Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Wird Bätzing zur Petze?
  4. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  5. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  6. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  7. 300 Teilnehmer bei Pilgermarsch für die Alte Messe in Washington D.C.
  8. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  9. Die deutsch-queere Kirche schreitet voran, auch im Bistum Mainz
  10. Hat Putin "Fridays for Future" usw. mit Millionen unterstützt?
  11. Wenn ein Belasteter am Amt kleben bleibt, hat sich eine glaubwürdige Aufarbeitung erledigt!
  12. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  13. Deutsches Gericht möchte Informationen vom emeritierten Papst Benedikt XVI.
  14. Staatsanwaltschaft eröffnet keine Ermittlungen gegen Woelki
  15. Schon wieder Rücktrittsforderungen

Libanon: „Explosion erschüttert die ganze Welt“

5. August 2020 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut hat nach aktuellem Stand mindestens 73 Menschen getötet und mehr als 3000 verletzt.


Beirut (kath.net/KIN) Eine Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut hat nach aktuellem Stand mindestens 73 Menschen getötet und mehr als 3000 verletzt. Das weltweite päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ ist mit dem Libanon eng verbunden. Florian Ripka, Geschäftsführer des deutschen Zweigs von „Kirche in Not“, sagte angesichts der Katastrophe:

Fassungslos und traurig sehen wir, welche Schneise der Zerstörung die Explosion in Beirut geschlagen hat. Wir beten für die Todesopfer und die zahlreichen Verletzten.

„Kirche in Not“ hat im Libanon viele Projektpartner. Wir standen mit einigen von ihnen in Kontakt, sie sind gottlob unversehrt. Allerdings berichten sie: „Es flogen Teile durch die Luft; es sieht hier aus wie im Krieg.“

Der Schock sitzt tief, und niemand kann die Folgen der Katastrophe abschätzen. Das Unglück hat den Libanon in einer Phase schwerer politischer wie wirtschaftlicher Probleme getroffen.

Die Detonation hat nicht nur unfassbares Leid über die Menschen in Beirut gebracht. Sie hat im übertragenen Sinne auch den ganzen Libanon, den Nahen Osten und die ganze Welt erschüttert. Während sich viele Beobachter reflexartig auf die Schuldfrage stürzen, gilt das Augenmerk von „Kirche in Not“ den betroffenen Menschen.

Der Libanon ist für viele Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak ein Hort der Sicherheit geworden. Gerade die Kirchen unterschiedlicher Konfessionen im Libanon haben Unglaubliches geleistet, um Flüchtlinge und Menschen in Not aufzunehmen und zu versorgen. „Kirche in Not“ unterstützt ihre Arbeit – gerade jetzt, wo die Corona-Krise neue Herausforderungen geschaffen hat.

Auch nach dem Unglück stehen wir an der Seite des Libanon und seiner Menschen. Sie brauchen jede Hilfe, um das Unglück zu verarbeiten. Das gilt sowohl seelisch und geistlich, als auch karitativ und mitmenschlich. „Kirche in Not“ wird helfen, wo wir können.

Wir rufen die Wohltäter von und die internationale Gemeinschaft auf: Zeigen Sie gerade jetzt Solidarität! Wir dürfen den Libanon nicht vergessen, Zuflucht- und Hoffnungsort seit biblischen Zeiten. Beten wir für den Libanon – und helfen wir!

Weiterführendes aktuelles Video: Beten wir für #Beirut - PrayforBeirut - Die gewaltige Explosion trifft eine maronitische Messfeier (Achtung, grafische Szenen!)

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Libanon

  1. Libanon und Syrien: „Die Menschen versuchen, mit einem US-Dollar pro Tag zu überleben“
  2. Libanon: Ein interreligiöses Wunder am Stadtrand von Beirut
  3. Libanon: Ein Weihnachtswunder inmitten von Hitze, Verwüstung und Tod
  4. Beiruter Erzbischof: „Wir wollen die Wahrheit über die Explosion wissen”
  5. Libanon: „Die Menschen zählen darauf, dass wir ihnen zur Seite stehen“
  6. Der Libanon in der Krise: „Wir brauchen ein Wunder“
  7. Der maronitische Pater Charbel Eid Rizkallah spricht Klartext
  8. Libanon: Junge Christen leisten Nothilfe für Überlebende der Explosion von Beirut
  9. Patriarch Rai: "Libanon riskiert wirtschaftlichen Kollaps"
  10. Libanon: Syrisch-Orthodoxe starten Kirchensender ‘Suboro TV’







Top-15

meist-gelesen

  1. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  2. Wird Bätzing zur Petze?
  3. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  4. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  5. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  6. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  7. Schon wieder Rücktrittsforderungen
  8. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  9. Italienischer Bischof weist Priester nach unwürdiger Messfeier zurecht
  10. Der Tag, Herr, den Du gabst, der endet.
  11. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  12. Hat Putin "Fridays for Future" usw. mit Millionen unterstützt?
  13. Kardinal Zuppi: Wahltag in Italien kein "schwarzer Tag"
  14. Deutsches Gericht möchte Informationen vom emeritierten Papst Benedikt XVI.
  15. Wenn ein Belasteter am Amt kleben bleibt, hat sich eine glaubwürdige Aufarbeitung erledigt!

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz