftuch. "Ich habe die Absicht, auch in Wien eine solche Moschee zu gründen", sagte Ates. Bis Jahresende soll ein geeigneter Raum gefunden werden. In Berlin wurden die Moscheeräumlichkeiten von der evangelischen Kirche angemietet.


Ates, die am kommenden Montag auch zum "Forum Alpbach" kommt, zeigte sich überzeugt, die Mehrheit der Musliminnen und Muslime hänge durchaus einem säkularen Islam an, traue sich das aus Angst vor Fundamentalismus aber nicht offen zur Schau zu tragen. "Diejenigen, mit denen ich in Österreich über das Projekt schon gesprochen habe, sagen im ersten Atemzug: 'Das wäre wunderbar, aber ich hätte Angst, dabei mitzumachen, weil ich nicht so leben möchte wie du.'" Aus dieser Bedrohungssituation entstehe für Ates auch "die Wahrnehmung, der muslimische Mainstream sei konservativ, weil die anderen eingeschüchtert sind und sich nicht trauen".

Ates steht seit Gründung der Moschee in Berlin unter ständigem Polizeischutz, weil es Morddrohungen gegen sie gab. Unter anderem hatten die Fatwa-Behörde in Ägypten und die türkische Religionsbehörde Diyanet die Moschee als "unislamisch" kritisiert.

Seyran Ateş Vortrag: ´Frauen im Islam - Theorie und Wirklichkeit´


Copyright 2018 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Seyran Ates (c) Wikipedia/Müjgan Arpat/CC BY-SA 3.0


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 priska 29. August 2018 
 

Ausgerechnet eine Frauenrechtlerin will eine liberale Moschee planen ..der Witz des Tages ist bestimmt eine grüne ..


1
 
 scientia humana 28. August 2018 
 

Was ist _der_ Islam und wer sind die Fundamentalisten?

Über 95 % aller, die sich Muslime nennen, gehören entweder einer der 4 sich wechselseitig anerkennenden sunnitischen Rechtsschulen oder der, der 12-er Schia (Iran etc.) an. Alle 5 beruhen auf einer wörtlichen Auslegung des Koran und der Hadithen. Keine hat die im 10 Jhd. eingeführte Todesstrafe für Apostaten zurückgenommen, nur die der Hanafiten (von der Türkei nach Pakistan) nimmt die Apostatinnen (Frauen) aus und lässt sie aber alle drei Tage peitschen.

Innerhalb dieser Scharia (Rechtssystem) forden einige "Theologen" ausdrücklich, dass jeder Muslim verpflichtet ist, das Recht in die eigene Hand zu nehmen, wenn die Obrigkeit versagt.

Innerhalb der 5 % gibt es auch die Koranisten (nur der Koran, keine Hadithen). Der prominente Koranist Khalifa (Iman in Tuscon, Arizona) wurde 1990 ermordet.


1
 
 Chris2 27. August 2018 
 

Viel Glück, Frau Ates

Und bitte treten Sie auch der Islamkonferenz der Bundesregierung wieder bei, zu der ja inzwischen nicht mehr nur die islamistisch angehauchten, aus dem Ausland finanzierten, Verbände zugelassen sind.


1
 
 JuM+ 27. August 2018 
 

Sie möge bitte ihr Vorhaben in einem islamischen Land umsetzen.


4
 
 Alpinyeti 27. August 2018 

Reformation im Islam?

Hat die gute Frau eigentlich den Koran und die Hadithe gelesen, die für den Islam EINZIG verbindlich und unabänderlich sind? Mit ihren Aktivitäten setzt sie sich in Widerspruch zu ihrer Religionsgemeinschaft. Will sie den Islam etwa reformieren? Dann muss sie auch den Koran umschreiben - und hat hunderte Millionen von Fundamentalisten am Hals. Ich wünsche ihr alles Gute - sie kanns brauchen.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE! Große Baltikum-Reise mit kath.net - Mit Erzbischof Gänswein!
  2. Eine wichtige BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Teufelsanrufung in der 2. Bundesliga?
  4. Foto mit AfD-Politiker - Pfarrer entpflichtet Oberministranten im Bistum Passau
  5. Breite Rezeption für eine vermeintlich gescheiterte Theologie
  6. „Du musst tun, was Priester tun. Du musst die Messe feiern, Beichten hören und Anbetung halten“
  7. Bekommt Deutschland ein Wahrheitsministerium?
  8. Das Wunder des Karol Wojtyła
  9. „Habt keine Angst!“ – Christus macht wirklich frei!
  10. Alexander Kissler: Kirchen sorgen für ‚Entchristianisierung‘ Deutschlands
  11. Hexenfestival: Streit zwischen Exorzisten und Bürgermeister
  12. Orthodoxe Kirche von Zypern übt heftige Kritik am Westen
  13. 200 Quadratmeter für den Papst
  14. Nach ‚schwarzer Messe‘ in Kansas: Organisator von der Polizei verhaftet
  15. Hilfe! Mein Kind tut sich so schwer mit dem Lernen!

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz