Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  13. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  14. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

Libanon: Syrisch-Orthodoxe starten Kirchensender ‘Suboro TV’

31. März 2019 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Patriarch Mor Ignatius Aphrem II.: Neuer Kanal soll "gute Nachricht" und das "authentische spirituelle Erbe" der Kirche von Antiochien verbreiten - Auch Studio in Deutschland in Planung.


Beirut (kath.net/ KAP)
Der syrisch-orthodoxe Patriarch Mor Ignatius Aphrem II. hat am Fest Mariä Verkündigung - das im Libanon als nationaler Feiertag begangen wird -, das libanesische Studio des neuen TV-Kanals seiner Kirche ("Suboro TV") eröffnet und gesegnet. In der von christlichen Volksgruppen gesprochenen Sprache Suryoyo wird die Verkündigung des Engels an Maria mit dem Wort "Suboro" bezeichnet. Als "Stimme Antiochiens" werde "Suboro TV" die Aufgabe haben, die "gute Nachricht" vom "Heil der Menschen" zu verbreiten, zu deren Verkündigung Christus seine Jünger aufgerufen habe, sagte der Patriarch laut Angaben der Stiftung "Pro Oriente" vom Samstag. Das über Satellit und Soziale Medien verbreitete TV-Programm werde auch das "authentische spirituelle Erbe" der Kirche von Antiochien zum Ausdruck bringen.

Der libanesische TV-Kanal soll in den Worten von Mor Ignatius Aphrem II. "das Wort Gottes durch die orientalische Spiritualität und die apostolische Tradition Antiochiens weitertragen". Der bringe die gute Nachricht "nicht nur zu den Christen der syrischen Tradition, sondern zu allen Menschen, wo immer sie stehen mögen". Das Programm von "Suboro TV" wird aber laut den Ankündigungen nicht nur starke spirituelle und liturgische Akzente haben, sondern auch über das Leben der Kirchen in aller Welt berichten. An der Eröffnungszeremonie nahmen auch der armenisch-apostolische Katholikos von Kilikien, Aram I., und der syrisch-katholische Patriarch Mor Ignatius Yousif III. Younan teil.


In der Eigenbeschreibung von "Suboro TV" heisst es, man produziere und verbreite "qualitätvolle Programme, die die spirituellen Bedürfnisse unseres Volkes anerkennen und erfüllen". Produziert werden sollen aber auch "maßgeschneiderte religiöse, kulturelle und soziale Programme" für bestimmte Gruppen der Community, wie etwa ein Kinder- und Jugendprogramm. Ziel sei es, "das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus, den Glauben der Kirche und die Lehren der Väter der syrisch-orthodoxen Kirche zu verbreiten". "Suboro TV" wolle aber zugleich auch weltweit über die Herausforderungen der Christen vor Ort und multikulturelle Verständigung und religiösen Dialog fördern. "Unsere Programme sollen die Leute aus unserer syrisch-christlichen Tradition, aber auch die nichtsyrischen Seherinnen und Seher, bereichern", heißt es in dem "Mission statement".

Der Heilige Synod des syrisch-orthodoxen Patriarchats hatte erstmals bereits 2009 vorgeschlagen, einen mit der Kirche von Antiochien verbundenen TV-Kanal einzurichten. 2015 wurde dieser Vorschlag vom Heiligen Synod wieder aufgegriffen. Obwohl es bereits mehrere TV-Kanäle gibt, die auf Suryoyo senden oder die syrisch-christliche Tradition pflegen, gab für das Patriarchat dann die Überlegung den Ausschlag, dass es auch einen direkt mit der Kirche verbundenen Kanal geben sollte, der nicht die Ansichten und Visionen bestimmter politischer oder kultureller Gruppierungen spiegelt.

Neben dem Studio im Libanon soll auch ein Studio in Deutschland eingerichtet werden. Zudem ist der Aufbau eines Korrespondentennetzes in Syrien, dem Libanon, im Irak und in der Türkei sowie in den wichtigsten Zielländern der syrisch-orthodoxen Diaspora - darunter Deutschland, Schweden, Niederlande, USA, Brasilien, Australien - vorgesehen.

Copyright 2019 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Libanon

  1. Vatikan-Medien: Pfarrer im Libanon von israelischen Bomben getötet
  2. Berichte über neue Wunder des Hl. Charbel in den USA und im Libanon
  3. Libanesin: "Papst hat unsere Nation aufgerichtet"
  4. Papst Leo: Deutliche Unterschiede zwischen Synodalem Prozess und deutsch-synodalem Weg!
  5. Auch im Libanon zeigte sich Leo XIV. in kraftvoller Energie - "Lasst die Welt in Hoffnung erblühen!"
  6. Ganz Beirut freut sich über den Papst
  7. Erste fliegende Papst-Pressekonferenz: Lob für Vermittler Erdogan
  8. Libanon und Syrien: „Die Menschen versuchen, mit einem US-Dollar pro Tag zu überleben“
  9. Libanon: Ein interreligiöses Wunder am Stadtrand von Beirut
  10. Libanon: Ein Weihnachtswunder inmitten von Hitze, Verwüstung und Tod







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  4. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  5. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  6. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  7. Vatikan erinnert neue Missionsbischöfe: „Liturgie ist nicht unser eigenes Werk“
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. YouTube-Kanal der Erzdiözese Łódź wurde ohne Wissen oder Zustimmung der Administratoren entfernt
  10. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  11. Die Würde des Menschen ist unverfügbar
  12. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  13. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  14. 'Schweigen angesichts des Bösen ist selbst Böses'
  15. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz